Zwitscherhexe

Stricken, Kochen, Pferde. Mein Leben zwischen Stricknadeln, Kochtöpfe und Reitstall

Fortschritte

Die Kirschblüten wachsen, sogar ziemlich schnell.

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Das Besticken geht mir recht flott von der Hand und man mag ja gar nicht glauben, wie schnell ich glatt rechts stricken kann, wenn ich schon ganz heiß auf die Sticknadel bin…und ich finde nix öder als glatt rechts! Nur das Umsticken der Blüten frißt etwas Zeit, aber so langsam perfektioniere ich meine Technik. Sieht doch schon sehr ordentlich aus, oder?

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Der rechte Vorderteil wird gerade bestickt und dann nur noch schnell Ärmel nadeln. Schöne rosa Perlmutknöpfe habe bereits in der Knopfdose gefunden, also steht der Fertigstellung nichts im Wege.

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Etwas trauriger steht es um meinen Aranpullover. Sehr eingängiges Muster und auch wunderbar zu stricken, aber ich brauch für ein paar cm echt ewig. Mit 3,5er Nadeln und ziemlich viel Maschen ist das eher slow knitting. Aber nächsten Winter kann ich ihn sicher anziehen. 😆

Mich hat eine Erkältung erwischt, also gehe ich jetzt mit mehr Zeit im Gebäck wieder sticken…

Gehabt euch wohl
Eure Bettina

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Ich lebe noch

Ach, ihr Lieben, wie die Zeit rennt und schon ist ein Monat ohne Blogeintrag verstrichen. Die liebe Leni hat schon nachgefragt, ob alles in Ordnung ist. Ja, uns geht es gut und hoffentlich wird das Jahr 2017 ein wenig besser und ruhiger.

Wir werden uns am Wochenende einen Restaurantbesuch in einen Gourmetlokal mit Haubendekoration gönnen, um den Jahr mal einen guten Einstieg zu bescheren. Solche kleine luxuriösen Verwöhnaktionen sind in den letzen Monaten einfach auf der Strecke geblieben und es wird Zeit wieder mehr auf sich zu schauen.

Gestrickt habe ich relativ wenig, stetig aber mit sehr langsamen Fortschritten. Um die Weihnachtszeit sind ein paar Kleinteile entstanden.

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Der Cowl „Adama“ mit Lacemuster, den ich letzes Jahr schon für meine Nichte gestrickt hatte. Ich fand den so schick, das es jetzt auch einer für mich sein mußte.

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Beginnt wie ein Lacetuch und wird dann zur Runde geschlossen. Geht schnell und macht Spaß. Besonders die Verarbeitung der Madelintosh 80/10/10 Aran in der Farbe Porcelain, ein zarter Nude-Ton, machte Freude.

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Passend dazu eine Mütze, wo ich das Hebemaschenbündchen mit zwei Fäden Artyarns Beaded Mohair & Sequins und einen Faden Drops Baby Alpaca Silk gestrickt habe. Ein richtiges Glamourteilchen.
Das Modell Mobcap aus der Jane Austen Knits Summer 2012 hatte ich schon zweimal auf den Nadeln, nur nicht für mich! Einen eigenen Mob, nur für mich, war längst fällig. Ich liebe den Schnitt und das Hebemaschenmuster.
Aus der Drops werde ich noch passende Handschuhe stricken. Wieder ein wunderbares Winterset, was bei den Temperaturen gerade recht ist.

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Noch ein Mützchen, diesmal aus doppelt genommener Lotus Pure Cashmere Dk und schönen Zopfmuster. Ein richtig kuschliger Wärmespender. Es lohnt sich die Seite der Designerin anzusehen, da weiß man gar nicht, welche Zopfmütze man als erstes stricken soll. Ein zweites Modell ist bereits gekauft, bin mir aber über die Wollwahl noch nicht im klaren.
Aus der kuschligen Kaschmirwolle gibt es bereits ein Tuch und Handschuhe, bereits im Jahre 2013 von den Nadeln gehüpft.

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Einfach ein Traum und streichelzart zur Haut. Und sooooo warm!

