Zwitscherhexe

Stricken, Kochen, Pferde. Mein Leben zwischen Stricknadeln, Kochtöpfe und Reitstall

Zucchini Püfferchen

Zucchini zählen zu meinen Lieblingen unter den Gemüsesorten. Sehr vielseitig und schmackhaft. Dieses Jahr habe ich Zucchinipflanzen auch im Garten gepflanzt. Normalerweise bin ich kein großartiger Hobby-Gemüsegärter. Bei mir habe Rosen und Stauden eher den Vorrang. Aber ab und dann wachsen auch Tomaten, Paprika oder Zucchini im heimischen Garten.

Wir essen gerne gefüllte Zucchini oder eine Spagettisauce aus Zucchini und Tomaten mit viel Basilikum. Auch Suppe oder einfach gebratene Zucchinischeiben sind beliebt bei Jung und Alt.

Sehr schmackhaft, vegetarisch, aber trotzdem sättigend, sind Zucchinipuffer mit Radieschenrahm. Und auch kindertauglich 😉

Zutaten: (4 Personen)

800g Zucchini
200g geriebener Käse
4 Eier
4 Zehen Knoblauch
Petersilie
1/2 Packung Backpulver
6-8 EL Mehl
Salz, Pfeffer

1 Becher Sauerrahm
1 Bund Radieschen

Die Zucchini raspeln, mit den Eiern, Käse, Petersilie und Knoblauch vermischen. Dann Mehl und Backpulver untermischen, bis eine halbfeste Masse entsteht. Nicht zu fest, gerade so, dass sie ausgebacken werden können. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

In einer Pfanne fingerhoch Öl geben und mit einen Löffel kleine Häufchen setzen. Nicht platt machen XD , die Puffer sollten schön aufgehen können. Wenn die Unterseite fest wird, umdrehen und fertig braten.

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Für den Rahm Radieschen fein raspeln und mit dem Sauerrahm vermischen. Mit Salz abschmecken.

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Sehr einfach, schnell, gesund und ein herrliches Sommergericht!
Probiert es doch aus. Guten Appetit!

Gehabt euch wohl
Eure Bettina

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Pizza mit Spargel?

Ja klar! Einfach nur köstlich!

Es ist ja Spargelzeit und ich bin ein ausgesprochener Fan dieses Frühlingsgemüse. Ganz klassisch mit Sauce hollandaise und neue Kartoffel immer ein Genuss. Oder mit Schinken ummantelt und überbacken. Aber immer das gleiche ist ja auch langweilig und so wirklich gute Spargelrezepte zu finden ist, wie ich finde, immer etwas schwierig.

Vor 2 Jahren machte ich zum Abendessen eine Pizza und mein Blick fiel auf paar übriggeblieben Stangen von grünen und weißen Spargel. Warum die eigentlich nicht auf die Pizza klatschen? Gesagt, getan und es wurde ein voller Erfolg! Sogar Kinder essen dann Spargel! Welch ein sonderbares Wunder 😉

Diese Pizza ist immer so schnell verputzt, das es schier ein Ding der Unmöglichkeit ist, ein Foto zu machen 😉
Aber ich will mal meine Kreation mit euch teilen.

Ganz einfach und schnell geht das 🙂

Zutaten:
Ca 500g weißer und grüner Spargel
Pizzateig (gekauft oder selbst gemacht)
1 Dose stückige Tomaten (am besten die mit Oregano)
150g Geriebener Käse (Pizzakäse oder Emmenthaler)
Ananas (frisch oder aus der Dose) Menge nach Belieben
100g Beinschinken
Italienische Kräuter

Weißen Spargel schälen, den grünen Spargel nur an den Enden schälen. In ca 1,2 cm große Stücke schneiden und in Salzwasser (mit etwas Zucker und Zitrone) bißfest kochen. Kalt abschrecken und gut mit Küchenpapier abtrocknen.
Ananas in Stücke schneiden, den Schinken nur grob zerkleinern.
Pizzateig mit Tomaten, Käse, Schinken, Ananas und zuletzt mit den Spargel belegen. Mit den Kräutern gut würzen und ab in den vorgeheizten Ofen (ca 200 Grad)
Braucht ca 10 min aber immer gut beobachten, damit der Rand nicht zu hart wird.
Achja, bitte alles auf ein Bachblech mit Backpapier legen…

Ist doch sowas von einfach, oder?

Da es oft Spargel nur in 500g Packungen gibt und meist bei der Spargelpizza etwas übrig bleibt, mache ich aus den schon gekochten und stückigen Spargel noch einen Salat mit Räucherlachs.

Zutaten:
500g Spargel (Grün oder Weiß oder gemischt, ganz nach Belieben)
70-100g Mayonnaise
Halber Becher Joghurt
2 EL Sahne (halbfest aufgeschlagen)
1 Kaffeelöffel Kren
Salz, Pfeffer, evt. etwas Zucker
150g Räucherlachs
Feldsalat

Die Mayonnaise, den Joghurt und den Kren zusammenmischen, dann die Sahne unterheben. Salzen und pfeffern und eventuell mit einer Prise Zucker abschmecken.
Den gut (!) abgetrockneten, gekochten und in Stücke geschnittenen Spargel (siehe Pizzarezept) unter die Sauce mischen. Ein paar Stunden gut durchziehen lassen.
Lachs in Streifen schneiden und unter den Salat heben. Ein paar Streifen zur Deko beiseitelegen.
Feldsalat nach eigenen Geschmack marinieren. Ich verwende gerne Olivenöl und Balsamicoessig. Den Feldsalat auf einen Teller anrichten und den Spargelsalat in die Mitte plazieren. Etwas mit Kräuter und Lachs dekorieren und mit einen Baquette servieren.
Herrlich frisch bei diesen warmen Wetter!

