Zwitscherhexe

Stricken, Kochen, Pferde. Mein Leben zwischen Stricknadeln, Kochtöpfe und Reitstall

Resteverwertung

- 23. April 2016

Ich gehöre zu den Menschen, die Lebensmittel äußerst ungern wegwerfen. Da bin ich ganz die Tochter meiner Mutter, die immer alles irgendwie verwertet hat.
Lieber öfters einkaufen gehen und dann bedarfsgerecht zuschlagen. Bei schon länger im Kühlschrank verweilenden Lebensmittel verlasse ich mich auch eher auf meinen Geruchs- und Geschmacksinn als auf das Ablaufdatum. Bisher ist noch keiner an einer Lebensmittelvergiftung  dahin gerafft worden. :mrgreen:

Bisweilen bleiben aber doch Reste über und die können  gut anderweitig verwendet werden.
Gestern gab es gebratenen Lachs mit Spargel, Brokkoli, Kartoffel und einer schmackhaften Sauce. Der Appetit ließ etwas zu wünschen übrig, also waren  die Töpfe noch recht voll.
Lachs wollte keiner mehr, den habe ich eingefroren. Noch roh ist das ja kein Problem.
Aus dem Gemüse und den Kartoffeln wurde dann mit frischen Putenstreifen eine exotische Pfanne gezaubert.

image

Einfach Putenstreifen in Olivenöl anbraten, Kartoffel und Gemüse dazu, etwas salzen und pfeffern und (das ist dann der Clou an der Sache) frisch gestoßenen Kreuzkümmel und eine indische Gewürzmischung dazu. Bitte nicht dieses Currypulver aus dem Supermarkt verwenden, sondern sich gute Mischungen im Spezialhandel besorgen. Schmeckt um einiges besser 🙂
Diese Idee mit den exotischen Touch habe ich übrigens von meinen Bruder! Es schmeckt einfach gut und keinerlei Reste wandern in den Müll.
Es wurde alles restlos weggeputzt 😀

Oft bleibt Brot übrig, Weißbrot trockne ich immer und mahle es dann zu Brösel für Schnitzel. Ist sicher vielen von euch bekannt, aber was tun mit Schwarzbrot?
Brotsuppe! Ein Rezept, das meine Mutter immer schon gemacht hat.

image

Schwarzbrot zu Würfel schneiden, die können frisch verwendet werden oder auch getrocknet. Da müssen sie allerdings vorher eingeweicht werden.
Einfach Zwiebel und Knoblauch anrösten, Brotwürfel dazu und die ebenfalls etwas anschwitzen. Mit Suppe auffüllen, salzen, pfeffern, etwas Kümmel und Majoran dazu und dann die Suppe köcheln lassen.
Anschließend mit dem Stabmixer pürieren und mit Obers verfeinern.

Schmeckt köstlich und wärmt gerade im Winter ungemein.
Es gibt also keinen Grund Lebensmittel zu verschwenden!

Dann guten Appetit!

Morgen gibt es dann wieder etwas Gestricktes zu bestaunen, Pullover dreht gerade seine Schwimmrunden in der Waschmaschine und ich gehe jetzt Socken weiter stricken 😉
Eure Bettina

Advertisements

3 responses to “Resteverwertung

  1. tyche sagt:

    Liebe Bettina,
    bei uns werden auch keine Lebensmittel weggeworfen, ich habe immer eine Idee, was ich aus übriggebliebenen Speisen noch machen kann, und krank wurden wir davon auch noch nie. Ich halte es eher für eine Herausforderung, was ich aus Resten noch zaubern könnte…
    Indische Gewürzmischungen bereite ich übrigens stets frisch selbst zuhause zu, wie man das in einem gediegenen Indischen Haushalt auch macht. Gerade die Indische Küche ist super geeignet für die „Resterln“, weil man da ohnehin kleine Portionen von vielerlei Gerichten anbietet.
    Wünsche Dir viel Erfolg beim Aufpäppeln Deiner Stute!
    Liebe Grüße
    Sabine

  2. karin f. sagt:

    Liebe zwitscherhexe, als gebürtige schwäbin bin ich genauso wie viele andere eine resteverwerterin. Gerade unsere ‚armeleuteküche‘ bietet sehr viele in vergessenheit geratene rezepte die man mit etwas fantasie z.b. mit exotischen gewürzen aufpeppen kann. Und wer auf seine fensterbank mit frischen kräuternbefüllte töpfe stellt, hat beim kochen immer frischen pep auf dem teller. Bei uns ist auch noch jemand wg, mhd krank geworden. Und deinem pferdchen bitte einen extra streichler damit sie bald gesund und munter wieder zur freude ihrer frauli bald wieder reiten darf. Liebe grüsse karin f. ……und viel spass beim socken stricken…..

  3. Anneli sagt:

    Liebe Bettina,
    ich werfe auch nur sehr ungern etwas weg. Mit ein bisschen Kreativität kann man eigentlich aus vielen Sachen noch etwas zaubern. Brotsuppe kenne ich noch aus meiner Kindheit. Bei uns waren noch Rosinen drin. Jetzt guck ich aber schnell weg. Bei dem Wort „Lachs“ bekomme ich sofort Appetit 🙂
    Liebe Grüße
    Anneli
    Was Du wohl aus Deiner Waschmaschine holst … Ich gedulde mich bis morgen.

Freue mich über jeden Gedanken

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: