Zwitscherhexe

Stricken, Kochen, Pferde. Mein Leben zwischen Stricknadeln, Kochtöpfe und Reitstall

Tenaya Update

Nein, ich bin noch nicht fertig. Aber fast. Als Fertigstellungstermin den letzten Sonntag zu datieren, war ja schon etwas utopisch. Oder hat das jemand von euch wirklich geglaubt? Neeee, oder?

Bisher bin ich wirklich rundum zufrieden mit der Anleitung und dem bisherigen Ergebnis meiner Strickbemühungen 🙂

Der Braid an der Ausschnittblende bereitete mir allerdings Probleme. Ging ja gar nicht! Extrem hässliches Ergebnis! Vor lauter Wut habe ich trotzig einen Socken weitergestrickt. Nun gut, nochmals Maschen aufgenommen und einfach den Braid anders gestrickt. Noch nicht optimal, aber hübscher.

Die Jacke sitzt sehr gut, könnte vielleicht noch ein wenig mehr tailliert sein. Ich habe überlegt ob ich zusätzlich an den Seiten Abnahmen arbeiten soll, mich aber dagegen entschieden. So knalleng will ich die Jacke doch nicht. Allerdings sind es weniger Zunahmen an der Hüfte geworden. Ich bin zwar nicht gerade die Schmalhüftigkeit in Person, aber ich bin unten rum nicht breiter als oben rum . Wäre einfach zu weit geworden. Die Abnäher und die Zunahmen ergeben aber ein sehr hübsches und sauberers Bild. Gefällt mir 🙂

So, einen halben Ärmel habe ich schon und die Armkugel mit verkürzten Reihen zu formen ist sehr interessant. Mag ich irgendwie 😉 Tenaya verspricht ein Lieblingsstück zu werden. Jetzt muß sie noch fertig werden….kann ja nicht mehr lange dauern :mrgreen:

Ich danke euch für eure lieben und positiven Worte bezüglich der Krankheit meines Neffen! Im Moment bekommt er seine erste Chemo und dann werden wir weitersehen. Er ist guter Dinge und das ist gut so!

Gehabt euch wohl
Eure Bettina

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Nicht immer ist alles Eitel Wonne Sonnenschein

Mein Neffe hat Krebs. Hodenkrebs der bereits gestreut hat mit Metastasen in den Lymphknoten. Der Junge ist erst 25!! „Scheiß Diagnose“ waren meine ersten Worte nach dem Telefonat mit meiner Schwester. Ich könnte alle fünf Minuten los heulen! Vor zwei Monaten wurde Epilepsie bei ihm diagnostiziert. Nachdem er einige Male gekrampft hatte und völlig weggetreten war. Und jetzt das! Das ist so ungerecht!

Heute wurde meine Neffe operiert und jetzt folgt eine Chemotherapie. Wir versuchen alle positiv zu denken und diese Krebsart ist gut heilbar. Aber das mit dem Optimismus ist nicht immer das einfachste auf der Welt. Im Moment stehen wir alle unter Schock, unserer Familie ist so stark miteinander verbunden und die Kinder meiner Geschwister sind wie meine eigenen.

Und es ist auch egal ob er das nächste Jahr weiter studieren kann oder ob ihm die Haare bei der Chemo ausfallen oder ob er jemals eigenen Kinder haben wird….hauptsache er wird wieder gesund und ist unser lustiger und gescheiter Oliver. Und wenn er keine Haare mehr hat, dann stricke ich ihm eben einen Menge lustiger Mützen!

So das mußte ich jetzt loswerden und ich heul schon wieder…..aber egal! Ich gehe jetzt meine Kleinen knuddeln und lese ihnen einen Gute Nacht Geschichte vor.

Bettina

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Die verstrickte Dienstagsfrage

Welche Erfahrungen habt Ihr mit verschiedenen Strick- und Häkelnadel
Materialien gemacht? Also Alu, Plastik, Bambus, Holz (KnitPro), Edelholz (wie Rosenholz, Veilchenholz oder Ebenholz), Bein (antik natürlich).
Welche würdet Ihr empfehlen, welche nicht und warum?
Ich selbst kann Alu/Metall nicht vertragen. KnitPro sind z.T. mörderisch spitz und sie brechen recht schnell. Plastik mag ich eigentlich gar nicht.

