Zwitscherhexe

Stricken, Kochen, Pferde. Mein Leben zwischen Stricknadeln, Kochtöpfe und Reitstall

Upps, schon fertig!

Das Jäckchen flog mir ja direkt von den Nadeln! Am Freitag angeschlagen und am Mittwoch war es fertig. Mit 6er Nadel geht es aber auch flott 🙂

Als ich mir das Buch „Coastal Knits“ kaufte und diese Jacke sah, war mir sofort klar „Die mußt du aus dieser rosa Wolle von Rowan stricken“ Das Garn ist etwas dünner und mit 6er Nadeln zu stricken, war ein kleineres Risiko. Aber hat gut funktioniert. Die Textur soll etwas locker sein.

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Die Anleitung:

Naja, nicht wirklich überzeugend. Der Schnitt vom Rocky Coast Cardigan passt an den Schultern nicht wirklich gut und die Vorderteile und Ärmeln sind zu schmal. Ich mußte einiges ändern.
Man muß schon herumbasteln um die Jacke passend zu machen. Aber hat mit zahlreichen Anproben und Kopfgekratze doch noch funktioniert :mrgreen:

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Das Garn:

Creative Focus Worsted, so der klingende Name aus dem Hause Rowan. Wolle mit Alpaca, rustikal, etwas rauh und haarig. Verstricken lässt sich die Wolle gut, die flauscht schön nach dem Waschen auf, ist aber nichts für empfindliche Haut. Angegeben ist ein 4,5 mm Nadelstärke. Würde ich durchaus auch empfehlen. Wie man aber sieht, lässt sich die wolle auch gut mit dickeren Nadeln verstricken.
Der Preis ist für Rowan ganz in Ordnung. Und sie läuft und läuft und läuft….ich habe gerade 400g verbraucht.
Ich werde das Garn sicher nochmal verstricken.

Die Jacke ist so ein richtiges Allround-Talent. Schnell über eine Bluse oder Shirt gezogen und zur Jeans wird sie sicher oft in Gebrauch sein (falls meine Mutter nicht damit abhaut hihi bekam schon große Augen hihi)

Gehabt euch wohl
Eure Bettina

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Mein erster Mystery Kal

Ach, ist das lustig. Etwas zu stricken, von dem man nicht weiß wie es aussehen wird. Da mußte ich einfach mal mitmachen.

Meine Wahl fiel auf den Valentine-Shawl von Boo Knits. Lichtfaden hat sogar extra eigene Farben dafür kreiert. Verliebt habe ich mich gleich in Dark Romance, eine subtile Mischung aus Lila und Schwarz auf hochglänzender Seide. Ein Traum!! Die Lichtfaden-Frau ist übrigens sehr zuvorkommend und färbt auch nach Auftrag. (habe ich so gemacht….O Gott, ich habe Wolle gekauft! Schande über mich!! Ist aber soooo schön *motz*)

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Clue 1 war fix genadelt, jetzt warte ich auf Clue 2 und bin schon sehr gespannt. Bisher bin ich begeistert! Allerdings muß ich für mich selbst feststellen, dass ich ein sehr visuell orientierter Mensch bin. Ohne zu wissen wie das Tuch aussehen soll, ist es ein wenig mehr Herausforderung. Vieles könnte ich aufgrund des Bildes stricken, aber so ganz ohne Bild. Irgendwie seltsam 😆 So habe ich mich ständig gefragt, ob das zum Teufel auch stimmt!!! Was ich da so vor mich hin stricke. Aber es passt :mrgreen:

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Gehabt euch wohl
Eure Bettina

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Die verstrickte Dienstagsfrage

 

Irgendwann haben alle einmal das Stricken freiwillig oder durch einen Bildungsplan verordnet gelernt.

Erinnert ihr euch noch, wie das war?

Was machte euch die meisten Probleme?

Wann fing es an, euch richtig zu packen?

Vielen Dank an Michaela für die heutige Frage!

 

Die Grundlagen des Strickens habe ich in der Grundschule erlernt. Anschlagen, rechte und linke Maschen. War für mich aber nur eine Pflichtübung, wirklich Spaß daran hatte ich nicht. Aber diese Grundlagen sind hängengeblieben.

