Zwitscherhexe

Stricken, Kochen, Pferde. Mein Leben zwischen Stricknadeln, Kochtöpfe und Reitstall

Mutters Küche

Immer wenn ich an meine Mutter denke, muß ich einfach auch an ihre köstliche Hausmannkost denken. Sie bekochte einfach gerne ihre Familie und viele ihrer Rezepte wurden schon über Generationen überliefert.
Lang mochte ich gar nicht an ihre Bohnensuppe oder den Nußkuchen mit der Zirtonenklasur denken. Jetzt ist sie schon ein ganzes Jahr nicht mehr unter uns und langsam, so ganz langsam kann ich mich auch mit einen kleinen Lächeln an meine Mama erinnern.

Meine Nachbarin fuhr letzte Woche auf Urlaub und fragte mich, ob ich ihr etwas Obst abnehmen könnte, sonst würde es verderben. Ich dachte, ein paar Pfirsiche und zwei Bananen oder so, aber es waren dann eine ganze Melone, Orangen, Gurken und ungefähr 3kg Tomaten!
Wer soll die bitte essen? Überreif halten die auch nicht ewig. Also ab in den Topf mit ihnen, um die roten Früchte zu einer Sauce zu verarbeiten. Dann fielen mir die gefüllten Paprika in Paradeissauce von meiner Mutter ein. Die habe ich als Kind schon geliebt, selbst aber selten gekocht. Hat ja immer die Mama gemacht!

Also gab es heute gefüllte Paprika mit Fleisch/Reisfüllung (die leichte Bettin’sche Abweichung bestand in Dinkelreis und Fetakäse in der Füllung…..)

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Na, nur noch drei sind übrig geblieben, hat wohl geschmeckt 🙂 Ich fotografiere ja gerne so typische Hausmannskost gleich im Topf, das wirkt einfach uriger 😉

Demnächst werde ich mich wohl an die Bohnensuppe mit zupfte Nockerl wagen. Ein Rezept meiner Urgroßmutter. Kennt kein Mensch, ist wohl auch eine Erfindung der Urli-Oma. Hab’s noch nie gekocht, weiß aber zum Glück das Rezept. Der Schmäh an dem Ganzen ist, dass vorher ein Strudel mit selbstgemachten Teig fabriziert werden muß. Denn die zupften Nockerl bestehen aus Resten von dem Strudelteig. Werden einfach in die heiße Bohensuppe eingelegt. Die ist hell mit weißen Bohnen und viel Knoblauch.
Also gibt es demnächst Bohnensuppe und Topfen-Marillenstrudel. Hoffentlich gelingt es mir auch, ich hab dieses Gericht immer heiß und innig geliebt. Und die Suppe mochte eigentlich jeder in der Familie…..so ist es nur gut und recht, dass die Kost meiner Mutter auch noch weitere Generationen übersteht.

Ich werde über Erfolg oder Mißerfolg berichten…. 😆

Falls jemand die gefüllten Paprika nachkochen möchte, HIER schreien. Dann schreib ich einen Rezeptbeitrag 🙂

 

Gehabt euch wohl
Eure Bettina

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Resteverwertung

Ich gehöre zu den Menschen, die Lebensmittel äußerst ungern wegwerfen. Da bin ich ganz die Tochter meiner Mutter, die immer alles irgendwie verwertet hat.
Lieber öfters einkaufen gehen und dann bedarfsgerecht zuschlagen. Bei schon länger im Kühlschrank verweilenden Lebensmittel verlasse ich mich auch eher auf meinen Geruchs- und Geschmacksinn als auf das Ablaufdatum. Bisher ist noch keiner an einer Lebensmittelvergiftung  dahin gerafft worden. :mrgreen:

Bisweilen bleiben aber doch Reste über und die können  gut anderweitig verwendet werden.
Gestern gab es gebratenen Lachs mit Spargel, Brokkoli, Kartoffel und einer schmackhaften Sauce. Der Appetit ließ etwas zu wünschen übrig, also waren  die Töpfe noch recht voll.
Lachs wollte keiner mehr, den habe ich eingefroren. Noch roh ist das ja kein Problem.
Aus dem Gemüse und den Kartoffeln wurde dann mit frischen Putenstreifen eine exotische Pfanne gezaubert.