Vielen Dank an Lilly Landfein für die heutige Frage!

Meine Antwort:

Ich stricke am liebsten mit Knit Pro und gerade diese spitzen Spitzen find ich gut, besonders für feine Lacemuster.
Edelholznadeln habe ich ein paar, sind toll zum stricken aber doch recht teuer.

Metallnadeln sind schon ok, aber nicht so ganz mein Fall. Habe welche von Prym und Addi. Die Addi sind nicht so übel, die von Prym…..breiten wir da mal den Mantel des Schweigens darüber :mrgreen:

Plastik? Äh, so was gibt es? Na, nicht bei mir im Fundus 😆

Bambus ist auch nicht schlecht zum stricken. Mag ich auch ganz gerne 🙂

Fazit: Holz ist mein eindeutiger Favorit. Liegt angenehm in der Hand, die Maschen rutschen gut, ohne ständig zu verrutschen und das Naturmaterial fühlt sich eindeutig gut und warm an.

Gehabt euch wohl
Eure Bettina

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Stricken für Fortgeschrittene

Oder wie man eine Jacke anders rum strickt. Interessant, interessant wie der Cardigan „Tenaya“ gearbeitet wird. Aber sehr clever und unglaublich lustig zu stricken.

Man beginnt mit zwei solchen kleinen Dreiecken für die Schulter, die mit verkürzten Reihen geformt werden.

Dann werden die Dreiecke verbunden

Man strickt den oberen Teil des Rückens mit dazugehörigen Armlöchern

Für die Vorderteile werden aus den Anschlagkanten Maschen aufgenommen, die Schulterschrägung wird wieder mit verkürzten Reihen gearbeitet

Dann alle Teile verbinden und da bin ich jetzt 🙂

Die Anleitung ist großartig geschrieben und ich stand bis her kein einziges Mal ratlos da und wußte nicht was oder wie ich jetzt weiterstricken sollte. Das Jäckchen flutsch nur so :mrgreen: Ich ziehe meinen Hut vor der Designerin, man sieht bei jeder Masche wie viel Liebe in dieser Jacke steckt.

Das Garn von Madelinetosh kann ich nur als Traum bezeichnen. Ich erkläre hiermit die Pashmina zu meinen neuen Lieblingsgarn! Die Farbe entspricht mehr den oberen Bildern, ein schönes Rostrot mit allerlei Schattierungen. Auch etwas Lila ist dabei. Irgendwie tritt das Lila, bei Tageslicht ohne Blitz fotografiert mehr hervor. Wie man an den zwei unteren Bildern erkennen kann.

Also wenn ich so weiter nadle, ist das Jäckchen nächten Sonntag schon fertig 😆  Ich will immer wissen wie es weitergeht und nadle wahrscheinlich deswegen wie ein Verrückte! Einmal mußte ich ribbeln, dieser Zopf, zwar wunderschön, ist ein hinterlistiges Ding! Ich habe mich da einmal anständig verdattelt hihi

Ich gehe jetzt wieder stricken! Nein halt! Das Sonntagessen muß auch noch auf den Tisch…..Hasenrücken yummy. Knödel fabriziert gerade Göttergatte, damit er auch zu was gut ist!

Schönen Sonntag euch allen und Mahlzeit!

Und an dieser Stelle vielen lieben Dank für die Begeisterung und Gekreische für meinen Glitzerpullover 🙂 Ich freu mich da immer so!

Bettina

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Ein schwarzer Pullover

Es waren einmal fünf Stränge wunderbarsten Garns, die nur darauf warteten ein kleiner schwarzer Pulli zu werden. Voller Elan und Vorfreude wurden die Stränge gewickelt und angenadelt. Dann wanderten sie in einen Korb mit anderen unfertigen Objekten. Und da harrten sie der Dinge, die auf sie zukommen würden. Geduldig übten sie sich im Warten. Fast ein Jahr lagen sie im Korb, fast ein Jahr mußte vergehen damit sie endlich zu Maschen umgewandelt wurden und der Pullover wachsen konnte und wachsen und wachsen. Jetzt ist das Garn ein stolzer Pullover der mit Anmut glitzert und nur noch darauf wartet getragen zu werden. Ende.