So Ende der 80iger machte bei uns in der Stadt ein neuer Wollladen auf. Wolle von Phildar, so richtig gruseliges Effektgarn und haaaaarige Mohairwolle, vieles mit Glitzer. Ich weiß eigentlich nicht den Grund, aber mich zog dieser Laden magisch an.
Es gab auch Anleitungshefte und darin waren hauptsächlich Pullover mit großflächigen Intarsien. Schön haarig und mit viel Glitzer. Ich mußte so einen Pullover einfach haben! Ich denke, ich habe da mein Taschengeld und diverse Oma-Geldgeschenke zusammen gekratzt und habe mir Garn in den verschiedensten Rottönen gekauft.
Ich weiß noch, ich bin am Boden in meinen Zimmer gesessen und vor mir in Reih und Glied die einzelnen Knäuel. Und das waren viel Knäuel!! Ich habe diesen Pulli geliebt! Das waren wirklich nur zwei gerade Teile und zwei Keile für die Arme. Ich glaube ich habe nicht einmal einen richtigen Halsausschnitt gemacht. Nur so einen Bootsausschnitt…leider kann ich dieses Ungetüm nicht mehr finden 😦 Ein nachfolgender Pulli in Türkis liegt allerdings noch irgendwo im Keller!

Irgendwann habe ich meine beste Freundin dazu überredet, auch wieder zu stricken (sie hatte es ebenfalls in der Grundschule gelernt) und wir haben dann aus jede Menger Wollreste von meiner Oma eine Patchworkdecke genadelt. Und dabei die verschiedensten Muster ausprobiert. Ich weiß noch, das meine Freundin einen unheimlichen Bamel vor Zöpfe hatte…ich war da eher angstfrei und der Meinung, das ich das auf jeden Fall kann!! Lachen muß ich ja jetzt, wenn ich an die vielen wunderschönen Aranpullover denke, die sie so im Laufe der Zeit gestrickt hat.
Wir haben dann jahrelang immer gemeinsam bei jede Menge Filme, Pizza und Cola unglaublich viel gestrickt. Wirkliche Probleme hatte ich nie beim stricken. Ist doch ganz einfach….Dazu gelernt haben wir durch die Anleitungen, den bisschen Know How was in den Heften stand und einfach durch ausprobieren. Da gabs kein Internet und ich machte Ausschnitte, Armkugeln etc. einfach so wie ich glaubte es gehöre so. Und mit ein paar Ausnahmen, waren die Pullis und Jacken auch alle gut tragbar. Viele trage ich immer noch.

Es gab immer wieder Pausen, manchmal war einfach keine Zeit oder die Interessen verlagerten sich. Aber wirklich aufgegeben habe ich es nie. In den Schwangerschaften habe ich Babykleidung gestrickt, ich kann mich noch gut an die kleine Jacke erinnern mit Kapuze und rundherumlaufenden Elefanten! Sie ist leider verloren gegangen. Umzüge und oft mustert man sinnlos aus, keine Ahnung wo das Jäckchen geblieben ist. Irgendwann stricke ich das nochmal, für meine Enkel 🙂

Stricken gehört zu meinen Leben und wird es wahrscheinlich immer gehören.

Gehabt euch wohl
Eure Bettina

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Barbie läßt grüßen!!!

Die Farben der Kleider der zahlreichen Barbiepuppen meiner Kleinen sind nix gegen DIESES Zuckerwatten-Rosa!! Kreisch, ich werde wieder fünf!! Aber das Garn mußte einfach sein hihi ich bin eben immer noch ein kleines Mädchen (in meinen Inneren)

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Das soll der Rocky Coast Cardigan aus Coastal Knits werden…..nach zahlreichen Anpassungen des Sitzes und der Ärmelweite könnte er das auch werden (das Original hat einen miesen Sitz!)

Der Pullunder für meine Mutter ist in meinen Kopf schon ausgereift, Muster ist festgelegt und berechnet habe ich auch schon. Und ca. 5 cm existieren auch schon haha. Shilasdair ist so ein Traum zu stricken *hach*

Das rosa Monster da oben ist übrigens aus Rowan Creativ Focus Worsted…auch sehr nett 🙂

Gehabt euch wohl
Eure Bettina

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Wie eine zarte Perle

So mutet mein neustes Werk an. Federleicht und in gedeckten Farben. Die Wolle liegt sicher schon vier Jahre gut verstaut bei mir, das Modell ist aus der Verena Herbst 2008. An der Optik habe ich nicht viel verändert, aber die Konstruktion total umgebaut. Zuerst Vorder- und Rückenteil in einem gestrickt, eine Taillierung hinzugefügt, die Schulterschrägung mit verkürzten Reihen und die Schulternähte mit Maschenstich verbunden. Die Ärmel sind von oben nach unten gestrickt mit verkürzten Reihen. Zusätzlich habe ich noch eine kleine Lochmusterreihe und kraus rechts Maschen zum Ärmel hinzugefügt und den Ausschnitt mit einem I-Cord versehen. Und ein kleines Blümchen am Kragen plaziert….puhh ich hoffe ich habe nichts vergessen!

