Zwitscherhexe

Stricken, Kochen, Pferde. Mein Leben zwischen Stricknadeln, Kochtöpfe und Reitstall

Shawlpins

Wenn man Tücher strickt, kommt irgendwann um eine Tuchnadel nicht drum herum. Zu einem sind sie schick und zum anderen sehr praktisch, wenn es darum geht das Tuch an seinen Platz zu halten. Nur wo finde ich solche Nadeln? In der EU scheint es keinerlei Markt für solche Kleinigkeiten zu geben. Nur hin und wieder habe ich einfache Tuchnadeln aus Holz entdecken können. Nicht mein Geschmack, nicht nach was ich suche. Diversen Schmuck für Haare kann man durchaus zweckentfremden. In meinen Haarschmuckkiste fand sich nichts passendes und im Fachgeschäft für Modeschmuck scheint genau das nicht in Mode zu sein. Bei Bijou Brigitte habe ich mir diese zwei Haarnadeln gekauft, die auch ganz gut bei einen Tuch funktionieren.

Nur die zweiteiligen Tuchnadeln geben einen beseren Halt. Ich mache mich also erneut auf die Suche und finde diesen Shop in Iowa! Ich liebe die Amis *schmatzer setzen* Das beste findet man doch immer wieder über den großen Teich 😉

Da ist doch einer schöner als der andere, oder? Hier gibt es für jeden Geschmack etwas und es gibt kleine Pins für zarte, feine  Lacetücher und welche in normaler Größe. Was ich sehr innovativ finde.

Wer jetzt Bedenken hat, sich aus Amerika Artikel liefern zu lassen, den kann ich beruhigen. Ist alles halb so wild.  Die Versandkosten sind sehr günstig im Vergleich zu Österreich und Deutschland. Der Dollarkurs arbeitet schon seit Jahren für uns, sprich alles ist in Euro etwas billiger. Rechen muß man mit Mehrwertsteuer und Zollgebühren. Bis zu 22,- ist es Mehrwertssteuerfrei und bis 150,- Zollgebührfrei (gilt für Österreich, Deutschland ist ähnlich). Ich habe schon oft in den USA bestellt und mal Zoll gezahlt, mal nicht. Kommt auch darauf an wie der Versender deklariert.  Oder ob das Päckchen beim Zoll durchrutscht.

Bei den Tuchnadeln dürfte es keine Probleme geben, da die Preise wirklich in Ordnung sind und selbst wenn man ordentlich zuschlägt bleibt man leicht unter den 150,-. Falls ich jemals herausfinde welchen Pin ich haben möchte, werde ich was bestellen und dann berichten. Ich habe auch bei Interesse an eine Sammelbestellung gedacht, aber das würde sich nicht auszahlen, weil dann Zoll anfallen würde. ABER wenn einer von euch sich über eine englische Page nicht drüber draut oder kein Paypal-Konto besitzt, dann darf er sich bei mir melden 🙂 (Aber vorher fahre ich noch zwei Wochen in den Urlaub!)

Strickmäßig gehts seit gestern wieder berauf *freu* Pulli wächst und ein Tuch habe ich angenadelt…..

„La Mer* soll es heißen und ist Nummer 6 für 12shawls2012. Ich glaub so langsam sollte ich mich sputen 🙄

Gehabt euch wohl

Bettina

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Die verstrickte Dienstagsfrage

Ob Anleitungen, Videos oder Buchbesprechungen – für Kreative ist das Internet an sich schon eine wahre Schatzkiste, aber auf manchen Seiten bleibt man besonders ‚hängen‘ und surft immer wieder vorbei. Was sind, außer ravelry und den üblichen Verdächtigen, Eure liebsten Webseiten oder Blogs rund ums Stricken und was gefällt Euch daran besonders?

Vielen Dank an “Tee & Kekse” für die heutige Frage!