Mein rosa Schal aus dem Gradient-Set wird bald fertig sein und dann werde ich mich über weitere WIP’s hermachen. Obwohl ich schon wieder 100 Ideen im Kopf habe und dauernd neues anschlagen könnte….jaja, da ist Beherrschung gefragt! :mrgreen:

Ab jetzt soll es wieder mehr Blogeinträge geben, mein Vorsatz für das Jahr. Sang und klanglos werde ich nicht verschwinden. Versprochen 🙂

Zu guter Letzt bedanke ich mich bei meinen treuen Lesern und euren zahlreichen Kommentaren und natürlich begrüße ich alle neuen Lesern, die zu mir gefunden haben. Habt Spaß!

Gehabt euch wohl
Eure Bettina

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Mustergültig

Es war schon überfällig. Ein klassischer Aran-Pullover mit Rollkragen mußte auf meine Nadeln. Lange mußte ich bei der Auswahl des Modells nicht überlegen. Es gibt einige Anleitungen in meiner Strickbibliothek, die dem Profil des gewünschten Pullovers entsprechen.

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Aber genau dieser spuckt schon lange in meinen Kopf herum.
Die Musterkombination ist einfach zu schön. Zart verschlungen mit plastischen rechts verschränkten Maschen und nicht alltäglichen Zöpfen.

Das Modell „Svanhild“ aus der Twist Collective Fall 2013 und wird hier aus Wollmeise Merino DK in der Farbe Wolke gestrickt.
Aus diesen Grund heißt der Pulli bei mir auch „Svanhild on Cloud Nine“
Ich schwebe ebenfalls auf Wolke Sieben, den es ist einfach ein Wohlfühlstrick. Das Muster entspannt, die Wolle ist ein Traum und die 3,5er Nadeln sind Balsam für meine Hände.

Als Kontrast zum Schwingen der Zopfnadel versuche ich mich mal in Swingstricken, viele verkürzte Reihen und seeeeeehr viel zählen….

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Es gab ein paar anfängliche Schwierigkeiten, ein bissl Geribble, aber im Grunde ist es ganz einfach (wenn man auch brav mitzählt….)

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Ich verwende für das Tuch „Phoenix-Flügel“ FairAlpaka Fingering in Schwarz und von Lana Grossa Lace Seta Degradé mit einen langen Farbverlauf. Sprang mich so im Wollgeschäft an. Die wollte einfach mit!! Sehr anhänglich, solche Wolle-Welpen :mrgreen:
Baby-Alpaka und Seide verspricht ein Halsschmeichler zu werden.

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Mein Zwischendurch-Schal ist auch etwas gewachsen. Das ist mal ein Mitnahmeprojekt, oft wird daran gestrickt, wenn ich zu müde für Kompliziertes bin oder einfach zu faul zum  denken. So wird der Schal stetig ein bisschen länger.

Falls sich jetzt jemand fragt, was an Aran-Muster zur Hölle eigentlich entspannend sein soll….naja, ich finde alles Verzopfte einfach herrlich zum relaxen. Nicht fade wie glatt rechts, spannend zum stricken, aber kein Kopfzermürber. Jeder hat halt seinen Vogel, gell?

Gehabt euch wohl
Eure Bettina

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Kuschelset komplett

Jetzt darf es kalt werden, ich bin gerüstet mit meinen Set, bestehend aus Loop, Mütze und Stulpen.

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Die Anleitung „Oddity“ könnt ihr euch kostenlos bei Ravelry herunterladen. Sehr schöne und ausführliche Anleitung mit guten Charts und sehr schönen Ergebnis.

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Passend zum Rest des Sets habe ich die Bündchen mit den Kontrastfarben gestrickt. Bei dem feinen Aranmuster habe ich teilweise geflucht, weil die Mohair die Maschen total verschluckt und ich nie sah, ob ich da jetzt eine rechte oder linke Masche vor mir habe. Die leicht verschwommenen Optik gefällt mir allerdings sehr gut, mal was anderes 🙂

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So, jetzt werde ich mich mal einigen WIPs widmen, obwohl das Garn für einen Aranpullover schon gewickelt bereit liegt. Da heißt es stark bleiben 😆

Gehabt euch wohl
Eure Bettina

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Endlich fertig!

Ein Teil weniger, dass mir unfertig ständig im Weg herum liegt und ein Teil mehr im Schrank für den kommenden Herbst.

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Diese Karohose wird wohl zukünftig ein häufig getragenes Teil werden. Passt zu allen was irgendwie britisch angehaucht ist.

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Mit der hellen Marlenehose mag ich die Jacke allerdings auch sehr gerne.