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Ich wollte bei dem zarten Mohair keine Nähte. Das sieht schon am Bild unschön aus! So kam mir die Idee des Umbaus. Außerdem macht mir sowas enorm Spaß 😉 Mir wird schnell langweilig :mrgreen: So passt es 🙂

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Der Kragen ist extra gestrickt und so lässt sich dieser Pulli vielfältig tragen. Ich mag diesen Haute Couture Stil, die weiten Ärmeln geben dem ganze so was Feenhaftes und das Blümchen ist doch süß, oder? Ist mir so eingefallen *lach* Ich mag kleine Details, das gibt dem ganzen den letzten Pfiff.

Mein lieber Gatte meinte ja „Die Ärmeln mußt du aber auch zusammenklappen, wenn da noch ein Mantelärmel drüber muß“ Na und? Klappe ich den Ärmel eben zusammen. Was weiß der schon von Mode? Ich liebe solche weiten Ärmel, die erinnern mich immer an die Mode der Renaissance. Und ich mag alles was alt ist, deswegen mag ich auch meinen Mann :mrgreen:

Modellinfo:

Modell 11 aus der Verena Herbst 2008, 250g Pearl von Lang Yarns und 75g Mohair Luxe von Lang Yarns, 5mm Nadeln, Gr. 36/38

Gehabt euch wohl
Eure Bettina

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Ein Freudenschrei

entkam meiner Freundin, als ich ihr das Tuch und das Mobcap überreicht habe. Und da freue ich mich natürlich gleich mit! Ist auch sehr hübsch geworden, das Set in freundlichen und fröhlichen Orange.  Ein oranger Himmel, wie eine Strickerin bei Ravelry so treffend formuliert hat.

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Gestrickt habe ich mit Malabrigo Yarn Sock, was so gar nicht den Charakter von Sockengarn hat. Sehr weich, muß ich sagen. Das Mobcap habe ich mit doppelten Faden genadelt. Ein bissl umrechnen mußte ich, da das Original in Worsted-Stärke gestrickt ist. War aber kein Problem. Die Farbe passt jetzt perfekt zu dem Innenfutter der Tasche, die meine liebe Freundin zu Weihnachten bekommen hat. Außen Nougatbraun, innen orange….sieht toll aus mit dem Set . Und kalt wird ihr jetzt bei dem Gruselwetter garantiert nicht 😆

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Ein weiteres Tuch habe ich schon im Auftrag, meine Schwester möchte ihrer besten Freundin etwas besonderes zum Geburtstag schenken. Und so ein Tuch hat nun ja wirklich nicht jeder. Mehr dazu demnächst 😉

Mein Pullover, wo die Wolle schon so gut abgelagert ist, ist bereits auch schon fertig. Ich stricke im Moment recht viel. Na, die „Ich mag nicht stricken“ Zeiten kommen sicher auch wieder einmal daher. Obwohl wir haben einen neuen Fernseher, so ein Riesending (Männer!!!) und ich starre jetzt oft so gebannt auf diese Kinoleinwand, dass ich vergesse zu stricken!! Sowas auch!!

Modellinfos:

Botanical Garden Shawl und Modified Mobcap, 200g Malabrigo Yarn Sock in Terra

Gehabt euch wohl
Eure Bettina

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Für die Mama

Letztens kam meine Mutter mit einer Bitte zu mir. Sie hätte doch so gerne einen langen Pullunder mit einen tiefen Ausschnitt. Ob ich ihr vielleicht so was stricken könnte? Natürlich kann ich 🙂 Schlicht solle er sein, mit ein klein wenig Muster und vielleicht einen runden Ausschnitt. In einer hellen Farbe, hellblau oder zartgrün. Wolle war schnell gefunden. Shilasdair Luxury DK solle es sein in einen schönen Himmelblau. Den Pullunder werde ich nach meinen eigenen Ideen stricken. Mit einen breiten Rippenbündchen und etwas Lace/Zopfmuster in der Mitte. Etwas antailliert mit glatten Rückenteil.

