Zwitscherhexe

Stricken, Kochen, Pferde. Mein Leben zwischen Stricknadeln, Kochtöpfe und Reitstall

Die Zopfnadel

Es gibt sie in dünner und dicker Ausführung, aus Metall, Plastik oder Holz. Lange und kurze, gerade oder gebogene und sind ein unerlässliches Hilfsmittel bei Zopf- und Aranmuster. Nur haben diese kleinen Dinger die unangenehme Angewohnheit, nie da zu sein, wenn man sie braucht.

Und ja, ich habe die Methode „Zopfen ohne Hilfsnadel“ ausprobiert, als für mich nicht brauchbar klassifiziert (zu viele Knoten in den Fingern :mrgreen: ) und bleibe deswegen bei der Zopfnadel-Methode. Da bin ich auch um Längen schneller.

Wenn da der Drang dieser kleinen Helfer nicht wäre, einfach zu verschwinden.
Lege ich sie auf den Tisch neben mir, fällt sie garantiert vom Tischchen. Um dann wieder drei Meter vom Ort des Geschehens, unter der kleinen Kommode wieder aufzutauchen. Wie sie das gemacht hat, wird mir wohl ein ewiges Rätsel bleiben. Hat das kleine Ding Füße, die mit kleinen Schritten unter jeden Kasten, Kommode oder Kästchen dribbeln? Oder Flügeln? Turboantrieb? Ich weiß es nicht.

Stecke ich die Nadel ins Gestrick, rutscht sie mit großer Wahrscheinlichkeit aus diesen wieder hinaus. Und nein, sie liegt jetzt nicht auf meinen Schoß oder neben mir auf der Bank! Sie rutscht auf jeden Fall in irgendeine Ritze des Sofas, was oft zur zum unfreiwilligen Abgang diverser andere Bewohner der Couch führt. Da fliegt dann eine Katze quer durch die Luft oder der Mann oder ein Kind wird einfach von der Kante geschoben. Mit lautstarken Protest der Couchbewohner natürlich.
(„Bist du von allen guten Geistern verlassen?“)
(Kein Kommentar….)
Aber ich muß leider die gesamte Couch zerlegen um das unglückselige, leider im Moment dringend benötigte Hilfsmittel zu finden. Da bin ich hart! Zopfnadel-Stahl-Hart! Da hilft auch Zeter und Mordio nichts.

Oft stecke ich die Nadel in den Pullover, den ich gerade am Leib trage. (Spitzenverziehrungen an Nachthemden haben sich auch schon als hilfreich erwiesen…). Dort ist sie einigermaßen sicher. Aber wehe wenn ich aufstehe! Abrakadabra und sie ist futsch. Warum ich die Nadel dann unter dem Küchentisch finde, der ein Stockwerk unter meinen Strick-Arbeitsplatz steht, kann ich nicht beantworten. Das wird ein ewiges Mysterium bleiben.

Wo habe ich dieses Ding schon gesucht! Geschimpft und geflucht! Wutanfälle und Heulkrämpfe bekommen.Gefunden im Klo (!) oder an anderen, eigentlich sehr unwahrscheinlichen Orten!
Die Zopfnadel führt ein Eigenleben, das steht fest. Was sie wohl denkt? Will sie mich absichtlich ärgern? Oder ist sie einfach nur schusselig? Oder bin ich schusselig? Man weiß es nicht genau 🙄

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Jetzt habe ich einige Ersatznadeln und warte nur auf den Moment wo alle auf einmal weg sind! Den Tag markiere ich mir dann rot im Kalender! Anschließend lasse ich mich freiwillig in die nächste Psychiatrie einweisen…..

Gehabt euch wohl
Eure Bettina

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Baff und Platt

Ihr seid ja echt der Wahnsinn! Ich hätte jetzt nicht mit so einer Resonanz gerechnet. Danke schön!

Ich habe mich wirklich sehr geärgert und mir die Frage gestellt, ob es sich lohnt hier weiterhin Zeit zu investieren. Aber ihr habt recht, der Ärger rechnet sich nicht und bei so viel Herzenswärme, die mir von euch entgegen geschwappt ist, muß ich ja weitermachen!!!

