Zwitscherhexe

Stricken, Kochen, Pferde. Mein Leben zwischen Stricknadeln, Kochtöpfe und Reitstall

Das unbezwingbare UFO

Ein Tuch. Rosa Seide. Liebe auf den ersten Blick. Spannende Konstruktion. Angeschlagen im März 2013. Voller Enthusiasmus.

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Zwei Quadrate gibt es bis dato. Ein Quadrat und zwei Dreiecke sind für das Tuch „Elysium“ noch zu stricken. Die Einzeltile werden dann mit Luftmaschenketten verbunden und abschließend noch mit einer Bordüre verziert.
Ich bezwinge das Tuch noch, ich will das Tuch, ich finde es immer noch einmalig schön.

Die Wahl der Seidenlace von The Natural Dye Studio war nicht die beste Wahl. Das Garn spleißt sich wie die Hölle und die paar Maschen am Anfang mittels Nadelspiel (und auch noch rutschig)  machen die Sache auch nicht besser. Aber 2017 wird es fertig! Als gutes Omen habe ich letztens den zweiten, noch ungewickelten, Strang des Seidengarns gefunden. Ganz zufällig beim *GlücklichinWolleherumwaten*. Eindeutig ein Indiz, es wird nicht geribbelt!

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Vernichtet habe ich vor einiger Zeit zwei UFO’s. Die FairIsle-Jacke aus einer Voque Knitting war eindeutig zu klein veranschlagt. Ich dachte wohl, ich nehme jetzt mal ganz geschwind ein paar Kilos ab. Ne, dazu esse ich viel zu gerne! Warum die so klein werden sollte, weiß ich jetzt auch nicht…war aber Absicht (da hat mich wohl der *Ich quetsch mich in eine Minijacke Teufel geritten*)

Zweites Problem waren die teilweise sehr dunklen Farben, wo die Musterfarben mit dem dunklen Grau beim stricken ineinander verschwammen. Kaum zu unterscheiden, untergraben diese kleine Farbteufel massiv das Strickvergnügen. Eine Stunde stricken bei Kunstlicht haben mir psychedelische Farbkreise beschert, die wie beim besten LSD-Trip, vor meine Augen herumschwirrten (also nicht, dass ich jetzt wüßte wie sich ein LSD-Trip anfühlt…nur mal so eingeworfen. Das mir hier niemand Böses denkt)
Dann sind mir auch noch die Motten in einen Teil der Isager Highlandwolle gekommen und da war Schluß mit lustig. Aus der geretteten Wolle (ein paar Tage in den Tiefkühler geben, das tötet diese Biester….Stricktip!) ist dann das Tuch von Stephen West entstanden.
Die Jacke find ich immer noch himmlisch und mit helleren Farben (und eine Nummer größer) steht sie immer noch ganz oben auf der Tapetenrolle.

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Zu guter letzt ein angefangenes Kleid, angeschlagen im Jahr 2011 (!) aus einer Verena. Ein Rückenteil schlummerte im Korb so vor sich hin. Ich hab den Vorderteil wirklich angeschlagen, ja echt und das war’s aber auch schon.
Das Muster hat mich genervt, eigentlich wußte ich nicht mehr mit welcher Nadelstärke ich gestrickt hatte und die Vorstellung ein Kleid mit so vielen Löchern im Schrank zu haben, fand ich plötzlich nicht mehr lustig. Sommerkleid, wo ich ein Unterkleid drunter ziehen muß? Doof! Da war es mir um das schöne Baumwoll-Seidengarn von Rowan echt zu schade. Da soll was Tragbares entstehen. Also geribbelt und dem Projekt einen Frosch verpasst.

Manchmal lohnt es sich Projekte auch nach Jahren zu beenden, wenn sie immer noch gefallen (und man sie unbedingt haben MUSS) Bei vielen fasst man sich einfach ein Herz und zieht brutal die Nadel aus dem Gestrick (ahja, ich hatte doch noch eine vierte 3,5er Nadel….).

