Zwitscherhexe

Stricken, Kochen, Pferde. Mein Leben zwischen Stricknadeln, Kochtöpfe und Reitstall

Linke Maschen auf Norwegisch

- 1. März 2015

Sehr oft lese ich, dass vielen Strickerinnen linke Maschen Probleme bereiten. Ich fand das immer interessant, da ich rechte wie linke Maschen gleichermaßen schnell und auch in einigermaßen gleicher Festigkeit abstricke. Ich habe mir darüber auch nie Gedanken gemacht.
Aber scheinbar ist der Arbeitsschritt „Faden vor die Arbeit legen und dann den  Faden durchholen“ für viele ein Thema. Sehr häufig höre ich, dass sei mühsam und gehe zu langsam.

Durch Zufall habe ich die Methode der „norwegischen linken Maschen “ entdeckt. Hier wird der Faden immer hinter der Arbeit geführt. Ein passenden Video habe ich dazu gefunden.

Ich habe diese Methode ausprobiert und es funktioniert problemlos. Ob es jetzt einfacher ist, muß jeder für sich entscheiden. Aber könnte ja für den einen oder anderen die Lösung für diese verflixten linken Maschen sein.

Und ich gehe jetzt einen Nadel-Parkplatz stricken (danke schön an Birgit für den Tip und ich werde berichten…) und mein Zopfmantel wird heute auch noch fertig!

Einen schönen Sonntag wünsche ich euch
Eure Bettina

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7 responses to “Linke Maschen auf Norwegisch

  1. Veronika sagt:

    Uff, das schaut aber nach Knoten in den Fingern aus. Hab aber auch keine Probleme mit normalen linken Maschen. 🙂

  2. Beate Lätari sagt:

    Als Kind habe ich nicht verstanden wie man linke Maschen „richtig“ strickt und habe mir dann eine ziemlich umständliche eigenwillige Methode angewöhnt. Das führte dazu, dass ich linke Maschen doof fand und zu vermeiden versuchte. Als ich vor zwei Jahren nach längerer Pause wieder angefangen habe zu stricken, habe ich die Vorzüge des Internes und der Y**T Videos entdeckt und nach einer für mich besseren Methode lM zu stricken gesucht. Ich kenne jetzt sieben Varianten 😀, auch die norwegische. Ich hab sie alle ausprobiert und bin letztlich bei den verschränkt gestrickten Maschen geblieben. Damit stricke ich linke genauso schnell wie rechte Maschen. Aber jede/r muss seine eigene Methode finden!
    Liebe Grüße
    Beate aus dem Allgäu

  3. Tyche sagt:

    Mein Gott, das sieht aber kompliziert aus! Ich verstehe überhaupt nicht, weshalb linke Maschen bei manchen Strickerinnen unbeliebt sind. Ich stricke die linken Maschen so: Garn liegt vor der Arbeit, mit dem linken Daumen ziehe ich den Faden nach unten und schiebe ihn mit der rechten Nadel durch die Schlinge. Das dauert nicht länger als eine rechte Masche zu stricken, und die Fadenspannung ist auch gleich.
    Übrigens – der Nadelparkplatz ist eine tolle Idee. ich brauche es nicht, meine Zopfnadel liegt immer brav auf dem Tisch vor mir oder steckt in der entstehenden Arbeit. Ich habe meine beiden Zopfnadeln bestimmt schon seit 40 Jahren…
    Die Zopfnadel-Geschichte ist natürlich köstlich!
    Liebe Grüße
    Tyche

  4. fritzicreativ sagt:

    Uiuih, liebe Bettina, die norwegische Methode verursacht auch eher Knoten in meinen Fingern 😉

    Ich mache es so: Mein Faden liegt hinter der Arbeit, mein fadenführender linker Zeigefinger klappt nach unten – also zu mir hin hin – mit ihm der Faden und ich schiebe ihn dann auch mit dem Zeigefinger und Daumen Richtung Masche. Ich bin links genauso schnell wie rechts. Ist einfach auch Training, denke ich 😉

    Bin gespannt, ob Dein Parkplatz etwas taugt oder eher Schmuck ist …

    Herzlichst Bine

  5. Anneli sagt:

    Liebe Bettina,
    ich wusste bislang nicht, was die norwegische Methode ist. Aber genauso habe ich es in der Schule gelernt und jahrelang praktiziert. Dann habe ich gesehen, dass es auch anders gehen kann und mir die neue Methode angewöhnt. Bereut habe ich es nie. Es ist tatsächlich so, dass jeder seinen Weg finden muss. Mein Nadelparkplatz ist übrigens meistens der Pullover, den ich gerade anhabe 🙂
    Liebe Grüße,
    Anneli

  6. streepie sagt:

    Auch mir sieht das sehr nach Knoten in den Fingern aus – aber ich habe auch keine Probleme mit linken Maschen (glaube ich zumindest).

    Auf deinen Nadelparkplatz bin ich gespannt – ich fürchte, mir würde die geparkte Nadel in die Quere kommen….

  7. Anne sagt:

    Ach guck mal, so stricke ich die linken Maschen, seit ich überhaupt stricken kann…. Mir war gar nicht klar, dass das die norwegische und nicht die allseits praktizierte Methode ist. Wieder was gelernt, dankeschön!

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