Dieser Blog ist ja mein Baby und ich habe Spaß daran. Und eure Kommentare waren einfach unglaublich! Bin echt gerührt!
Kommentarfunktion bleibt natürlich (will ja eure Meinung lesen können 🙂 )
und Böses wird einfach ignoriert und gelöscht.
So genug davon und hoffentlich haben wir einige Trolle zum Nachdenken angeregt. Diese Probleme finden sich ja überall im Netz, wo Leute ihr Meinungen austauschen können. Siehe diverse Foren oder soziale Netzwerke. Und da ärgert mich so ein Verhalten auch immer ungemein!

So, der nächste Post wird wieder was zum schmunzeln sein 😀

Gehabt euch wohl
Eure Bettina

9 Kommentare »

In eigener Sache

Mich haben schon des Öfteren Kommentare erreicht, die mich persönlich angegriffen oder beleidigt haben. Ich könnte solche Untaten durchaus in den Papierkorb verschieben, aber ich bin für absolute Meinungsfreiheit und jeder darf sagen was er will. Und ich bin zu gut erzogen, um in einer angemessen (unhöflichen) Art zu antworten. Ich denke mir allerdings ganz andere Sachen….

Nur macht der Ton meist die Musik und man darf Kritik durchaus höflich, konstruktiv oder auch humorvoll anbringen. Ich fühle mich durch Aussagen, die nicht diesen Kriterien entsprechen angegriffen und es, um es mal ehrlich auszusprechen, tut mir weh.
Denn ich mache das hier unentgeltlich, in meiner raren Freizeit, es sind meine Gedanken und mein persönlicher Schreibstil, der auch nicht immer fehlerfrei ist. Wenn euch das nicht gefällt, klickt weg oder übt konstruktive und höfliche Kritik.

Ich bin im Moment sehr am Überlegen, den Betrieb hier vorübergehend einzustellen. Habe im Moment keine Lust den vorbereiten, lustigen Beitrag über die Zopfnadel zu posten.
Den ich frage mich, ob es wirklich Sinn macht sehr, sehr viel Zeit in fotografieren und schreiben zu investieren, wenn es immer wieder frustrierte Weiber hinter ihren PCs gibt, die vor Neid und Mißgunst mich persönlich angreifen und beleidigen.
Und ja, ich kann auch anders….

Bettina

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Kuschel mal!

Den zum reinkuscheln is er, der Pulli wo die dazugehörige Anleitung jetzt erhältlich ist.

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Der Pullover ist Teil eines eBooks von Josée Paquin, die hier Modelle nach Vorbildern der beliebten Serie „Friends“ entworfen hat. Dieser Hübscher heißt Monica und ich finde, sie hat den Stil der Serienfigur super hinbekommen. Ich habe, zu meiner Freude, die Anleitungen von Josée geschenkt bekommen 🙂

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Der Pullover wird von mir sehr häufig ausgeführt, weil er einfach saubequem ist und auch schon mal ein paar Winterspeckröllchen versteckt :roll:. Ich fühl mich einfach pudelwohl darin 🙂
Allerdings habe ich mir die Ärmel gleich beim ersten tragen eingesaut. Die sind ja überlang und ich bin an dem Tag noch schnell in den Stall, weil ich das Geld für den Hufschmied hinterlegen wollte. Sehe ich da doch die eingegatschten Hufe meiner Hotties und habe irgendwie den Drang, diesen Dreck zu entfernen. So kann man ja Hufe nicht dem Hufschmied präsentieren! Ist zwar doof, aber wenn der Sauberkeitszwang durchkommt, ist Frau nicht aufzuhalten. Lang hat’s nicht gedauert und der zartgelber Ärmel war schmutzigbraun. Sehr witzig! Ich konnte den Fleck aber wieder anstandslos entfernen uff.
Merke! Kein neuer Pulli im Stall!

Modellinfos:

Anleitung: Monica von Josée Paquin(Kaufanleitung in englisch)
Wolle: Madelinetosh Pashmina Worsted in Alabaster
Verbrauch: ca. 1500m (Gr.M)
Nadeln: 4mm und 3,5mm
Schwierigkeitsgrad: Fortgeschrittener Anfänger
Konstruktion: Top-down

Gehabt euch wohl
Eure Bettina

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Warten auf Godot

Eigentlich warte ich ja darauf, dass Dye for yarn endlich DIE Farbe meines Herzens färbt und ich endlich 6 Stränge von der seidigen Merino Dk bestellen kann.
Den ich muß mir unbedingt diesen tollen Pullover von Anett stricken.