Modellinfos:

Odette Verena Herbst 2011 , 300g Dream in Color Smooshy „Black Pearl“ und 200g Artyarns Beaded Mohair & Sequins „Black with Gold“ gestrickt mit 2,75 mm Nadeln Gr. 36/38

Modifikationen:

Ich habe die Größe 40/42 gestrickt um die für mich passende Größe zu erreichen. Da mir 24M/10cm zu locker war, bin ich eine 1/4 Nadelstärke runter gegangen um auf 27 Maschen zu kommen. Gerade richtig für eine 36/38 und jetzt sitzt er perfekt 🙂

Die Bündchen am Saum und Ärmeln habe ich breiter gestrickt und kraus rechts. 8 Reihen für den Saum und 12 Reihen für die Ärmeln. Gefällt mir so besser 🙂

Die Anleitung ist wirklich zu empfehlen, sehr gut geschrieben und auch in anderen Farben bzw. Garnqualitäten wird der Pullover sicher ein Lieblingsstück. Ich habe eine Menge Freude an dem Stück! Die Anleitung ist übrigens auch über Ravelry als Einzelanleitung erhältlich.

So und ich gehe jetzt wieder stricken 😆

Gehabt euch wohl

Eure Bettina

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Die verstrickte Dienstagsfrage

Ponchos sind auch dieses Jahr total in. Gestrickt oder gehäkelt, dass ist in diesem Fall egal. Habt ihr euch schon einen gestrickt oder steht das noch auf der Wunschliste? Oder ist so ein Poncho nicht praktisch und euer Ding?

Vielen Dank an Bianca für die heutige Frage!

Meine Anwort:

Ohja, sogar sehr gerne! Ich finde Ponchos sehr praktisch bei den Übergangstemperaturen im Herbst. Und so ein Poncho ist schnell übergeworfen, wenn am Abend die Hunde noch eine Runde drehen wollen oder wenn ich schon wieder einmal etwas beim Einkauf vergessen habe und noch schnell in den Supermarkt muß. Einen Rolli dazu und eine Jeans und ich bin leger gekleidet und doch schick 🙂

Ich stricke doch ab und zu recht gerne mit wirklich dicken Garnen und diese Wuchtbrummen sind für Pullover und Cardigans nicht wirklich geeignet . Ein so dicker Pullover ist einfach zu unpraktisch und passt unter keinen Mantel. Aber Ponchos, Capes und Strickmäntel sind einfach ideal für dicke Kuschelgarne. Zwei Ponchos habe ich bereits genadelt. In meiner Lieblingsherbstfarbe Orange. Der eine Poncho ist wirklich einfach, ein großes Rechteck mit 10mm Nadeln und dicken Zöpfen gestrickt, zusammennähen, Fransen daran montieren und fertig! Anziehen und raus ins Herbstwetter 🙂

Das von mir genadelte Cape ist schon ein wenig komplizierter, mit verkürzten Reihen und verschiedenen Mustern und den Armlöchern (nennt man das so bei einen Cape?) aber so kurzweilig und lustig zu stricken! Und das hübsche Teil wird auch gerne von mir getragen!

Ein dicker Strickmantel und ein Poncho könnten es diesen Herbst/Winter schon noch werden. Die sehr schöne Alta Moda Cashmere von Lana Grossa habe ich mir da schon ausgeguckt. In einen herrlichen Schokobraun 🙂 Mal sehen was die immer kürzeren Tage und verregneten Wochenende noch so mit sich bringen. Noch genieße ich die herrlichen spätsommerlichen Temperaturen.

Gehabt euch wohl

Eure Bettina

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Neue Energien

Ruhig ist es hier im Moment in meinen kleinen Blog. Meine Energien richten sich ein wenig in eine andere Richtung. Zu sehr hat mit wieder das Dressurreiten gepackt. Über den Sommer lag meine Leidenschaft für diesen speziellen Sport etwas brach, ich ließ die Seele baumeln. Habe die Natur genossen, gemeinsam mit meinen Tieren und Kindern. Ausreiten, spazieren gehen und ruhiges Arbeiten mit den Pferden standen auf dem Programm. Was für ein wunderbares Gefühl am sanften Verlauf eines Hügels zu sitzen, grasende Pferde, ganz nah bei mir, die Ruhe und Gelassenheit verbreiten. Spielende Kinder und Hunde, nur weit entfernte Geräusche im Ohr. Ein Buch in den Händen, ein Lächeln auf den Lippen und innere Zufriedenheit. Meine Sommer

Nun ist es Zeit für andere Wege. Das angenehme spätsommerliche Wetter mit dem immer näherkommenden Geruchs des Herbstes, ist für mich ein guter Grund für neuen Tatendrang. Das fast tägliche Training mit meinen Wallach erfüllt mich mit großer Zufriedenheit. Das fröhliche Ohrenspiel meines Pferdes und sein entspanntes Abschnauben geben mir recht, dass wir auf einen guten Weg sind. Danke an meinen neuen Trainer.

Stricken wird nicht vernachlässigt. Ist es doch mein Hort der abendlichen Enspannung. Die Zeit die ich nun dem Stricken widme, ist nur ein klein weniger geworden. Kleio habe ich angeschlagen. Gekämpft habe ich mich durch endlose Reihen kraus rechts. Dabei eine für mich neue Methode des verkürzten Reihen strickens ausprobiert. Habe ich doch immer mit einen Umschlag gewendet und mich über das ein oder andere Loch geärgert. Erfreut stellte ich fest, dass der „Wrap and turn“ ein lochloses Ergebnis liefert. Und dann endlich fertig mit dem ersten Teil, machte ich mich an den Latvian Braid. Nun, ich muß erwähnen, dass ich auf Grund der Anleitung keinerlei Plan hatte wie das zu stricken sei. Erst ein Video brachte mir den ersehnten AHA-Effekt. Einfach zu stricken, aber doch eine ärgerliche Wurschtelei mit verdrehten Fäden und eine gefühlte Ewigkeit für eine Reihe. Und zwei Braids sind noch zu nadeln. Das schöne Ergebnis entschädigt mich doch ein wenig und läßt meinen Ärger etwas dahin schmelzen.

Nun bin ich bei der mir doch mehr vertrauten Lacesektion angelangt. Die muß noch ein wenig warten, will ich doch Odette, den schwarzen Glitzerpulli zu Ende bringen. Zu lange wartet er schon darauf, endlich ein FO zu werden. Ein Ärmel und ein halber sind schon fertig. Es ist nicht mehr weit bis zur Vollendung.

Und dann, ja und dann kann ich endlich die heißersehnte Pashmina von Madelinetosh anschlagen. Aber nicht vorher, da bin ich streng mit mir. Gewickelt ist sie schon, so wunderbar lag der Faden in der Hand, weich und zart. Ich wickle immer noch mit der Hand, ist mir dieses Ritual doch ans Herz gewachsen. Eine bestimmte Vertrautheit mit dem Garn stellt sich hier ein und die angenehmen Stunden mit meinen Herzblatt, der brav als Stranghalter fungiert, möchte ich nicht missen. Zudem perfektioniere ich die Form meiner Knäuel immer mehr. Eine doch recht ansehnliche Form ist es schon 🙂

Aber keine Angst, ich bleib meiner kleinen treuen Leserschaft erhalten, denn dieser Blog ist mir ans Herz gewachsen. Mein kleines, persönliches Baby. Das mir doch so viel Freude bringt und auch neue Kontakte mit Gleichgesinnten, die ich nicht mehr missen möchte. Ein großes Dankeschön an alle, die bei mir so regelmäßig mitlesen. Sich mit mir freuen, lachen, ärgern und das eine oder andere nette Kommentar hinterlassen 🙂

Gehabt euch wohl

Eure Bettina

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Die verstrickte Dienstagsfrage

Die heutige Frage des neugierige Wollschafs:

Verstrickt Ihr lieber elastische oder unelastische Garne? Und sucht Ihr Projekte manchmal einzig und allein danach aus, ob sie mit Eurer Lieblingsbeschaffenheit zu vereinbaren sind?