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Angesichts der furchtbaren Anleitung passt das Jackerl erstaunlich gut, unter den Achseln könnte es zwar etwas weiter sein, aber ist jetzt nicht so schlimm (einen dicken Pulli werd ich da drunter sowieso nicht tragen….)

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Für die Passe habe ich einen Steek mit 9 Maschen angeschlagen, was das stricken mit drei Fäden sehr erleichtere (war aber trotzdem müüüühsam!)
Den Steek habe ich dreifach abgesichert, einmal mit der Häkelnadel und dann noch zwei Reihen Steppstich. Glatte Wolle und mehrere Fäden über den Steek geführt, ich wollte es nicht riskieren! Hatte echt das Befürchten, dass sich alles auflöst! Bis jetzt hält alles 😆 Ein Wunder, den ich habe mir eingebildet, den Steek mitten in der Nacht zu bearbeiten…..Schere mit halb offenen Augen anzulegen ist eigentlich unverantwortlich….aber nix ist g’schehen…alles gut 🙂

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Die wirklich gut passenden Knöpfe waren reiner Zufall. Zuerst hatte ich nichts passendes gefunden. Komisches Braun, wo sich jeder brauner Knopf extrem stach und Rosa oder Natur wollte ich irgendwie nicht. Diese Knöpfli habe ich eigentlich nur gekauft, weil sie so schön waren. Und dann passen die sooooo gut! Echt lustig!

Anleitung: Dilys von Marie Wallin aus Rowan Tweed Collection

Wolle: Willow Tweed von Luisa Harding in den Farben Bark, Natural, Catkin und Blush

Nadeln: 3mm und 3,5mm

Morgen soll ja wieder Strickwetter einkehren, das Wochenende habe ich noch das wunderbare Wetter genossen und mich hauptsächlich im Freien aufgehalten. Morgen kann ich mich dann wieder einkuscheln….

Gehabt euch wohl
Eure Bettina

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Aus der Mottenkiste

Hoffentlich ohne Mottenlöcher…..
Sie müssen weg, die WIPs und UFOs, die verschollenen Teile und Strickkistenblockierer (bevor noch wirklich die Motten zuschlagen und sich satt fressen)

Den Anfang machte ja schon der Chic-Brit-Pulli und jetzt muß eine Jacke, die vor gut zwei Jahren angeschlagen wurde, daran glauben.
Es ist die Jacke Dilys aus der Rowan Tweed Collection.

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Ein Rückenteil, ein Vorderteil und ein halber schlummerten seelig seit Monaten in ihrer Behausung. Die Teile betrachtend, fragte ich mich warum ich den Cardi nie fertig gestrickt hatte. Der Ausschnitt des Vorderteils sah komisch aus, ich erinnerte mich daran hier mit verkürzten Reihen gearbeitet zu haben, was mir aber nicht wirklich gefiel. In der Anleitung wird nur schnöde abgekettet.

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Hmmm, mal einen Ärmel anschlagen, damit ich wieder in den Fluß mit dem Muster komme (sonst kenn ich mich ja gar nicht mehr aus…)
JETZT weiß ich wieder warum das Projekt so sang und klanglos im Korb verschwunden ist!
Die Anleitung ist, mit Verlaub gesagt, ein Schaß!
Fängt ja gut an….ich hab da anscheinend großes Perlmuster gestrickt statt dem normalen….und eigentlich hätte das Bündchen am Ärmel breiter gehört….ich steh mit diesen Pattern eindeutig auf Kriegsfuß!

Endlich geschafft, der Ärmel ist fertig. Irgendwas mit dem Armauschnitt ist anders (?!?!?) Rückenteil kontrollieren….ahja, da haben wir ja den Übeltäter….da muß ich Hin-und Rückreihen abnehmen…hab ich brav beim Ärmel gemacht (nachdem ich eine Ewigkeit gebraucht habe, diese Anweisung zu entschlüsseln) beim Rückenteil nicht! Ribbel, ribbel, ribbel….jetzt stimmt es *Hurra*

Jetzt zum Vorderteil….häh? Was? Wie? Mir stehen bereits die Haare zu Berge und ich sehe aus wie Albert Einstein der in die Steckdose gegriffen hat. Ribbel, ribbel, ribbel….jetzt endlich ist der Ausschnitt aufgegangen. (Ohne verkürzte Reihen, so wie in der Anleitung vorgegeben)

Oh nein, ich habe den linken mit rechten Vorderteil verwechselt! Jetzt ist die Taillierung vorne in der Mitte, wo sie beileibe nicht hingehört! Man darf sich mir inzwischen ohne Gefahr nicht nähern, niemand will mit einen Hai in der Badewanne liegen. Um mir herum herrscht das blanke Chaos. Ribbel, ribbel, ribbel….endlich geschafft! Sieht gut aus, stillgelegte Maschezahlen stimmen und ich kann den zweiten Ärmel anschlagen.