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Fadenstille hat das Modell „Rose of Jericho“ kostenlos zur Verfügung gestellt. Ich finde das einfach nur grandios! Und natürlich verliebte ich mich gleich in den romantischen Pullover. Nur welche Wolle verwenden. Etwas verzweifelt habe ich meinen Vorrat durchforstet. Nur drei Stränge Wollmeise in der Farbe Pistazie stachen mir ins Auge.

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Sonst nichts! Gar nichts! Zu dunkel, zu warm, nicht die ausreichende Menge vorhanden. In Fingering-Stärke fand ich zehn potenzielle Kandidaten. Aber in DK-Stärke bin ich etwas schwach auf der Brust, bzw. mein Stash ist etwas schwach :mrgreen:

Mit den Pistazien kann ich mich nicht wirklich anfreunden. Das Garn ist sehr elastisch und da ich die A-Form stricken möchte, bin ich nicht wirklich überzeugt. Außerdem gefällt mir das schöne Muster mit leichten Glanz viel besser.
Also liege ich auf der Lauer, schwebe wie ein Geier über den Shop, warte geduldig und werde zur rechten Zeit zuschlagen. Meine Zeit wird kommen harhar

Wer jetzt auch auf den Geschmack gekommen ist, der findet die Anleitung hier und hier geht’s zur Gruppe mit KAL. Aber die meisten von euch kennen ja sicher die liebe Anett, oder? Und stricken bereits fleißig an den Traumstück 🙄 Ich warte halt noch ein bisschen…..

Gehabt euch wohl
Eure Bettina

Foto wurde freundlicherweise zur Verfügung gestellt.

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Etwas altes und etwas neues

Es sollte eigentlich ein Herbstmantel werden. Ich sah mich schon darin durch bunte Blätter streifen, mit dicken Strumpfhosen und einem herbstlichen Kleid darunter. War wohl nix. Angeschlagen schon im Oktober und dann sträflich vernachlässigt. Aber ich muß, zu meinem eigenen Wohle, unbedingt ein paar angefangene Projekte fertig bekommen. Sonst werde ich noch gaga im Kopf :mrgreen:

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Rückenteil und ein Vorderteil sind schon fertig. Wer jetzt glaubt, mit dicker Wolle und 6mm Nadeln geht das flott voran, der irrt. Der Mantel ist 100cm lang und sehr weit unten. Das zieht sich!!!! Zu meinen Leidwesen! Seufz

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Schultern und Ausschnitt mußte ich neu berechnen, denn ich habe weder einen Bleistift-Hals noch Schultern wie ein Footballspieler in voller Montur. Seltsam schmaler Ausschnitt und überbreite Schulter werden in der Anleitung vorgegeben. Außerdem habe ich die Taille etwas verschlankt.

Ein neues Projekt ist bereits in Planung. Ein Frühlingspulli für die Mama. Gestreift soll er sein in Natur, Grün und Braun.
Ein gemeinsames Abtauchen im geheimen Wolllager, ergab den Fund von Lana Grossa Flora in Natur und einem hellen Grün. Die weiche Mischung aus Baumwolle und Soja gefiel meiner Mutter sofort. Nur ein Braun mußte noch her. Da es diese Qualität nicht mehr gibt, machte ich mich auf die Suche und wurde bei Ravelry fündig 🙂 Ein paar Restknäuel wollten den Besitzer wechseln und fanden den Weg zu mir.

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Als Grundschnitt werde ich das Modell „Elizabel“ nehmen. Top down mit simultan eingesetzten Ärmeln. Ich wollte eine top down Konstruktion, da ich hier viel besser die Taille und Länge anpassen kann. Die Streifen werden allerdings sehr viel anders ausfallen und auch kleine Muster bekommen.

Aber zuerst muß noch der Mantel fertig werden, vielleicht kann ich ihn dann noch an kühlen Frühlingstagen tragen. Auch wenn er herbstlich Orange ist 😆

Gehabt euch wohl
Eure Bettina

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Lieblingsjacke

Die Anleitung meiner derzeitige Lieblingsjacke ist online.