Meine Antwort:

Raverly ist, wie bei vielen anderen sicher auch, meine eindeutige Lieblingsseite. Es gibt ein paar Blogs bei denen ich regelmäßig reinschaue. Natürlich bei Tina die jeden Tag die neusten Stricknews zu bieten hat, bei Angela die mich mit ihrer Strickkunst immer sehr inspiriert, bei Froggie wo es immer lustig zu geht und noch einige andere. Wichtig bei Blogs ist mir etwas über die Betreiber zu erfahren, etwas Einblick in ihr Leben zu gewinnen. Das macht so eine Seite für mich spannend und interessant. Und natürlich schönes und gestricktes zu sehen 😉

Ansonsten habe ich ein paar Lieblingswollgeschäfte in denen ich regelmäßig rumstöbere. Unter anderen Die Wollbox und Jules Wollshop. Einfach nur schön, sich die Schmachtgarne von Madelinetosh & Co anzusehen 🙄
Seit kurzen besuche ich regelmäßig eine tolle Facebookseite namens Anja’s Farbtopf. Anja färbt selbst und man kann ihrer tollen Kreationen über diese Seite erwerben. In der Gruppe wird aber auch geplaudert und man kann sich richtig wohl fühlen. Tolle Wolle habe ich schon geordert und sogar einen Strang mit meinen persönlichen Farbwunsch. Bin schon so neugierig!

Und ich stosse jeden Tag auf neue, interessante Seiten. So habe ich auch vor einiger Zeit Knitting Pattern Center entdeckt. Eine tolle Link-Sammlung für kostenlose Strickanleitungen. Da findet man auch so witzige Sachen wie gestrickte Erdbeeren. Für mich auf jeden Fall eine Bereicherung 🙂

Gehabt euch wohl
Eure Bettina

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Jetzt habe ich auch eine Meise ;-)

Man hat wirklich einen Vogel wenn man einer Wollmeise nachjagt. Ich frage mich was das eigentlich soll, diese Wolle gibt es eigentlich gar nicht. Einbildung? Nein, ich habe doch tatsächlich 5 Stränge dieses mysteriösen Garns zuhause, fein säuberlich verstaut, liegen. :mrgreen:

Auf das Wort „Wollmeise“ bin ich das erste Mal bei Ravelry gestossen. Ich dachte mir nichts dabei, wieder ein handgefärbtes Garn, schön ja sicher, und da ich handgefärbte Wolle liebe habe ich eben einen Blick in den Wollmeisenshop geworfen. Tolle Auswahl, doch leider keine verfügbar. Großes Fragezeichen! In diversen Blogs las ich dann, dass es anscheinend sehr schwer ist solch einen Strang zu bekommen. Seltsame Firmenpolitik, oder doch nicht? Marketingtechnisch eigentlich genial, durch die Nichtverfügbarkeit wird dieses einfache Merinogarn zu etwas kostbaren, unerreichbaren und danach lechzen wir nun mal. Und dann wird eine einfaches Ding Kult. Aber wenn man dieses Ding einfach nicht bekommt, ist der Kult auch für den A****, oder?

Nicht mit mir, dachte ich noch selbstbewußt. Es gibt so schöne Wolle, was soll ich jetzt einer Meise nachjagen? Aber es ließ mir keine Ruhe. Irgendwie wollte ich heraus finden, was dran ist an der Wollmeise. Sind die Farben wirklich so leuchtend wie immer beschrieben. Verstrickt es sich auch wirklich so traumhaft wie immer behauptet? Gut, ich wollte es einfach wissen! Im Shop ist es ja fast ein Ding der Unmöglichkeit etwas zu kaufen, also verlegte ich mich auf das alte gute Ebay, wo doch einiges angeboten wird.

Ich habe mal geboten, meist vergessen, wurde dann überboten. Gut, noch ein Versuch….die blaue und dieses in camel/grün gefielen mir und natürlich diese weihnachtsrote Lace. Dann sah ich zwei Sofort-Kaufen Angebote und schon habe ich auf den kleinen Button gedrückt. Eine rote und eine in einem kräftigen Blau. Ich könnte ja bei den anderen Strängen wieder überboten werden. Ha, nichts da! Und jetzt habe ich fünf 😯 So kanns gehen *lach*

Farben von rechts nach links: Chin Chin, Golden Pear, Wolke und Vamp (Merino WD 150g 350m/100g) Oben: Holly (Lace 300g 525m/100g 100% Merino)

Und ist dieses Garn auch den Aufwand wert? Ich weiß es eigentlich noch nicht wirklich. Die Farben sind wirklich brilliant. Sehr kräftig und leuchtend. Das ist unbestritten. Die reine Merino ist sehr fest verzwirnt, doch recht weich in der Haptik. Ich nehme an das wird ein recht klares Maschenbild ergeben. Das nächste Tuch wird aus der roten Merino genadelt. Ein entzückender Shawlette aus „Jane Austin Knits“ und dann kann ich auch dazu mehr sagen.