Bin ja selbst gespannt, wann ich euch das fertige Lacetuch präsentieren kann! Wäre halt ein schönes Sommertuch über einen zarten Kleid 🙂

Gehabt euch wohl
Eure Bettina

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Weihnachten kann kommen

Und ich habe schon mal  ein passendes Tuch mit Sternen für die obligatorischen Weihnachtsmarktbesuche (um köstlichen Punsch zu schlürfen…..) Sonst fällt Weihnachten dieses Jahr irgendwie aus. Keiner hat recht Lust auf Glitzer, Beleuchtung und den anderen vorweihnachtlichen Getue und Gedöns. Naja, wenn wunderts….mit Schicksalsschlägen im Rücken fehlt der Antrieb für Besinnliches.
Aber nun zum Tuch, desen Muster ich gedanklich in die Tonne trete, es anzünde, vierteile und anschließenden in winzig kleine Stücke zerhacke. Es hat mich in den Wahnsinn getrieben!!!!

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Na, muß ja gestehen, es sieht umwerfend aus und es ist RIESIG!  3,20 x 0,6 m mißt das Miststück (räusper)

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Da mir am Original immer was gefehlt hat, habe ich noch eine Lacebordüre hinzugefügt. Das Tuch wirkt so vollständiger und die zweite Sternenborte kommt besser zur Geltung. Geborgt habe ich mir das Lacemuster vom Tuch „Simple Lines„,  das es kostenlos bei Ravelry gibt.

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Jetzt gefällt es mir so richtig gut und wird sicher ein Lieblingsstück in meiner Garderobe.

Anleitung: Bergweihnacht von Barbara Laumbacher
Wolle: Twisted Fifties von Dibadu in Mokka und Winterwelt
Verbrauch: 3 Stränge in Mokka und 2,5 Stränge in Winterwelt
Spaßfaktor : Nur stricken, wenn man gerne Wutanfälle bekommt…..

Jetzt werde ich mich wieder meinen Zopfpulli widmen, der schon brav ein Stückchen gewachsen ist.

Gehabt euch wohl
Eure Bettina

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Neues aus der Mottenkiste

Der Bestand in der UFO-Kiste wird langsam aber sicher kleiner. Ein paar Außerirdische haben sich noch versteckt und warten auf ihre Fertigstellung.

Bei mir werden ja Projekte schon mal zwei bis drei Jahre gelagert und gammeln dann so vor sich hin. Ab und dann wird das eine oder andere geribbelt, in dem sicheren Wissen, dass dieses Projekt nie fertig werden wird.

Das Tuch *Bergweihnacht* habe ich im November 2014 angeschlagen, ein weihnachtlicher Mystery-KAL in zwei Farben und einen weihnachtlichen Einstrickmuster. Lauter kleine, in sich verzahnte Sterne, die auch der Anlass waren, das Gestrick zwar mal in die Hand zu nehmen, aber dann zu denken „Neeeee, viel zu anstrengend!“

So lag es dann auch monatelang in der Kiste…..

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Das Muster ist wunderschön, aber einfach ein Horrorkabinett zum stricken.
Und das auch noch in Rückreihen, da hier nicht in Runden gestrickt wird. Das Muster ist sehr ungleichmäßig und eigentlich weiß man nie, was man da eigentlich so vor sich hin nadelt.

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Gut, ich hab’s wieder hervorgeholt und nach ein paar Reihen Gefluche und der anschließenden sehr glorreichen Idee, Marker zwischen den Rapporten zu setzen, ging’s gut vorran…
Marker zu setzen kann schon recht hilfreich sein, weil doch eine gute Orientierungshilfe. Mach ich sonst eher selten, aber hier dringend notwendig!

Und da es ein Weihnachtstuch ist, wird es auch noch vor den Feiertagen fertig! So! Wäre ja gelacht!
Dann schlummert nur noch eine halbe Socke mit Schwanenmotiv und ein Tuch, dass aus mehreren Quadraten und Dreiecken besteht, in der Kiste. Aber die werden auch noch vernichtet :mrgreen:

Gehabt euch wohl
Eure Bettina

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Endlich fertig!

Ein Teil weniger, dass mir unfertig ständig im Weg herum liegt und ein Teil mehr im Schrank für den kommenden Herbst.