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Ich LIEBE sie! Könnte darin wohnen und mich im Bett damit zudecken, einkuscheln oder die Jacke beschmusen (ob da der GöGa eifersüchtig wird?) Eigentlich lustig, da ich von der Optik zuerst gar nicht so begeistert war. Irgendwie zu unruhig. ABER dieses Teil zaubert dir mindestens 5 kg weg. Eindeutig ein Pluspunkt. Und sie ist warm, stylisch und taugt super als Mantelersatz. Kaschmirrolli drunter, Jeans und Reiterstiefel dazu, dann eine schicke große Tasche (solche Statementtaschen, ihr wisst schon…..) dazu ne Riesen-Sonnenbrille und ihr gehört in jedes Fashionmagazin :mrgreen:

Modellinfos:
Anleitung: High Hopes von Annemarie Ötvos
                    Kaufanleitung in englisch
Garn: Colour Adventures Cloud Aran in Chocolat Fudge (80% Merino 10% Cashmere 10%Nylon 166m/100g)

Verbrauch: 1600m (Gr.S2)
Nadelstärke: 5mm
Schwierigkeitsgrad: Fortgeschritten
Konstruktion: Top-Down und nahtlos

Viel Spaß beim Nachstricken!
Gehabt euch wohl
Eure Bettina

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Tips und Tricks rund um Steeks Teil 2

Da kommt es jetzt, das Gruselkabinett des Dr. Mabuse (oder Dr. Zwitscherhexe 😉 )
Wir schneiden ins Gestrickte kreisch. Aber keine Angst, ist halb so wild.

1. Steekmaschen sichern:
Es gibt zwei Möglichkeiten dies zu tun. Entweder ihr näht mit einer Steppnaht die Maschen ab oder ihr umhäkelt die Maschen.
Ich finde das abhäkeln sympathischer und deswegen, werde ich euch diese Methode näher bringen.

Ihr habt eine ungerade Zahl an Steekmaschen angeschlagen. Die mittlere Masche wird dann aufgeschnitten.
Hier seht ihr gut, welche Masche ich meine.

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Ihr nehmt eine wesentlich dünnere Häkelnadel als eure Stricknadelstärke, dann am Rand beginnen. Hier schon gut mit einer Kettmasche absichern, dass auch nichts nach dem schneiden rausrutscht. Nehmt am besten einer der Garne, die ihr auch für euer Strickstück verwendet habt. Eine kontrastierende Farbe würde ich empfehlen. Dann fällt das aufschneiden leichter.

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– Ihr holt den Faden durch das halbe Maschenglied der Masche neben der Mittelmasche und durch das halbe Maschenglied der Mittelmasche.

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– Das wiederholen und den Faden durch beide Schlingen holen. Es wird eine feste Masche gemacht.

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Diese beiden Schritte wiederholen bis zum Ende des Steeks. Die eine Seite des Steeks ist nun gesichert. Nun das gleiche auf der gegenüberliegenden Seite wiederholen.

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So sollte das nun aussehen. Immer darauf achten , dass ihr die Randmaschen auch ausreichend umhäkelt. Sonst könnten euch Maschen entfleuchen. Und das wollen wir ja nicht.

2. Steek aufschneiden:
Jetzt ist gut sichtbar, wo ihr schneiden müßt.

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Einmal tief Luft holen, noch einen Schnaps trinken, eine Zigarette rauchen und los geht es!

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Am besten eine spitze, gut schneidende Schere verwenden. Gut geeignet sind Stickscheren oder solche fürs Haaare schneiden. Querfaden für Querfaden durchschneiden und plötzlich ist die unförmige Wurst eine Jacke oder Tuch (oder was euch sonst noch so einfällt.)

3. Maschen aufnehmen und Steek versäubern:
Aus der Linksrippe (siehe auch Teil 1) die Maschen für die Blenden aufnehmen.
Der Steek klappt dann automatisch nach innen und kann sehr bequem gegengenäht werden. Die losen Fäden einfach unter dem Steek verstecken.

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Hier schöner Steek (und nicht pfui Steek von Kapuzenjacke…)

Ihr seht, ganz einfach und praktisch und zur Nachahmung dringend zu empfehlen. 😀

Anmerkung:
In Fall der hier gezeigten Kapuzenjacke, habe ich den Rippenbund ebenfalls mit einen Steek gestrickt. Normalerweise diesen Teil des Strickstücks flach in Reihen stricken. Den Steek vorher abketten oder nach dem Bund neu anschlagen. In diesen speziellen Fall habe ich den Bund mit einen Steek versehen, damit ich einen gleichmäßige Fläche für den Reißverschluss habe.

So Mädsl (oder auch Jungs?), ich hoffe ich habe euch diese Technik, wie ich sie verwende,  etwas näher gebracht.

Gehabt euch wohl
Eure Bettina

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Eine Kapuze zum verlieben

Uiuiui, da bin ich gerade noch zwei Tage vor der Deadline fertig geworden. Glaubte schon nicht mehr daran, aber mit zwei laaaaaangen Nächten ist es mir dann doch noch gelungen. Denn Zeitüberschreitungen bei Teststricks mag ich gar nicht leiden.