Fazit: Man kann eine Wollmeise haben, muß aber nicht. Sehr schönes Garn aber diesen Hype darum verstehe ich nicht. Das will nicht heißen, dass ich nicht wieder zuschlagen würde, wenn sich die Gelegenheit bietet, aber ich werde sicher keinen Wollmeisen-Jagdschein machen :mrgreen:

Gehabt euch wohl
Eure Bettina

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Wer im Sattel sitzt muß auch fallen können

Ich bin vom Pferd gefallen, besser gesagt ich wurde abgeworfen. Und nein, ich bin unversehrt und heil geblieben. Mein Ego ist zwar etwas angekratzt aber ansonsten bin ich unverletzt geblieben. Glück gehabt, ohne Helm ins Gelände und das ist nun nicht gerade nachahmungswert.

Mein Wallach namens Rainbow, nun er kann wohl nicht ohne seine Frau, schreit nach ihr, will ständig umdrehen, sieht überall Gespenster und ist voller Übermut. Ein paar kleine Dressurübungen haben anfangs etwas geholfen, aber eine Minute mit den Gedanken woanders und schwupps hat der Herr seinen Kopf zwischen den Vorderbeinen gesteckt und los ging die Buckelei. Keine Chance für mich, nicht im Dressursattel und nicht ohne anständigen Beinwerk zur Stabilisierung im Sattel (ich hatte nur Schühchen an, keine Stiefel). In so einen Fall lasse ich mich dann einfach bewußt fallen, den Kopf kann man so besser schützen und es passiert auch wesentlich weniger. Selber schuld bin ich. Elegancija ist eine Perle, ruhig, besonnen und ich kann ihr vertrauen. Ohne Sattel? Kein Problem. Nur mit Top und Leggings am Pferd? Auch kein Problem. Auch nicht gerade nachahmungswert, aber diese Stute ist mein Lebenspferd (ich denke, dass es so etwas wie einen Lebensmenschen auch bei Tieren gibt) und die Chemie passt hier perfekt. Ich habe sie aufgezogen und das Mädl vertraut mir.

Anders bei Rainbow, wir hatten einen schwierigen Start, uns verbindet eine ungewöhnliche Geschichte, die ich einmal hier erzählen werde und es passt deswegen nicht immer zwischen uns. Er ist ein super Dressurpferd, wir beherrschen Lektionen wie Traversalen und fliegende Galoppwechsel. Da ist er ein Schatz, als hätten wir gerade in dieses Disziplin zueinander gefunden. Da haben wir keine Differenzen. Bei Erlernung von verschiedenen Zirkuslektionen ging meist alles schief (Stuti kann da eine Menge!) Im Gelände, ohne Stute an seiner Seite, ist es schwierig mit ihm. Und er spürt hier auch meine Unsicherheit. Und das verträgt er nicht, Rainbow braucht meine Selbstsicherheit um sich selber zu vertrauen. Und das kann ich ihm anscheinend nur im Dressurviereck wirklich geben. Meine eigene Dummheit und „ah, wird schon gehen“ führen dann zu solchen unglücklichen Blödheiten.

Wer sich jetzt wundert, wie ich über meine Pferde spreche, dem sei gesagt das die Bindung zwischen einen Pferdemenschen wie mich und diesen großen Tieren ein sehr intensive und innige sein kann. Pferde sind mächtige und schwere Wesen, sie sind vorallem Fluchttiere und im Ernstfall habe ich keine Chance. Selbst ein Shetlandpony würde mich quer über die Wiese ziehen, so viel Kraft steckt in ihnen. Ich kann nur mit Körpersprache und mit dem intensiven Auseinandersetzen mit der Psyche des Pferdes dem entgegenwirken. Und daraus entstehen dann solch ungewöhnliche Verbindungen. Ich habe eine sehr eigene Herangehensweise an das Reiten und die Pferde. Ich bin keiner dieser Reiter, die nur oben sitzen und sich nicht in das Pferd hineinversetzen können. Ich suche die Verbindung, das Vertrauen. Und ich bin hier nicht mehr die einzige. Heute ist das Verständnis Mensch/Pferd ein anderes geworden. Und das ist gut so. Und trotzdem passieren Unglücke, nur weil man sich in seiner eigenen Selbstverständlichkeit so sicher ist. Ich habe aus diesen Vorfall gelernt, wieder mehr hinzuhören und nicht alles anstandslos hin zu nehmen.