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Probiert es doch mal aus! Guten Appetit und was für Rezepte liebt ihr mit Spargel?

Gehabt euch wohl
Eure Bettina

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Apropos Suppe kochen….

Wenn ich schon was fasle von Suppen kochen, dann will ich mal einer meiner Lieblingssuppen vorstellen. Ich liebe ja Suppen, ich koch sie gerne, esse sie gerne und bin immer auf der Suche nach neuen Rezepten. Diese hier ist wieder mal aus Amerika. Eine Corn Chowder, auf deutsch eine Hühner-Maissuppe. Kommt aus Neuengland und ist wie Chowder schon sagt eine leicht gebundene Suppe. Die bekannteste Chowder ist wohl die Clam Chowder, die berühmte Muschelsuppe ( die man am besten in San Francisco ist)
Gut, die Suppe besteht aus Hühnerbrust, Kartoffel, Speck, Stangensellerie, Lauch und natürlich Mais;)

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Die Suppe ist herzhaft aber dennoch leicht. Bei diesen eisigen Temperaturen eine echte Wohltat. Eigentlich könnte ich nur von dieser Suppe leben;) Dazu ein Stück Weißbrot und ich kann nach Stall-Erfrierungszustand locker wieder auftauen Lach!

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Das Rezept zum Nachkochen:

Für 4 Personen:

200 Gramm Hühnerbrust
1 Stangensellerie
4 kleine Kartoffel
3 cm Räucherspeck im Stück
1 Dose Mais
1 Lauchstange
100 ml Sahne
Hühnerinstantsuppe
Salz, weißer Pfeffer, Schnittlauch

Speck, Lauch und Sellerie würfeln bzw in Scheiben schneiden. Zuerst den Speck in Öl anbraten, dann Lauch und Sellerie einige Minuten mitrösten. Mit ca einen Liter Suppe aufgießen. Gewürfelte Kartoffel dazu und 15 min köcheln lassen bis die Kartoffel gar sind.
Dann Hühnerbrust würfeln und mit der Hälfte des Mais kurz in der Suppe ziehen lassen. Den Rest des Mais mit der Sahne pürieren und damit die Suppe binden. Noch würzen und geschnittenen Schnittlauch oben drauf und fertig ist der Genuss:) Einfach, nicht!

Nun denn, lasst es euch schmecken:)

Suppige Grüße
Bettina

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Überbackene Tortillas

Dieses Rezept ist eine Eigenkreation. Anregung habe ich mir von verschiedenen Tortillas Rezepten und direkt vom Mexikaner geholt. Einfach, relativ schnell und sehr köstlich:-)

Passt auch gut in meine Amerikareihe:) Gut dann lege ich mal los mit dem Rezept:-)

Zutatenliste:

400 Gramm Hühnerbrust (wem das zu trocken ist, alternativ auch ausgelöste Hühneroberkeulen)

1/2 grüner Paprika und ein 1/2 roter Paprika

1 kleine Dose Mais

1 Dose Tomaten

100 Gramm Topfen ( Quark)

100 Gramm Sauerrahm

250 Gramm geriebener Käse (z. B. Emmentaler)

Koriandergrün, 1-2 Chilischoten, Salz

8 Weizen Tortillas

Für die Guacamole:

1 sehr reife Avocado
50 Gramm Sauerrahm
1/2 Päckchen Gewürzmischung für Guacamole

Und los geht’s!
Hühnerbrust und Paprika würfeln, beides in Olivenöl anbraten, die Tomaten dazu und solange vor sich hinschmoren lassen bis der Saft der Tomaten eingekocht ist. Es muß sehr trocken sein, damit nachher die Füllung nicht zu flüssig ist.


In dieser Zeit Chilischoten und Koriandergrün hacken. Ich nehme immer zwei kleine, mittelscharfe Chilischoten, das Gericht wird dann angenehm scharf aber nicht zu scharf;)


Wenn du willst kannst du je nach Schärfeverträglichkeit mehr oder weniger nehmen. Das Korianderkraut kannst du auch weglassen, wenn du den Geschmack nicht magst.

Koriander und Chili am Schluß noch etwas mitköcheln lassen. Dann alles in eine Schüssel und mit den Mais, Sauerrahm, Quark und 100Gramm des geriebenen Käses vermischen.

Guacamole laut Packungsableitung zubereiten. Jede Tortillaflade mit Guacamole bestreichen, ein Klecks Fülle obendrauf, einrollen und in eine gefettete Auflaufform schichten. Die Fülle reicht für 8 Tortillas mit 20 cm Durchmesser.
Käse obendrauf und für 30 min in das 200Grad heiße Rohr. Die ersten 20 min am besten eine Alufolie als Deckel benutzen, sonst wird der Käse zu hart.

Aus dem Ofen, auf die Teller und schon hat man ein perfektes Abendessen.
Schmeckt eigentlich jeden, ob Kindern oder Erwachsenen. Ich liebe dieses Gericht und koche es recht häufig. Weil es soooo gut schmeckt!

Viel Spaß beim Nachkochen und lasst es euch schmecken

Ein Gruß aus meiner Küche

Eure Bettina

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