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Diese Karohose wird wohl zukünftig ein häufig getragenes Teil werden. Passt zu allen was irgendwie britisch angehaucht ist.

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Mit der hellen Marlenehose mag ich die Jacke allerdings auch sehr gerne.

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Angesichts der furchtbaren Anleitung passt das Jackerl erstaunlich gut, unter den Achseln könnte es zwar etwas weiter sein, aber ist jetzt nicht so schlimm (einen dicken Pulli werd ich da drunter sowieso nicht tragen….)

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Für die Passe habe ich einen Steek mit 9 Maschen angeschlagen, was das stricken mit drei Fäden sehr erleichtere (war aber trotzdem müüüühsam!)
Den Steek habe ich dreifach abgesichert, einmal mit der Häkelnadel und dann noch zwei Reihen Steppstich. Glatte Wolle und mehrere Fäden über den Steek geführt, ich wollte es nicht riskieren! Hatte echt das Befürchten, dass sich alles auflöst! Bis jetzt hält alles 😆 Ein Wunder, den ich habe mir eingebildet, den Steek mitten in der Nacht zu bearbeiten…..Schere mit halb offenen Augen anzulegen ist eigentlich unverantwortlich….aber nix ist g’schehen…alles gut 🙂

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Die wirklich gut passenden Knöpfe waren reiner Zufall. Zuerst hatte ich nichts passendes gefunden. Komisches Braun, wo sich jeder brauner Knopf extrem stach und Rosa oder Natur wollte ich irgendwie nicht. Diese Knöpfli habe ich eigentlich nur gekauft, weil sie so schön waren. Und dann passen die sooooo gut! Echt lustig!

Anleitung: Dilys von Marie Wallin aus Rowan Tweed Collection

Wolle: Willow Tweed von Luisa Harding in den Farben Bark, Natural, Catkin und Blush

Nadeln: 3mm und 3,5mm

Morgen soll ja wieder Strickwetter einkehren, das Wochenende habe ich noch das wunderbare Wetter genossen und mich hauptsächlich im Freien aufgehalten. Morgen kann ich mich dann wieder einkuscheln….

Gehabt euch wohl
Eure Bettina

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Kreuz und Quer

Kunterbunt geht es zu im heimischen Strickkorb. Mal wird hier gestrickt, dann wieder dort, wie es mich gerade freut.

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Die Jacke aus der Mottenkiste liegt schon in der Zielgeraden.

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Nur noch ein paar Reihen Passenmuster, dann die Blenden flott angestrickt und fertig ist ein gemütliches Herbstjackerl.

Das Muster ist einfach zu merken, zum Glück, den in den meisten Reihen wird mit drei Farben gestrickt und das ist mühsam und verlangsamt den Fortschritt um einiges.

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Neu angeschlagen eine dicke Jacke im Chanelstil. Diese Wolle habe ich tief aus meinen Vorrat ausgegraben. Gedifra gibt es schon lange nicht mehr, die Modelle in den Heften können sich aber durchaus noch sehen lassen. So steht diese zeitlose Jacke nach wie vor auf meiner Wunschliste. Das Garn müßte schon über 10 Jahre in meinen Stash schlummern (räusper….) Das Gestrick wellt sich etwas sehr am Rand, liegt am Hebemaschenmuster, da muß ich wohl etwas tricksen bei der schmalen Blende, aber wird schon werden….

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Sehr ungewohnt sind die Kochlöffeln in Stärke 8. Man sieht zwar schnell Ergebnisse, die dicken Nadeln gehen mir allerdings sehr auf die Hände. Meine Sehnenscheiden melden sich dann gehörig und unmissverständlich zu Wort. Daher hier mit Bedacht stricken!

Ganz neu im Stash ist die Camellana von Ruppert Garne. Reine Camel-Wolle in Creme, Caramel und Kirschrot. Extra bestellt für den Mystery-KAL von Hinterm Stein. Habe ich liebenswürdigerweise von ihr geschenkt bekommen und ich fand nix im Wolllager….naja, ich wollte wahrscheinlich gar nichts finden und mir einfach neue Wolle gönnen. Mir war so danach und die Camellana wollte ich schon längst ausprobieren.