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Einfach Putenstreifen in Olivenöl anbraten, Kartoffel und Gemüse dazu, etwas salzen und pfeffern und (das ist dann der Clou an der Sache) frisch gestoßenen Kreuzkümmel und eine indische Gewürzmischung dazu. Bitte nicht dieses Currypulver aus dem Supermarkt verwenden, sondern sich gute Mischungen im Spezialhandel besorgen. Schmeckt um einiges besser 🙂
Diese Idee mit den exotischen Touch habe ich übrigens von meinen Bruder! Es schmeckt einfach gut und keinerlei Reste wandern in den Müll.
Es wurde alles restlos weggeputzt 😀

Oft bleibt Brot übrig, Weißbrot trockne ich immer und mahle es dann zu Brösel für Schnitzel. Ist sicher vielen von euch bekannt, aber was tun mit Schwarzbrot?
Brotsuppe! Ein Rezept, das meine Mutter immer schon gemacht hat.

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Schwarzbrot zu Würfel schneiden, die können frisch verwendet werden oder auch getrocknet. Da müssen sie allerdings vorher eingeweicht werden.
Einfach Zwiebel und Knoblauch anrösten, Brotwürfel dazu und die ebenfalls etwas anschwitzen. Mit Suppe auffüllen, salzen, pfeffern, etwas Kümmel und Majoran dazu und dann die Suppe köcheln lassen.
Anschließend mit dem Stabmixer pürieren und mit Obers verfeinern.

Schmeckt köstlich und wärmt gerade im Winter ungemein.
Es gibt also keinen Grund Lebensmittel zu verschwenden!

Dann guten Appetit!

Morgen gibt es dann wieder etwas Gestricktes zu bestaunen, Pullover dreht gerade seine Schwimmrunden in der Waschmaschine und ich gehe jetzt Socken weiter stricken 😉
Eure Bettina

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Es weihnachtet sehr

Ich habe meine ersten Kekse gebacken. Unfreiwillig. Den die Mama wird’s schon richten!

Der große und der kleine Mann wollten Vanillekipferl backen. Ja bitte, macht was ihr wollt. Solange mich damit keiner belästigt. Wo den das Rezept sei? Dort wo es immer ist, in der schwarzen Mappe. Was für einen Teig der gute Mann dann letztendlich zusammengebraut hat, weiß ich jetzt auch nicht wirklich. Will ich auch nicht.
Bröseliges Unding, dass sich nicht zu Kipferl formen ließ. Mit Müh und Not haben die beiden Mannsbilder dann einige Kekse ausgestochen. Schief und krumm, manchmal etwas dunkel mit teilweisen absurden Formen 🙄 Haben aber geschmeckt…

Der Rest des Teiges blieb dann an mir picken! Im warsten Sinne des Wortes. Es sind dann letztendlich ein paar Spitzbuben geworden.

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Vielleicht nicht die schönsten, ich habe geflucht und war kurz davor den Teig zum Sondermüll zu erklären.
Jaja, wenn die Mama nicht wäre! Hoffnungslos aufgeschmissen wären sie alle.

Aber man kann auch aus Vanillekipferlteig kleines Linzer Gebäck machen. Hauptsache es sind Nüsse drin und es ist ein Mürbteig.
Ist auch ganz einfach. Kekse ausstechen, die Hälfte mit Loch. Ich verwende solche speziellen Keksausstecher für Linzer Augen.

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Das Loch kann aber auch gut mit einen kleineren Ausstecher gemacht werden. Oberer Hälfte anzuckern, untere mit einem Kleks fester Marmelade bestücken und zusammensetzen. Voila, köstliche Weihnachtskekse stehen auf den Tisch.

So und jetzt hätte ich echt Lust köstliches Gebäck zu fabrizieren, Vanillekipferl mit dem richtigen (!)Teig….und diese guten Makronenkekse. Da werde ich euch noch das Rezept geben. Sehr beliebt und guuuuuuut! Und diese französischen Macarons würde ich gerne mal probieren (dafür brauche ich ein Zuckerthermoter ?!?!??? wo gibt es sowas???)

Und backt ihr auch Kekse in der Weihnachtszeit? Ich finde ja, das der Keksigeruch einfach in die Adventszeit gehört.

Gehabt euch wohl
Eure Bettina

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Zucchini Püfferchen

Zucchini zählen zu meinen Lieblingen unter den Gemüsesorten. Sehr vielseitig und schmackhaft. Dieses Jahr habe ich Zucchinipflanzen auch im Garten gepflanzt. Normalerweise bin ich kein großartiger Hobby-Gemüsegärter. Bei mir habe Rosen und Stauden eher den Vorrang. Aber ab und dann wachsen auch Tomaten, Paprika oder Zucchini im heimischen Garten.