Vielen Dank an Martine für die heutige Frage!

Meine Antwort:

Dieses Kriterium ist für meine Wollwahl nicht so wichtig. Zumindestens habe ich darauf noch nie so richtig geachtet. Da ich ein leidenschaftlicher Musterstricker bin, überlege ich mir mehr was ich für einen Effekt erzielen möchte. Aranmuster wirken mit glatter Merionowolle viel plastischer als mit haariger Alpaka. Da wirkt das Muster eher verwaschen. Und die Zusammensetzung der Wolle und die Hochwertigkweit des Materials spielen bei meiner Kaufentscheidung immer eine große Rolle. Kleines Luxusweibchen, das ich bin :mrgreen:

Wenn ich mich dann für ein sehr elastische Merino entscheide, dann achte ich darauf sie fest zu verstricken mit eher dünnen Nadeln. Damit sich das Gestrick nicht zu sehr in alle Richtungen ausdehnt. Das ist aber auch schon mein einziges Zugeständniss an elastisch oder nicht elastisch. Ich finde auch, das es beim stricken selbst keinen Unterschied macht und die Modelle suche ich mir nach Lust und Laune aus. Manchmal ist das eben ein Teil mit viel Muster, dann wieder eine spannende Konstruktion.  Umd das passende Garn wird dann auch nach Lust und Laune ausgesucht.  Will ich lieber kuscheliges mir Kaschmir oder Alpaka? Oder doch die handgefärbte Merino…..oder doch besser die urige Shetlandwolle? Ich bin ein sehr intuitiver Mensch und so stricke ich auch 🙂

Gehabt euch wohl

Eure Bettina

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La Mer

So heißt mein neustes Tuch 🙂 Diese Namensgebung aufgrund der Farbe, die mich an die verschiedenen Grün und Blautöne des Meeres erinnern. Wer schon einmal über eine Küste geflogen ist oder mit einen Boot weit hinaus aufs Meer geschippert ist, weiß sicher was ich meine. Unterstrichen habe ich diese Wirkung noch mit tschechische Rocailles Größe 6 in Crystal mit Silber. Das wirkt wie Wassertropfen oder wenn das Meer im gleißenden Sonnenlicht schimmert. Leider konnte ich diesen Effekt kaum mit der Kamera einfangen. Das Licht ist bei diesem schlechten Wetter einfach nicht gut genug und mit Blitz hellt es zu sehr auf. Die Farbe ist auch mehr türkis als blau…sehr schwer zu fotografiern, leider!

Gestrickt habe ich mit Garn von Zauberwiese.  Glitzer Lace….das ganze Tuch schimmert und glitzert. Sehr hübsch ohne zu übertrieben zu wirken.

Die Anleitung des Ethereal-Tuches ist kostenlos und sehr gut geschrieben mit klaren Charts und das Tuch arbeitet sich sehr nett und einfach. Das Muster ist leicht zu merken und sehr logisch. Ich habe das Tuch vergrößert und 6 Wiederholungen der Reihen 29-41 von Chart 1 gestrickt. Eigentlich wollte ich ja alle 800m des Garns verbrauchen, aber ich war mir einfach nicht sicher ob ich dann mit dem Garn auch auskomme. Also sind es 6 statt 7 Wiederholungen geworden. Nun, mir ist dann doch 200m übriggeblieben, wäre sich vielleicht doch ausgegangen. Aber macht nichts, hat eine schöne Größe von 190 x 80 cm bekommen 🙂 Das Spannen war eine wahre Herausforderung! Ich wußte zuerst gar nicht, wie ich das veranstalten soll. Man muß die Spitzen extrem in die Länge ziehen um oben eine gerade Kante zu bekommen. Gut nach 1 1/2 Stunden hatte ich es halbwegs hinbekommen 😆

Das ist jetzt Tuch Nummer 7 und ein weiteres habe ich bereits angeschlagen. Diesmal etwas ganz anderes. Kleio soll es werden, ein interessantes Tuch von Romi Hill, dass doch einige Herausforderung mit sich bringt. Aber das mag ich ja :mrgreen:

Also auf zu neuen Ufern!!

Gehabt euch wohl

Eure Bettina

 

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