Hmmm, ich muß noch hinzufügen, dass der Herr nach der unfreiwilligen Trennung NICHT stehen geblieben ist. Nein, er ist ab durch die Felder schnell aus meiner Sicht verschwunden. Schrecksekunde, denn die Schnellstrasse ist nicht allzuweit entfernt. Den Hügel bin ich also hinunter gegangen (laufen ist hier sinnlos, das Pferd ist auf jeden Fall schneller) und da sah ich ihn stehen, aufgeregt und unsicher. Doch noch ein weites Stück entfernt. Keine Panik nur beten, das er auch stehen bleibt. Weit gefehlt, ein kleines Geräusch und weg war er wieder. Eingefangen habe ich ihn dann bei den ersten Koppeln des Stalles, seelenruhig grasend stand er bei einer Gruppe von Pferden. Das Zaumzeug war nur mehr teilweise vorhanden. Rainbow ist sich wahrscheinlich darin verfangen und das Leder ist gerissen. Ich habe mich geärgert, den die fehlende Trense ist teuer und schwer zu bekommen. Ein Reiterkollege, der mir schon vorher über den Weg gelaufen ist, hat sie aber gefunden und hat sie mir gleich hinterher gebracht! So ein Schatz, danke dir 🙂

So, das nächste Mal machen wir es besser, mein liebes Pferd 🙂 Denn hergeben würde ich dich um alles Geld der Welt nicht!

Gehabt euch wohl

Eure Bettina

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Strickunlust

Seit Tagen plagt mich diese Krankheit namens STRICKUNLUST. Langsam kam sie auf leisen Sohlen und überfiel mich unerwartet. Ich starre das vor mir liegende Objekt frustriert an, die Nadeln wollen und wollen nicht weiter Masche für Masche zaubern. Meine Hände liegen untätig da, die Gedanken schweifen immer wieder ab, zu dem gerade in Arbeit befindlichen Pullover. Noch 70 Reihen bis zum Bündchen, dann die Ärmelbündchen, Ausschnittblende und dann nur noch zwei Seitennähte. Das kann doch nicht so schwer sein. Nein, es will nicht weitergehen, Übellaunigkeit macht sich breit, keine Heilung in Sicht. Was tun? Etwas neues anschlagen? Nein, zuerst muß der Pullover fertig werden. Liegt es vielleicht daran? Der Arzt im Haus, weiß auch kein Mittel, keine Therapie 😦

Was tut frau stattdessen? Anleitungen lesen, Modelle begutachten…

….im Stash wühlen, Überlegungen anstellen was man  mit dieser oder jener Wolle anstellen könnte….

…..eine halbe Maschenprobe stricken (doch was gestrickt!)……

….Wolle für eine Tasche und ein Tuch wickeln….

….Wolle im Internet anschauen und auch kaufen…..

….und ich hoffe immer noch auf die Erlösung, wenn ich die Nadeln wieder in die Hand nehme und es weitergeht, Masche für Masche und sich wieder dieses wunderbare Gefühl einstellt. Und ich wieder ganz zufrieden und glücklich bin 🙂

Wünscht mir baldige Besserung

Eure Bettina

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Die verstrickte Dienstagsfrage

Die heutige Frage des neugierigen Wollschafs:

Gerne streife ich nach getaner Strickarbeit (oder aufgeschobener Zusammen-Näharbeit) durch Netz und schaue, was andere Stricker und Strickerinnen so anstellen. Das macht riesigen Spaß und ich habe schon viel gelernt. Andererseits bin ich manchmal ziemlich ratlos über die Debatten im Netz, weil in Kommentaren und Blogeinträgen ziemlich scharf geschossen wird. Letztens traf ich eine Internet-Strickerin im echten Leben und dabei fiel das Wort der „Strick-Polizei“. Ich habe lange überlegt und tue es noch, aber gibt es das Phänomen tatsächlich? Hängt das mit dem vermaledeitem Handarbeitsunterricht zusammen, der auf den einzigen, richtigen Strickweg führen sollte? Oder haben wir einfach (noch) nicht gelernt, wie wir miteinander konstruktiv im anonymen Internet umgehen sollten?

