Zwitscherhexe

Stricken, Kochen, Pferde. Mein Leben zwischen Stricknadeln, Kochtöpfe und Reitstall

Die verstrickte Dienstagsfrage

- 12. Mai 2015

Hast Du schon mal jemandem zuliebe etwas gestrickt oder gehäkelt, das Du selbst ganz scheußlich fandest?
Was würdest Du auf gar keinen Fall stricken/häkeln?

Ich mußte total lachen, als ich diese Frage des neugierigen Wollschafes las. Vor meinen geistigen Auge tauchten plötzlich irrwitzige Farbkombinationen auf, wilde Kreationen aus Häkelsternen und Strick, Mützen mit aus der Mitte sprießende Krakenarme und scheußliche Muster ala Totenkopf & Co.

Meine Verwandtschaft und mein Freundeskreis scheint einen guten Geschmack zu besitzen, den derartige Scheußlichkeiten mußte ich bisher noch nicht stricken. Bislang gefiel mir immer die Modelle für meine Auftragsarbeiten. Keinerlei Grufties, schräge Tanten oder anderes Gesocks (mit schlechten Geschmack) in Sicht :mrgreen:

Da ich aber ein toleranter und netter Mensch bin, würde ich auch für einer meiner Lieben etwas stricken, was ich jetzt nicht so schick finde.
Über Geschmack läßt sich ja bekanntlich nicht streiten….

Gehabt euch wohl
Eure Bettina

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3 responses to “Die verstrickte Dienstagsfrage

  1. Leni Gugl sagt:

    Liebe Bettina,

    diese Frage erinnert mich an ein Strickstück, welches ich für meine Tochter machen durfte. Sie hat diese Wickeljacke in einem Heft Rebecca gesehen. Die Jacke war aber aus Mohair und sie wollte diese aus Wolle. Es war ein irrsinnig langer gerader Fleck, irgendwann kamen dann die Löcher für die Ärmel und dann wieder ein langer Fleck. Als das Ding schlussendlich fertig war, bekam ich einen Lachkrampf und meine Tochter einen Weinkrampf. Die Wolle haben wir dann einem Altkleidercontainer gespendet und die Brüder ziehen noch heute ihre Schwester ob dieses Teils auf. So viel zu einem ungewollten Strickstück. Auch ich habe einmal für mich einen Pullover fabriziert, der so lange er nicht fertig war, toll aussah, dann aber leider nicht mehr.
    Ich denke, dass viele Strickerinnen in ihrem langen Strickerleben zumindest einmal so ein Stück fabrizieren und hoffentlich darüber lachen und sich nicht ärgern.
    Liebe Grüße Leni

  2. Anneli sagt:

    Liebe Bettina,
    Respekt, dass Du so nett und tolerant bist 🙂 Ich bin nicht so stark 😦
    Haarig kann eswerden, wenn die Enkel Wünsche haben. So musste ich für einen Teddy einen Schal stricken. Das war ja nicht so schlimm, aber dann sollte es auch noch eine Mütze sein. Eine Mütze! Da hätten dann auch zwei Schlitze für die Ohren eingearbeitet werden müssen. Bislang habe ich mich gesträubt. Aber das Schlimmste kommt noch: Jetzt sollen auch noch Pfotenwärmer her. Furchtbar. Ich hoffe, ich kann mich irgendwie drücken.
    Liebe Grüße,
    Anneli

  3. Tyche sagt:

    Nein, wenn ich etwas anfertigen soll, in das ich nicht mein Etikett einnähen würde, lehne ich den Auftrag / die Bitte ab! Ich würde ein Beratungsgespräch führen, das meiner Erfahrung nach zu einer gemeinsamen Lösung führen kann. Allerdings – einen rosa Poly-Schal für den Teddy hätte ich schneller gestrickt, als die Diskussion geführt wäre. Wenn es denn solches Material in meinem Vorrat gäbe..
    Frau sollte sich vom Kundenwunsch nicht kirre machen lassen,
    findet
    Tyche

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