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Hier schon mal der Anfang des Tuches, im ersten Clue wird noch wie für ein Dreieckstuch gestrickt und dann kommen Richtungswechsel um daraus einen breiten Schal zu zaubern. Bin ich ja schon gespannt!

Das wär’s mit der derzeitigen Bestandsaufnahme, das restlose Vernichten von Strickleichen steht immer noch am Programm. Wenn Mottenkiste-Jacke fertig ist, dann muß ein Tuch mit Norwegersternen daran glauben….das soll jetzt auch endlich mal fertig werden. :mrgreen:

Gehabt euch wohl
Eure Bettina

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Aus der Mottenkiste

Hoffentlich ohne Mottenlöcher…..
Sie müssen weg, die WIPs und UFOs, die verschollenen Teile und Strickkistenblockierer (bevor noch wirklich die Motten zuschlagen und sich satt fressen)

Den Anfang machte ja schon der Chic-Brit-Pulli und jetzt muß eine Jacke, die vor gut zwei Jahren angeschlagen wurde, daran glauben.
Es ist die Jacke Dilys aus der Rowan Tweed Collection.

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Ein Rückenteil, ein Vorderteil und ein halber schlummerten seelig seit Monaten in ihrer Behausung. Die Teile betrachtend, fragte ich mich warum ich den Cardi nie fertig gestrickt hatte. Der Ausschnitt des Vorderteils sah komisch aus, ich erinnerte mich daran hier mit verkürzten Reihen gearbeitet zu haben, was mir aber nicht wirklich gefiel. In der Anleitung wird nur schnöde abgekettet.

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Hmmm, mal einen Ärmel anschlagen, damit ich wieder in den Fluß mit dem Muster komme (sonst kenn ich mich ja gar nicht mehr aus…)
JETZT weiß ich wieder warum das Projekt so sang und klanglos im Korb verschwunden ist!
Die Anleitung ist, mit Verlaub gesagt, ein Schaß!
Fängt ja gut an….ich hab da anscheinend großes Perlmuster gestrickt statt dem normalen….und eigentlich hätte das Bündchen am Ärmel breiter gehört….ich steh mit diesen Pattern eindeutig auf Kriegsfuß!

Endlich geschafft, der Ärmel ist fertig. Irgendwas mit dem Armauschnitt ist anders (?!?!?) Rückenteil kontrollieren….ahja, da haben wir ja den Übeltäter….da muß ich Hin-und Rückreihen abnehmen…hab ich brav beim Ärmel gemacht (nachdem ich eine Ewigkeit gebraucht habe, diese Anweisung zu entschlüsseln) beim Rückenteil nicht! Ribbel, ribbel, ribbel….jetzt stimmt es *Hurra*

Jetzt zum Vorderteil….häh? Was? Wie? Mir stehen bereits die Haare zu Berge und ich sehe aus wie Albert Einstein der in die Steckdose gegriffen hat. Ribbel, ribbel, ribbel….jetzt endlich ist der Ausschnitt aufgegangen. (Ohne verkürzte Reihen, so wie in der Anleitung vorgegeben)

Oh nein, ich habe den linken mit rechten Vorderteil verwechselt! Jetzt ist die Taillierung vorne in der Mitte, wo sie beileibe nicht hingehört! Man darf sich mir inzwischen ohne Gefahr nicht nähern, niemand will mit einen Hai in der Badewanne liegen. Um mir herum herrscht das blanke Chaos. Ribbel, ribbel, ribbel….endlich geschafft! Sieht gut aus, stillgelegte Maschezahlen stimmen und ich kann den zweiten Ärmel anschlagen.

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Ich bin geschafft, von den zwei Folgen „Quantico“, die im Fernsehen liefen, habe ich nichts, aber auch gar nichts mitbekommen. Wiederholung aufnehmen und nochmals ansehen. Diesmal ohne verqueren Projekt…..

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Jetzt liegt alles geordnete im Korb und wird hoffentlich bald ein tragbares Jäckchen.

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Bei der Rundpasse werd ich mal höllisch aufpassen, sonst bekomme ich noch einen Nervenzusammenbruch!