Vielen Dank an „Praagelmam“ für die heutige Frage!

(Praagelmam ist friesisch und lässt sich mit „Strickmama“ übersetzen.)

Meine Antwort:

Bisher habe ich im Bereich Stricken und Internet durchwegs nur positive Erfahrungen gemacht. Immer nette Kommentare und die Stricker die ich bisher kennenlernen durfte, sind alle wunderbare und nette Zeitgenossen 🙂 Ich fühle mich in dieser Gemeinschaft sehr wohl und auch verstanden in meiner grenzenlosen Leidenschaft für Wolle und alles Gestricktem!

Aber ich kenne auch dieses Phänomen der Querschießer, die ihre Meinung und ihren Weg für das einzig wahre halten. Besonders in Foren ist das sehr präsent. Ich bin in keinem Strickforum, war aber sehr lange in diversen Pferde und Reitforen. Und da ging es oft sehr ungut zu. Ich ziehe mich da meist zurück und überlasse den anderen die gegenseitigen Beschimpfungen Meinungsaustausch. Ich bin hier im Internet um mich mit Gleichgesinnten auszutauschen und nicht um mit einen hocherhobenen Zeigefinger bedroht zu werden. Und das passiert schon mal an und ab.

Meiner Meinung nach sind solche Leute nicht gerade mit einen hohen Selbstwertgefühl gesegnet und versuchen sich in der Anonymität des Internet zu profilieren. Und fühlen sich in der Rolle der, in diesem Fall, Strickpolizei einfach wohl. Ich ignoriere das einfach. Jeder hat seinen Weg und soll ihn auch gehen und gerade bei kreativen Dingen ist doch Toleranz sehr gefragt. Jeder bemüht sich was schönes zu produzieren, hängt sein Herzblut daran und das sollte man respektieren und auch achten.

Gehabt euch wohl
Eure Bettina

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Tuch #5 ist abgenadelt

Es ist vollbracht! Der bisher aufwendigste und schwierigste Tuch ist fertig geworden. Gespannt kann es nun seine volle Schönheit entfalten 🙂

Genau 510 Rocailles in Orange und Shell habe ich auf den Zweirabnahmen in den Blättern und im Diamantmuster plaziert und das war eindeutig das zeitraubenste an diesem Tuch. Diesmal habe ich die Schlaufentechnik mittels einer dünnen Häkelnadel angewandt und das funktioniert wirklich sehr gut. Auffädeln entfällt da völlig (und das macht es so sympathisch)

Meine liebe Mama hat sich liebenswürdigerweise als Modell oder besser als Tuchhalter zur Verfügung gestell, was wieder zu seltsamen Dialogen geführt hat :mrgreen: (Das Tuch hochhalten!, Nein, nach rechts nicht umdrehen oder so ähnlich waren da meine Aussagen- na ihr wißt schon was ich meine…)

Die halbrunde Form gefällt mir sehr gut, das Tuch kann man wunderbar um die Schultern schlingen. Ich habe ein Kleid in einen gedämpften Orangeton in meinen Schrank, da passt es perfekt dazu.

Und jetzt noch Strickpannen die 10te: Mir ist beim Spannen ein Stück des Abkettrandes aufgegangen. Ich muß wohl beim Abhäkeln eine Masche schlecht erwischt haben. Ich kann sonst keine vernüftige Erklärung für so einen Supergau finden. Eine Minute totale Schockstarre, dann bin ich mit Häkelnadel und Nähnadel an die Katastrophe herangegangen und habe sie behoben, ganz ruhig und tief durchatmend! Jaja, auch Mrs. Zwitscherhexe kann die Nerven behalten….Jetzt habe ich mich selbst zur Strickpannenqueen ernannt *grins*

So, Tuch #6 wird wieder ein Dreieckstuch aus Garn von Dibadu ABER vorher muß, wird noch ein Pulli, Jacke, Kleid oder was sonst noch so rumliegt erstmal fertig obwohl ich ja schon wieder *Tuchanschlagjuckreiz* verspüre! Schlimm ist das mit mir! Ob das wohl heilbar ist? Vermutlich nicht *lach*

Modelinfos: Tuch Juyla von Birgit Freyer, Silky Millions von Dibadu (100% Schnappseide 1000m/100g) ca.60g mit 2,75 mm Nadeln

Gehabt euch wohl

Eure Bettina

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