Wir essen gerne gefüllte Zucchini oder eine Spagettisauce aus Zucchini und Tomaten mit viel Basilikum. Auch Suppe oder einfach gebratene Zucchinischeiben sind beliebt bei Jung und Alt.

Sehr schmackhaft, vegetarisch, aber trotzdem sättigend, sind Zucchinipuffer mit Radieschenrahm. Und auch kindertauglich 😉

Zutaten: (4 Personen)

800g Zucchini
200g geriebener Käse
4 Eier
4 Zehen Knoblauch
Petersilie
1/2 Packung Backpulver
6-8 EL Mehl
Salz, Pfeffer

1 Becher Sauerrahm
1 Bund Radieschen

Die Zucchini raspeln, mit den Eiern, Käse, Petersilie und Knoblauch vermischen. Dann Mehl und Backpulver untermischen, bis eine halbfeste Masse entsteht. Nicht zu fest, gerade so, dass sie ausgebacken werden können. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

In einer Pfanne fingerhoch Öl geben und mit einen Löffel kleine Häufchen setzen. Nicht platt machen XD , die Puffer sollten schön aufgehen können. Wenn die Unterseite fest wird, umdrehen und fertig braten.

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Für den Rahm Radieschen fein raspeln und mit dem Sauerrahm vermischen. Mit Salz abschmecken.

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Sehr einfach, schnell, gesund und ein herrliches Sommergericht!
Probiert es doch aus. Guten Appetit!

Gehabt euch wohl
Eure Bettina

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Pizza mit Spargel?

Ja klar! Einfach nur köstlich!

Es ist ja Spargelzeit und ich bin ein ausgesprochener Fan dieses Frühlingsgemüse. Ganz klassisch mit Sauce hollandaise und neue Kartoffel immer ein Genuss. Oder mit Schinken ummantelt und überbacken. Aber immer das gleiche ist ja auch langweilig und so wirklich gute Spargelrezepte zu finden ist, wie ich finde, immer etwas schwierig.

Vor 2 Jahren machte ich zum Abendessen eine Pizza und mein Blick fiel auf paar übriggeblieben Stangen von grünen und weißen Spargel. Warum die eigentlich nicht auf die Pizza klatschen? Gesagt, getan und es wurde ein voller Erfolg! Sogar Kinder essen dann Spargel! Welch ein sonderbares Wunder 😉

Diese Pizza ist immer so schnell verputzt, das es schier ein Ding der Unmöglichkeit ist, ein Foto zu machen 😉
Aber ich will mal meine Kreation mit euch teilen.

Ganz einfach und schnell geht das 🙂

Zutaten:
Ca 500g weißer und grüner Spargel
Pizzateig (gekauft oder selbst gemacht)
1 Dose stückige Tomaten (am besten die mit Oregano)
150g Geriebener Käse (Pizzakäse oder Emmenthaler)
Ananas (frisch oder aus der Dose) Menge nach Belieben
100g Beinschinken
Italienische Kräuter

Weißen Spargel schälen, den grünen Spargel nur an den Enden schälen. In ca 1,2 cm große Stücke schneiden und in Salzwasser (mit etwas Zucker und Zitrone) bißfest kochen. Kalt abschrecken und gut mit Küchenpapier abtrocknen.
Ananas in Stücke schneiden, den Schinken nur grob zerkleinern.
Pizzateig mit Tomaten, Käse, Schinken, Ananas und zuletzt mit den Spargel belegen. Mit den Kräutern gut würzen und ab in den vorgeheizten Ofen (ca 200 Grad)
Braucht ca 10 min aber immer gut beobachten, damit der Rand nicht zu hart wird.
Achja, bitte alles auf ein Bachblech mit Backpapier legen…

Ist doch sowas von einfach, oder?

Da es oft Spargel nur in 500g Packungen gibt und meist bei der Spargelpizza etwas übrig bleibt, mache ich aus den schon gekochten und stückigen Spargel noch einen Salat mit Räucherlachs.