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Ich bin geschafft, von den zwei Folgen „Quantico“, die im Fernsehen liefen, habe ich nichts, aber auch gar nichts mitbekommen. Wiederholung aufnehmen und nochmals ansehen. Diesmal ohne verqueren Projekt…..

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Jetzt liegt alles geordnete im Korb und wird hoffentlich bald ein tragbares Jäckchen.

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Bei der Rundpasse werd ich mal höllisch aufpassen, sonst bekomme ich noch einen Nervenzusammenbruch!

Gehabt euch wohl
Eure Bettina

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Ich konnte nicht anders….

Mein Eigenentwurf mußte einfach das Licht der Welt erblicken.
Ihr erinnert euch?

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Eine Vintage-Jacke aus Madelinetosh Merino light in den Farben Brothers Grimm und Winter Wheat mit Rosenbordüre, Zopfbündchen und zweifarbiger Schleife.

Ich habe wieder den Weg top-down gewählt, finde ich für mich gerade sehr spannend, da ich so was in der Form noch nie berechnet habe. Einen kleinen Vorgeschmack hat ja schon die Jacke für meine Schwester geboten, war aber hier einfacher, da kein Armauschnitt und der V-Ausschnitt ist nicht so kompliziert.

Aber es ist mir ganz gut gelungen, wieder mit den Rückenteil begonnen, verkürzte Reihen für die Schulter und die Vorderteile wieder aus dem Rückenteil ausgenommen. Der Ausschnitt ist recht halsnah und nicht sehr tief. Damit auch die Schleife gut zur Geltung kommt.

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Gnihihi, ich hätte ja beim ersten Vorteil einen totalen Gehirnaussetzer! Ich habe mir plötzlich eingebildet, dass ich alles völlig falsch berechnet habe, den Armausschnitt nicht berücksichtigt hätte und jetzt viel zu viel Maschen haben würde.
Meine Liebster ist schon ein paar Meter von mir weggerückt, als ich mal zischend durch den Mund eingeatmet habe. Nur mal zur Vorsicht! Entnervt die Nadel rausgezogen, alles wieder geribbelt um dann mit Kuhaugen festzustellen, dass eh alles gestimmt hat! (Der Liebster hat daraufhin, nur mal vorsichtshalber, das Land verlassen……)

Weitere Ribbelaktionen folgten natürlich, da ich mit diesen Rosenmuster gekämpft habe. Da hatte ich wohl ein Knoten im Hirn, den ich habe es NICHT geschafft, das Muster optimal einzuteilen oder von der richtigen Seite zu stricken.
Merke: Von oben gestrickt, Strickschrift auch auf den Kopf stellen 🙄 (Der Mann hatte da bereits den Planeten verlassen……)

Aber jetzt ist alles gut und gefällt mir echt gut 🙂

Am Karo-Pulli wird natürlich auch fleißig genadelt und ein weiters WIP wurde zum Mitnahme-Projekt auserkoren. Da wird es hoffentlich bald wieder FO’s zu begutachten geben 😉

Gehabt euch wohl
Eure Bettina

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Slow Knitting

Im Gegensatz zum „Fast Knitting“, jene Pullis oder Jacken, die in 1-2 Wochen gestrickt sind. Macht Spaß, keine Frage, aber in der letzen Zeit zieht es mich doch mehr zu den aufwendigen Modellen, die einfach ihre Zeit brauchen. Zumindestens wünsche ich mir für dieses Jahr, mehr von diesen Zeitfressern zu stricken.

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So, da hätten wir mal ein Rückenteil, zwei Ärmel und einen Zopf! Dieser Zopf hat mich meinen letzen Nerv gekostet, weil der nicht länger werden wollte!