Für meine Mutter stricke ich gerne, sie trägt Handmade von ihrer Tochter einfach mit großer Freude und praktischerweise haben wir die gleiche Kleidergröße, also können wir uns die Teile auch gegenseitig ausborgen. Ist doch meine Mutter vor Weihnachten mit meinen Tenaya Jäckchen abgezischt, zum ausführen beim Weihnachtsessen mit ihrer Damenrunde *lach* Aber das macht nichts 😉

Geht es euch auch so? Es gibt einfach Menschen, für die man gerne etwas strickt. Meine Familie ist ja eher unbestrickbar, meine Mann trägt zwar gerne gestrickte Hauben, aber das wars auch schon und meine Kids finden das einfach uncool. Wie sie noch kleiner waren, da habe ich viel gestrickt für die Rasselbande. Aber da war es ihnen auch wurscht, was sie anziehen. Kommt sicher noch „Mama, strickts du mir so einen Pullover, so einen wie in der Modezeitschrift????“ Auf das warte ich ja 😆

Meine liebe Mama hat dann noch das Buch „Coastal Knits“ in die Hände bekommen und sich natürlich gleich in den Wildflower Cardigan verliebt. Dachte ich mir ja schon, das ihr das Jäckchen gefallen wird. Dann habe ich gleich noch eine schöne Madelinetosh mitbestellt.

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Für eine liebe Freundin stricke ich gerade an einen Tuch. Sie hat sich in das Set, was ich für meine Nichte genadelt hatte verguckt und ganz vorsichtig angefragt, ob sie auch so was haben könnte. Ich weiß nicht, irgendwie ist da die Hemmschwelle immer so groß. Ist aber keine Ding, mache ich doch gerne 🙂

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Soll heute noch fertig werden und dann noch das Mobcap….sie soll es ja noch tragen können, bevor der Frühling ins Lande zieht 😆

Gehabt euch wohl
Eure Bettina

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Die verstrickte Dienstagsfrage

Angeregt von den aktuellen Beiträgen auf Tichiros Blog über explodierende Preise von vergriffenen Strickbüchern oder alten Rowan-Heften würde mich mal interessieren:

Wieviel seid Ihr bereit, für ein vergriffenes Heft oder Buch zu bezahlen – wo liegt eure Schmerzgrenze?

Meine teuerste Anschaffung in diesem Bereich war vor einigen Jahren Tudor Roses von Alice Starmore mit 130 Euro, die Schmerzgrenze wäre 150 Euro gewesen.

Vielen Dank an Anyana für die heutige Frage!

So, heute werde ich wieder mal eine tolle Frage des neugierigen Wollschafs beantworten 🙂

Ich könnte gar nicht konkret beantworten, wo bei mir die Schmerzgrenze liegen würde. Kommt darauf an wie happig ich auf das Buch bzw. Heft bin.
Weil Anyana Tudor Roses angesprochen hat, für dieses Buch würde ich morden!! Ich schleiche schon einige Zeit um die unglaublichen Angebote herum. Liebe Anyana, mit 130 Euro bist du noch gut weggekommen. Die Preise für dieses Buch sind regelrecht unverschämt. Aber die Nachfrage bestimmt das Angebot. So ist das eben.
Ich denke Tudor Roses und Poetry in Stitches sind die einzigen Bücher wo ich etwas mehr ausgeben würde. Weil die Modelle einfach unglaublich schön sind und die Muster einfach einmalig. Besonders bei Tudor Roses. Einfach ein Traum!

Ansonsten bin ich bei erhöhten Preisen eher zurückhaltend. Alles brauche ich auch wieder nicht und es gibt so viel schöne Strickliteratur zu normalen Preisen.

Gehabt euch wohl
Bettina

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Du heiliger Bimbam

Ich habe gefühlte drei Tage nur für das Fäden vernähen gebraucht! Unglaublich! Wenigstens habe ich beim Ärmel die Anfangs und Endfäden immer eingewebt. Beim stricken in Runden sehr empfehlenswert. Aber den Rest habe ich flach gestrickt und bei soooo vielen Farbwechsel….ich sollte anfangen mit Steeks zu stricken…..

Aber jetzt ist sie fertig und ich habe sie heute gleich angezogen! So schön warm 🙂

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Die Anleitung von Drops hat mir sehr gut gefallen. War ja meine erste und ich werde sicher noch einiges bei Drops finden 😉 Ich habe auch nicht viel geändert. Etwas länger habe ich ich die Jacke gemacht, ca 5 cm und die Taillierung habe ich nach meinen Maßen eingeteilt.
Ärmeln sind auch etwas länger als in der Angabe, aber ich habe lange Arme und mag etwas überlange Ärmel. Angeschlagen habe ich für Gr. M, das passte dann mit Maschenprobe gerade richtig. Bei der Passe habe ich dann für Gr. L gestrickt sonst wäre sie zu kurz geworden. Die Jacke passt jetzt so perfekt, ich wollte sie auch sehr figurbetont und habe sie mit ca. 6cm negativ ease genadelt. Mehr Knöpfe sind es auch geworden. Ist mir immer lieber, weil da die Jacke nicht aufspringt und auch als Pullover getragen werden kann.

Ach ja, ich habe das Muster für die Ärmeln auch am Vorder/Rückenteil angebracht. Gestrickt ist die Jacke übrigens wieder einmal komplett nahtlos (außer zwei kleine Nähte unter den Achseln) Ich bin zwar kein Nähphobiker aber irgendwie zieht mich „seamless“ gestricktes magisch an. So kann ich viel besser Sitz, Länge und Optik überprüfen. Empfinde ich als sehr praktisch 🙂

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Ich bin auf jeden Fall sehr zufrieden mit dem Ergebnis 😆

Das Angoragarn ist wirklich sehr schön zu verstricken. Wird zwar nicht ganz sooo gleichmäßig, aber das stört mich jetzt nicht so irrsinnig. Auf der Banderole wird Nadelstärke 4 – 4,5 mm empfohlen. Nö, nicht wirklich empfehlenswert. 3 – 3,5 mm Nadeln sind gerade richtig. Außer man will netzartigen Schlabberstrick *lach* Ich mag zwar kein Brettgestrick, aber zu locker auch wieder nicht 😉

Modellinfos:

Martha by Drops Design, Lang Yarns Angora (70% Angora 30% Merino) 200g in Silber und je ca. 15-25g in Rosa, Lila, Hellblau, Flieder und Petrol, 25g Lang Yarns Lame‘ in Silber, 3mm und 3,5 mm Nadeln

Gehabt euch wohl
Eure Bettina

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Zum einkuscheln

Ganz weich und kuschelig ist mein Set geworden. Und ich habe jetzt endlich eine selbstgestrickte Haube für MICH! Auch Wunder können geschehen 😆

Die schöne Kaschmirwolle, die ich mal aus New York mitgenommen habe, hatte ich ganz vergessen. Erst das akribisches Einordnen meiner Garne in Ravelry, hat es wieder zutage gebracht. Gekauft in einem kleinen, feinen Laden. Zwei Stränge in schwarz und zwei in Olive. DK-Stärke mit einer Lauflänge von 180m/50g. Stellte sich die Frage, was damit anstellen. Ein Tuch und eine Mütze schwebte mir vor. Und damit es zusammenpasst und beides sich auch ausgehen, habe ich das Tuch und Mütze zweifarbig gestrickt.

Das Tuch ist im Original einfarbig, aber mir macht es immer unglaublichen Spaß an Anleitungen etwas abzuändern und eigene Ideen einfließen zu lassen. Und das ist dann daraus geworden.

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Tolle kostenlose Anleitung, kann ich nur empfehlen 🙂

Die Mütze ist ein Slouch. Unglaublich was es im englischen für Wörter und Bezeichnungen für Mützen gibt. Na gut, eine Slouch ist etwas weiter und länger als ein Beanie. Ich mag das, weil man sich das Ding so schön ins Gesicht ziehen kann. Das hübsche Lacemuster kann beidseitig getragen werden (letztes Bild zeigt die Rückseite). Irgendwie witzig. In schwarz sieht man das allerdings nicht so gut. Aber das stricken hat so viel Spaß gemacht, ich werde sicher noch eine nadeln 😉

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IMG_2606 Zum fotografieren war das ein Witz! Zuerst habe ich es im Esszimmer probiert. Da fotografiere ich eigentlich immer. Aber das Licht ist um diese Jahreszeit wirklich nicht gut. Dann bin ich auf meinen Schreibtisch ausgewichen. Da kommt das Licht, dank Dachfenster, von oben. Daher auch der interessante Hintergrund hihi  Auch nicht optimal, aber etwas besser. Schwarz ist aber auch schwer einzufangen!

Meine Knöpfe für die Angorajacke sind angekommen *hurra* und deswegen werde ich heute noch die Jacke fertigstellen. Sag ich mal so. Damit ihr auch mals etwas anderes als diese ollen Tücher zu sehen bekommt.
Nur noch besticken, dann die Blenden, Knöpfe annähen, in die Waschmaschine schmeißen und fertig 😉

Modelinfos:

Lilae Shawl, ca. 480m Sarah’s Yarn 100% Pure Luxury DK 4-ply Mongolian Cashmere, 5 mm und 5,5 mm Nadeln, Toho Perlen #6 in Jet

QL Slouch, ca. 150m, 3,5 mm und 4mm Nadeln

Gehabt euch wohl
Eure Bettina

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