Zutaten:
500g Spargel (Grün oder Weiß oder gemischt, ganz nach Belieben)
70-100g Mayonnaise
Halber Becher Joghurt
2 EL Sahne (halbfest aufgeschlagen)
1 Kaffeelöffel Kren
Salz, Pfeffer, evt. etwas Zucker
150g Räucherlachs
Feldsalat

Die Mayonnaise, den Joghurt und den Kren zusammenmischen, dann die Sahne unterheben. Salzen und pfeffern und eventuell mit einer Prise Zucker abschmecken.
Den gut (!) abgetrockneten, gekochten und in Stücke geschnittenen Spargel (siehe Pizzarezept) unter die Sauce mischen. Ein paar Stunden gut durchziehen lassen.
Lachs in Streifen schneiden und unter den Salat heben. Ein paar Streifen zur Deko beiseitelegen.
Feldsalat nach eigenen Geschmack marinieren. Ich verwende gerne Olivenöl und Balsamicoessig. Den Feldsalat auf einen Teller anrichten und den Spargelsalat in die Mitte plazieren. Etwas mit Kräuter und Lachs dekorieren und mit einen Baquette servieren.
Herrlich frisch bei diesen warmen Wetter!

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Probiert es doch mal aus! Guten Appetit und was für Rezepte liebt ihr mit Spargel?

Gehabt euch wohl
Eure Bettina

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Vegetarisch kochen

Meine Neffe, der so schwer erkrankt ist, ist Vegetarierer. Ein schweres Los in einer fleischfressendenessenden Familie 😆 Er hat schon vor seiner Diagnose stark angenommen und nun gilt es ihn etwas auszupäppeln. Meine Familie zählt zwar auch zu den Fleischtigern, aber ich habe meine Sippe ganz gut erzogen und es kommen auch fleischlose Gerichte auf den Tisch. Jetzt habe wir an solchen Tagen einen fünften Esser am Tisch sitzen. Und ich habe die vegetarischen Tage etwas aufgestockt *grins* Muß ja was auf den Rippen bekommen, der Junge!

Ich probiere ja gerne neue Rezepte aus und beim Durchsehen meiner Rezeptesammlungen und Büchern bin auf zahlreiche leckere Gerichte gestossen. So gab es neben meinen Standardgerichten wie mit Hirse gefüllte Paprika und Gemüsestrudel auch indisches, verschiedene Aufläufe und italienische Nudelgerichte. Für sehr überzeugte Fleischesser ist das zwar unvorstellbar, aber vegetarisch kann durchaus lecker und auch ausgiebig und sättigend sein. Und es gibt eine Fülle an tollen Rezepten.

Besonders das indische Blumenkohl Curry und der Kürbis-Schafskäse Auflauf war DER Renner. Ich liebe die indische Küche und ich koche auch gerne nach traditionellen indischen Rezepten. Bisher immer mit Fleisch, aber diesmal war das duftende und würzige Gericht mit Kartoffeln und Blumenkohl. Indische Küche hat was von einer Hexenküche. Die zahlreichen Gewürze die geröstet werden und dann zu einer schmackhaften Gewürzpaste verarbeitet werden. Es duftet dann! Köstlich! Nach Kardamon, Gelbwurz, Kreuzkümmel, Zimt, Tamarinde und vielen anderen. Mein Bruder hat mir von seiner Indienreise viele Gewürze mitgebracht. Ein wahrer Schatz 🙂 Der Geschmack ist einfach einzigartig. Dazu Basamatireis und indisches Fladenbrot, etwas Sahnejoghurt und ein Lassi (ein indisches Joghurtgetränkt). Ich werde es sicher wieder zubereiten 😀 Leider habe ich Depp wieder einmal vergessen das Essen zu fotografieren. Aber Speisen sind nicht sehr geduldig und wandern meist gleich in einen Magen 😆

Besonderen Anklang fand der Kürbis-Schafskäse Auflauf. Ganz einfach zuzubereiten. Kürbis und Kartoffel werden in dünne Scheiben geschnitten und leicht angebraten. Dann abwechselnd mit gedünsten Zwiebel und zerbröselten Schafskäse in eine Auflaufform schichten. Eier mit Sahne und Petersil verquirlen und über den Auflauf gießen. Für 40 min ab in den Ofen und genießen. Ich habe den sehr schmackhaften Butternuß Kürbis verwendet. Nächstes Wochenende kommt meine Nichte zu Besuch und da sie ebenfalls Vegetarier ist, wird das gleich nochmals gekocht. Aufläufe sind immer eine gute Methode, Kindern Gemüse & Co näher zu bringen. Meist mit Käse überbacken, schmeckt das meinen Kinder immer sehr gut. Muß ja nicht gerade Brokkoli sein, den mögen Kinder nie! Weiß der Teufel warum? Wahrscheinlich wegen der grünen Farbe?

Mein Neffe hat übrigens schon 4 kg zugenommen. Er wird auch von drei Seiten bekocht *lach* Er isst auch wie ein Scheunendrescher. Ich frage mich manchmal wo er das hin isst. Auf jeden Fall ein gutes Zeichen 🙂

Mahlzeit! Bei uns gab es heute wieder Fleisch *grins*. Passend zur Jahreszeit gab es Wildschweinbraten mit Haselnuß-Kartoffelpüree und Kübisgemüse. Hat geschmeckt;)

Gehabt euch wohl
Eure Bettina

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Apropos Suppe kochen….

Wenn ich schon was fasle von Suppen kochen, dann will ich mal einer meiner Lieblingssuppen vorstellen. Ich liebe ja Suppen, ich koch sie gerne, esse sie gerne und bin immer auf der Suche nach neuen Rezepten. Diese hier ist wieder mal aus Amerika. Eine Corn Chowder, auf deutsch eine Hühner-Maissuppe. Kommt aus Neuengland und ist wie Chowder schon sagt eine leicht gebundene Suppe. Die bekannteste Chowder ist wohl die Clam Chowder, die berühmte Muschelsuppe ( die man am besten in San Francisco ist)
Gut, die Suppe besteht aus Hühnerbrust, Kartoffel, Speck, Stangensellerie, Lauch und natürlich Mais;)

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Die Suppe ist herzhaft aber dennoch leicht. Bei diesen eisigen Temperaturen eine echte Wohltat. Eigentlich könnte ich nur von dieser Suppe leben;) Dazu ein Stück Weißbrot und ich kann nach Stall-Erfrierungszustand locker wieder auftauen Lach!

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Das Rezept zum Nachkochen:

Für 4 Personen:

200 Gramm Hühnerbrust
1 Stangensellerie
4 kleine Kartoffel
3 cm Räucherspeck im Stück
1 Dose Mais
1 Lauchstange
100 ml Sahne
Hühnerinstantsuppe
Salz, weißer Pfeffer, Schnittlauch

Speck, Lauch und Sellerie würfeln bzw in Scheiben schneiden. Zuerst den Speck in Öl anbraten, dann Lauch und Sellerie einige Minuten mitrösten. Mit ca einen Liter Suppe aufgießen. Gewürfelte Kartoffel dazu und 15 min köcheln lassen bis die Kartoffel gar sind.
Dann Hühnerbrust würfeln und mit der Hälfte des Mais kurz in der Suppe ziehen lassen. Den Rest des Mais mit der Sahne pürieren und damit die Suppe binden. Noch würzen und geschnittenen Schnittlauch oben drauf und fertig ist der Genuss:) Einfach, nicht!

Nun denn, lasst es euch schmecken:)

Suppige Grüße
Bettina

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Überbackene Tortillas

Dieses Rezept ist eine Eigenkreation. Anregung habe ich mir von verschiedenen Tortillas Rezepten und direkt vom Mexikaner geholt. Einfach, relativ schnell und sehr köstlich:-)

Passt auch gut in meine Amerikareihe:) Gut dann lege ich mal los mit dem Rezept:-)

Zutatenliste:

400 Gramm Hühnerbrust (wem das zu trocken ist, alternativ auch ausgelöste Hühneroberkeulen)

1/2 grüner Paprika und ein 1/2 roter Paprika

1 kleine Dose Mais

1 Dose Tomaten

100 Gramm Topfen ( Quark)

100 Gramm Sauerrahm

250 Gramm geriebener Käse (z. B. Emmentaler)

Koriandergrün, 1-2 Chilischoten, Salz

8 Weizen Tortillas

Für die Guacamole:

1 sehr reife Avocado
50 Gramm Sauerrahm
1/2 Päckchen Gewürzmischung für Guacamole

Und los geht’s!
Hühnerbrust und Paprika würfeln, beides in Olivenöl anbraten, die Tomaten dazu und solange vor sich hinschmoren lassen bis der Saft der Tomaten eingekocht ist. Es muß sehr trocken sein, damit nachher die Füllung nicht zu flüssig ist.