Gehabt euch wohl
Eure Bettina

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Frohe Ostern!

Ich hoffe ihr genießt einen gemütlichen Ostermontag, mit euren Lieben, einem guten Buch und natürlich mit dem Strickzeug. Schon einen kleinen Spaziergang bei dem sonnigen Wetter gemacht? Oder aber den Balkon bzw Terrasse für 2016 eingeweiht?
Ich muß mich ja beherrschen, um nicht schon im Garten zu werkeln. Aber heute bin ich faul und werde nur meine Ostersocken zu Ende bringen.

Gestern gab es wieder den traditionellen Osterbrunch mit der ganzen Familie, der bis Abends gedauert hat und samstags war ich einkaufen, reiten, habe eine Torte und einen Apfelkuchen gebacken und zwischendurch noch eine Gulaschsuppe mit Bohnen fabriziert. Damit mir niemand verhungert…..und daher habe ich eine absolute Freikarte für absolutes Nichtstun 🙄

Am Freitag ist endlich meine Vintagejacke fertig geworden.

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Passt ja perfekt zu meinen (Biene Maja) Sommerkleid und die Knöpfe sind ebenfalls eine wunderbare Ergänzung für das Jackerl.

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Im Großen und Ganzen bin ich mit der Umsetzung meiner Idee zufrieden. Der Schnitt ist gut gelungen, Länge passt, die Rosen sitzen an der richtigen Stelle und es ist weder zu klein noch zu groß 🙂
Ein paar Kleinigkeiten würde ich beim nächsten Mal anders machen, aber kein Beinbruch, nur wieder was dazugelernt.

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Jetzt geht’s weiter mit dem Karopulli und ein weiters Paar Socken werden auch angeschlagen (man höre und staune!). Als Mitnahmeprojekt, mit handgefärbte Wolle und einfachen Muster. Auch ein nettes Kontrastprogramm zum doch etwas aufwändigen Vorderteil des Karopullovers. Sockenstricken macht mir im Moment enorm Spaß und das gilt auszunutzen :mrgreen:

Euch noch einen schönen Feiertag!
Eure Bettina

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Wenn die Röslein erblühen

Im Garten wird es wohl noch ein Weilchen dauern, bis die ersten Rosen ihre duftenden Blütenblätter öffnen. Auf dem Jackerl sind schon frühzeitig gelbe Rosen aufgeblüht (besser gesagt, von mir eingestrickt…..)

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Ich habe dem Projekt den Namen „Golden Celebration“ gegeben, eine Reminenzenz an eine englische, gelbbühende Rose mit diesen Namen.

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Ein Mascherl! Und es ist tatsächlich zweifarbig geworden.
Ich habe keine richtige Blende gemacht, nur einen I-Cord mit eingebauten Knopflöchern. Ich wußte zwar, das es das gibt, nur wie das zu bewerkstelligen ist, davon hatte ich keinen blassen Schimmer. Flugs gesucht und dieses sehr gute Video dazu gefunden. Kurz und bündig und gut verständlich.

Jetzt müssen noch Ärmel dran, hier wieder top down mit verkürzten Reihen….kann ja nicht mehr lange dauern, bis ich es anziehen kann *freu*

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Anmerkung:
Das Rosenmuster sitzt auf der Puppe etwas zu tief, bei mir ist es genau in der Taille, wo es auch hingehört 🙄 (bin etwas länger…..)

Gehabt euch wohl
Eure Bettina

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Es wuselt im Kopf

Nicht nur von neuen Design-Ideen, sondern auch von mehr oder weniger heftigen Migräneattacken, die mich in den letzen Tagen etwas strickbehindert haben. Von Fortschritten kann ich deswegen leider wenig berichten 😦
Gottseidank trifft mich die Migräne eher selten. ( Ich bin dann etwas muffig, weil ich so unglaublich handlungsunfähig bin und ich nicht stricken kann und nur mit dem Strickzeug kuschle….und dann noch damit im Arm einschlafe….irgendwie schräg…..)

Dafür zeige ich euch mal ein paar Ideen, die ich gerne dieses Jahr noch umsetzen möchte.