Und tatarata, aus einen komischen Cowl ist doch tatsächlich eine Kapuze geworden!

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Der Rest eher schlicht, mit entzückender Bordüre an den Ärmeln.

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Vorne ein Reißverschluß. Jetzt weiß ich wieder, warum ich keine Kleidung nähen mag. Stecken, anheften und dann nähen örks bewundere deswegen ja immer die tollen Schneiderlein mit ihren Werken 🙂

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Zumindestens sitzt der Zipp einigermaßen, obwohl ich den I-Cord beim nähen etwas platt gemacht habe :mrgreen: Der Steek hat mich etwas geärgert, ist nicht so schön geworden. Außen hui, innen pfui….aber es wird mir keiner unter den Rock schauen bzw. unters Jackerl…..

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Ansonsten hat das stricken unheimlich Spaß gemacht, mit einer leichten glatt rechts Durststrecke, aber dabei lesen hilft gegen die Langeweile (ebooks sei dank!…die kann ich aufstellen….)
Die Jacke ist etwas länger geworden (dachtet ihr euch sicher schon grins) und hat eine Taillierung bekommen. Das passt mir besser. In der Anleitung ist die Jacke ganz gerade. Ist nicht so vorteilhaft bei einer Sanduhr-Figur 🙄

Tolle Anleitung, wird sicher bald erhältlich sein und ihr bekommt, wie immer, Bescheid wenn es soweit ist. Dann auch mit genauen Infos zur meiner Wollauswahl etc.
Und den zweiten Teil zum steeken gibt es auch demnächst!

Gehabt euch wohl
Eure Bettina

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Ein Urlaub und ein Tuch

Da bin ich wieder. Frisch aus dem Skiurlaub mit vier Erwachsenen und fünf Kindern uff Für mich war es eigentlich kein so richtiger Skiurlaub, da ich maximal zweimal, mehr oder weniger unelegant, die Pisten runter rutsche. 🙄 Sehr zur Schadenfreude diverser anderer Urlaubsteilnehmer („Wo ist den die Mama abgeblieben? Der zuckerlrosa Fleck gaaaanz da oben….)
(……)
(Nein, danke!)
Den Rest der Tage verbringe ich mit Wellness, langen Spaziergängen im Schnee und einfach nichts tun. Also wirklich nichts tun (jaja, stricken schon….) Wir Frauen, also meine Freundin und ich, genießen dann das Lotterleben und geben uns obskuren Massagen und Bädern hin. Dabei fallen mir dann solche Beiträge wie meinen „Jeden Tierchen sein Pläsierchen“ ein. Ihr habt euch ja königlich amüsiert 😀
Der männliche Anteil darf sich dann um den Nachwuchs kümmern (eventuell abgängige Kids wieder finden, verstauchte Knöchel kühlen und dieses “ Ich muß aufs Klo!“ und wie bekomme ich das Kind so schnell wie möglich aus dem Skianzug….ertragen.)
(DAS ist dann meine Schadenfreude!)

Strickzeug war natürlich auch mit im Gebäck und so wurde ein WIP fertig, bevor es zu einen UFO mutieren konnte. Und ein bisschen an der Kapuzenjacke wurde auch gestrickt.
Fertig geworden ist mein zweiter Stephen West „Exploration Station

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Diesmal mit fünf Farben und aus Isager Highland Wool. Gefällt mir fast besser als mein erster Versuch.

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Hmmmm, bei dem ersten Tuch habe ich mich ganz brav und artig an die Anleitung gehalten und dann ist dieses interessante Farben-Mischimaschi entstanden 🙄
Beim zweiten Versuch habe ich mich farbenmäßig eigenständig entfaltet und ist deswegen etwas harmonischer geworden ( oder eher fader?) (Nö, einfach mehr Feng Shui….)

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Die verwendete Hochlandwolle gefällt mir recht gut. Blüht nach dem Bad schön auf und wird sehr viel flauschiger. Das Tuch ist dank der dünnen und leichten Wolle sehr luftig und leicht geworden.
Die verwendeten Farben sind Charcoal, Rose, Chili, Sand und Stone, wobei jeweils ein 50g Knäuel reicht.

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Und ich brauche jetzt bald eine weitere Schublade für meine Tücher. Sonst bekommen die Tüchlein noch Platzangst 😉

Gehabt euch wohl
Eure Bettina

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