In dieser Zeit Chilischoten und Koriandergrün hacken. Ich nehme immer zwei kleine, mittelscharfe Chilischoten, das Gericht wird dann angenehm scharf aber nicht zu scharf;)


Wenn du willst kannst du je nach Schärfeverträglichkeit mehr oder weniger nehmen. Das Korianderkraut kannst du auch weglassen, wenn du den Geschmack nicht magst.

Koriander und Chili am Schluß noch etwas mitköcheln lassen. Dann alles in eine Schüssel und mit den Mais, Sauerrahm, Quark und 100Gramm des geriebenen Käses vermischen.

Guacamole laut Packungsableitung zubereiten. Jede Tortillaflade mit Guacamole bestreichen, ein Klecks Fülle obendrauf, einrollen und in eine gefettete Auflaufform schichten. Die Fülle reicht für 8 Tortillas mit 20 cm Durchmesser.
Käse obendrauf und für 30 min in das 200Grad heiße Rohr. Die ersten 20 min am besten eine Alufolie als Deckel benutzen, sonst wird der Käse zu hart.

Aus dem Ofen, auf die Teller und schon hat man ein perfektes Abendessen.
Schmeckt eigentlich jeden, ob Kindern oder Erwachsenen. Ich liebe dieses Gericht und koche es recht häufig. Weil es soooo gut schmeckt!

Viel Spaß beim Nachkochen und lasst es euch schmecken

Ein Gruß aus meiner Küche

Eure Bettina

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Cookies&Co

Zugegeben ich liebe alles was aus den USA oder England kommt. Ich bin einfach extrem anglophil. So bin ich auch interessiert an den leckeren Dingen der amerikanischen Küche. Gut, Amerika ist nicht gerade DAS Land der kulinarischen Genüsse, ebensowenig wie England. Aber wenn man genauer hinsieht, findet sich doch so einiges was wirklich essenswert ist und auch toll zum nachkochen.

Beginnen möchte ich mit den sehr typisch amerikanischen Cookies und Cupcakes. Eigentlich von England nach den USA importiert, verbindet man doch diese süßen Köstlichkeiten mit dem Land über dem großen Teich.

Was ich liebe an diesen kleinen Zuckerbomben? Ganz simple erklärt, sie sind einfach zu machen, sehr saftig und vielfältig in ihren Variationen. Typisches Kleingebäck aus unserer Region, wie Österreich oder Deutschland, ist meist aus den etwas trockeren Mürbeteig und immer irgendwie perfekt in Form und Größe. Anders die Cookies. Meist aus weichen Teig, immer etwas unrund und nie ganz gleich groß. Und genau das ist einfach sympathisch. Und wenn der Guß etwas ungleich ist, dann sind die kleinen Leckereien erst recht perfekt. Meine Lieblingscookies sind Vanillecookies aus einen Kochbuch, das nur solche Keksrezepte beinhaltet. Einfach kleine Kugeln formen, platt drücken und ab in den Ofen. Raus kommen weiche und saftige Teigtaler die dann mit einer picksüßen Zuckerglasur überzogen werden. Durch den Anteil an Zitronenschale im Teig sind die Cookies allerdings nicht zu süß, sondern haben eine frische Note. Lustig bei diesen Exemplaren finde ich die kleinen schwarzen Vanilletupfen in der Glasur. Als hätten sie Läuse….Beim fotografieren habe ich allerdings festgestellt, das sie besser schmecken als sie aussehen.

Nun zu meinen Lieblingscupcakes, Schokoladen-Kirsch-Cupcakes aus einen Buch von Nigella Lawson. „How to be a domestic goodess“ heißt das Werk, mein erstes englisches Kochbuch, das ich aus London mitgebracht habe. Und Nigella ist bereits eine Göttin, eine Kochgöttin! Ich liebe ihre Rezepte und ihre Kochsendungen. Im Gegensatz zu Jamie Oliver, mit dem ich nichts anfangen kann. Das besondere an diesen kleinen Küchlein, ist die ordentliche Portion Kirschmarmelade im Teig. So köstlich, so saftig! Der Schokoguss besteht aus Creme Double und Schokolade den man nicht zu perfekt aufträgt. Er kann schon an den Seiten herunterlaufen. Ein kandierte Kirsche on the top und fertig ist die schokoladige Verführung. Allerdings hat man nach dem Genuss einen Schoko Overkill.

Ich möchte in Zukunft noch einige Spezialitäten aus England und den USA vorstellen. Also schaut wieder einmal bei mir vorbei.

Eure Bettina

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