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Meine Schwester bekommt von mir eine leichte Sommertunika als Geburtstagsgeschenk.

RVO mit A-Linie aus Leinen/Viskose-Garn in Schwarz und Silbergrau. Die silbernen Blenden bekommen ein Hebemaschen-Muster verpasst und ein kleines Einstrickmuster als Übergang von Schwarz zu Silber. Ein bissl Muster muß schon sein, auch wenn Schwesterlein es eher schlicht und schnörkellos mag. Da muß sie jetzt durch 🙄

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Lange habe ich nach einer Idee gesucht, wo ich dieses Sockenmuster mit den Elefanten einbauen könnte. Ich find das einfach überirdisch schön!

Kleid (?) oder auch Tunika, mit Rundpasse, ebenfalls A-Linie und sehr breiten Elefantenmuster (breiter als im Entwurf). Cremefarbenes Bambusgarn mit braunen Rüsseltieren. Sämtliche Muster, auch für die Rundpasse werden den Socken entliehen. Mal schauen wie das wird…..

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Schon etwas älter ist diese Pulloverentwurf im Vintage-Stil, eigentlich die Pulliversion der Vintage-Jacke mit dem Rosenmuster. Nur hier mit Schleifenmuster und etwas andere Farbverteilung. Verwenden möchte ich hier Wollmeise Merino DK in Schwarz und Türkise Markise.

Na, ob ich das alles 2016 auch stricken werde? Aber das Jahr ist noch lang und ich kann es mir mal ja vornehmen, oder?

Gehabt euch wohl
Eure Bettina

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Ich konnte nicht anders….

Mein Eigenentwurf mußte einfach das Licht der Welt erblicken.
Ihr erinnert euch?

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Eine Vintage-Jacke aus Madelinetosh Merino light in den Farben Brothers Grimm und Winter Wheat mit Rosenbordüre, Zopfbündchen und zweifarbiger Schleife.

Ich habe wieder den Weg top-down gewählt, finde ich für mich gerade sehr spannend, da ich so was in der Form noch nie berechnet habe. Einen kleinen Vorgeschmack hat ja schon die Jacke für meine Schwester geboten, war aber hier einfacher, da kein Armauschnitt und der V-Ausschnitt ist nicht so kompliziert.

Aber es ist mir ganz gut gelungen, wieder mit den Rückenteil begonnen, verkürzte Reihen für die Schulter und die Vorderteile wieder aus dem Rückenteil ausgenommen. Der Ausschnitt ist recht halsnah und nicht sehr tief. Damit auch die Schleife gut zur Geltung kommt.

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Gnihihi, ich hätte ja beim ersten Vorteil einen totalen Gehirnaussetzer! Ich habe mir plötzlich eingebildet, dass ich alles völlig falsch berechnet habe, den Armausschnitt nicht berücksichtigt hätte und jetzt viel zu viel Maschen haben würde.
Meine Liebster ist schon ein paar Meter von mir weggerückt, als ich mal zischend durch den Mund eingeatmet habe. Nur mal zur Vorsicht! Entnervt die Nadel rausgezogen, alles wieder geribbelt um dann mit Kuhaugen festzustellen, dass eh alles gestimmt hat! (Der Liebster hat daraufhin, nur mal vorsichtshalber, das Land verlassen……)

Weitere Ribbelaktionen folgten natürlich, da ich mit diesen Rosenmuster gekämpft habe. Da hatte ich wohl ein Knoten im Hirn, den ich habe es NICHT geschafft, das Muster optimal einzuteilen oder von der richtigen Seite zu stricken.
Merke: Von oben gestrickt, Strickschrift auch auf den Kopf stellen 🙄 (Der Mann hatte da bereits den Planeten verlassen……)

Aber jetzt ist alles gut und gefällt mir echt gut 🙂

Am Karo-Pulli wird natürlich auch fleißig genadelt und ein weiters WIP wurde zum Mitnahme-Projekt auserkoren. Da wird es hoffentlich bald wieder FO’s zu begutachten geben 😉

Gehabt euch wohl
Eure Bettina

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