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Fehlt nur noch ein Vorderteil, das schon begonnen wurde, das Bündchen und der Rollkragen. Und sehr viele Fäden wünschen sich, vernäht zu werden (das macht gute Laune….) Ist ein langsamer Prozess, aber muß ja nicht immer alles instant sein.

Warum ich heute so gar kein scharfes Bild knipsen konnte, weiß der Himmel, aber man sieht ja so ungefähr wie der Pullover aussehen sollte (will)…..

Happy Valentine!
Eure Bettina

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Wie ist das jetzt passiert?

Manchmal gehen Dinge schneller voran, als wie man sich es erträumt. Einmal mit dem Eigenentwurf angefangen, wollte ich doch wissen, wie sich das Jäckchen vom Papier in Echt präsentieren würde.

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Bisher ging alles recht glatt und reibungslos von der Nadel, nur die Blende mußte ich zweimal stricken. Was platziere ich auch die Knopflöcher auf der falschen Seite?
Die Jacke ist von oben nach unten gestrickt, wobei zuerst der Rückenteil angeschlagen wird, die Schultern habe ich mit verkürzten Reihen etwas in Form gebracht und dann werden die Vorderteile aus der Anschlagkante des Rückenteils aufgenommen. Unter den Achseln wurden ein paar Maschen abgenommen, um auch hier die Passform zu verbessern.
Taschen gibt es auch schon!

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Man glaubt es kaum, auch der Karopulli ist gewachsen! Ein Ärmel hat sich dazugesellt, der Zweite ist schon in Arbeit. (Nur jetzt nicht vergessen, auch ein Vorderteil zu stricken….sonst gibt es Modekunst ala Vivien Westwood…..)

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Zopfnadel hat sich natürlich wieder mal verzupft und ich mußte eine Suchaktion einleiten.
Ergebnis der Suche:

  • eine Haarspange
  • eine Nagelschere
  • ein Kugelschreiber

Anscheinend muß ich bei verlorenen Dingen nur die Couch zerlegen……
Die Zopfnadel war dann hinter dem Vorhang (was sie da zu tun hatte, konnte bisher nicht aufgeklärt werden….)

So, jetzt nur noch einen Ärmel von der Jacke und eine Schwester darf sich freuen (hoffentlich passt es auch!)

Euch noch ein schönes Wochenende
Eure Bettina

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Es wird britisch

Als ich die letzte Verena-Ausgabe kaufte, mich dann gemütlich in die Couch kuschelte um das Heft durchzublättern, war mir noch nicht klar, dass ich mich demnächst verlieben würde. In den Pullover „Fernanda„. Ein tolles Teil, mit Karos und Zöpfen und jede Menge interessanter Details.

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Zuerst sah ich mich ja schon in den Wollladen stürmen, um passende Wolle zu kaufen, aber nix da! Wollkaufverbot sollte unbedingt eingehalten werden. Aber ich hab ja genug Wolle auf Lager und es fand sich auch schnell passendes. Ein lustiger Mix aus verschiedenen Qualitäten, die aber von der Stärke gut zusammen passen.

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Den ersten Versuch habe ich schon mal getrennt, den um lange Spannfäden zu vermeiden, wollte ich die Intarsientechnik vermehrt einsetzen, aber so ergibt das unglaublichen viele zu vernähende Fäden (das wäre sogar mir zuviel geworden… 🙄 )und war auch furchtbar mühsam zu stricken. Also zurück auf Anfang und jetzt stricke ich fast alles mit der Jaquardtechnik. Nur die Farbflächen am Anfang bekommen eine gesondertes Knäuel.

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Es ist mui much Arbeit, wird aber himmlisch und macht auch Spaß 🙂 Das Teil ist noch etwas krumpelig und bedarf unbedingt ein entspannendes Bad. Dann kann ich auch die horizontalen Streifen in Rot anbringen. Die werden nicht aufgestickt, sondern über zwei Reihen aufgehäkelt.

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Zur Abwechslung habe ich mal den Zopf angeschlagen, der dann unten quer angenäht wird. Der ist auch mehrfarbig und bekam von mir einen provisorischen Anschlag um ihn mittels Maschenstich unsichtbar schließen zu können.

Wird noch ein Weilchen dauern, bis das britische Prachtstück (nein, nicht Prinz Charles…..örks) fertig ist, aber das lohnt sich auf jeden Fall!

Gehabt euch wohl
Eure Bettina

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