Zwitscherhexe

Stricken, Kochen, Pferde. Mein Leben zwischen Stricknadeln, Kochtöpfe und Reitstall

Drappus Giganteus

Meine Kenntnisse in Latein sind echt schon eingerostet, ist auch schon läääääänger her, deswegen ein sehr freie Übersetzung von „Gigantischen Tuch“. (Alle Lateinnerds dürfen sich jetzt gerne die Haare raufen)

Aber die Bezeichnung passt so gut zu diesen Mega-Schal. Ich hab ihn jetzt nicht abgemessen, aber 3,5m misst das Teil mit Sicherheit :mrgreen:

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Sieben Gradientfarben von Babyrosa über Puder und Nude bis Beige und Streifen in Altrosa lassen das Modell „Torquata“ erstrahlen.

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Um möglichst viel von dem schönen Garn zu verarbeiten, habe ich das Lacemuster siebenmal statt fünfmal gestrickt und das ließ den Schal dann auch so in die Länge wachsen.
Aber ich mag es überlang und wickle mir das Gestrick gerne mehrmals um den Hals.

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Verwendet habe ich ein Gradient-Set von Zauberwiese aus 100% Leicesterwolle und ein Sockengarn von MelliferaYarns, ebenfalls aus Leicester und Nylon. Das erste Mal, das ich Wolle von solch Schafen verstrickt habe. Weich aber wesentlich griffiger als Merino. Von der Haptik und auch Optik eher wie eine Hochlandwolle, ohne so kratzig zu sein. Mag ich wirklich sehr gerne.

Eisige Grüße aus dem Weinviertel
(mein Auto ist heute schon wieder nicht angesprungen! Halbe Stunde vor einen wichtigen Termin….zum Haare raufen. Neue Batterie wäre vielleicht nicht schlecht….)
Kuschelt euch gut ein und habt eine schöne Strickzeit
Eure Bettina

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Das unbezwingbare UFO

Ein Tuch. Rosa Seide. Liebe auf den ersten Blick. Spannende Konstruktion. Angeschlagen im März 2013. Voller Enthusiasmus.

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Zwei Quadrate gibt es bis dato. Ein Quadrat und zwei Dreiecke sind für das Tuch „Elysium“ noch zu stricken. Die Einzeltile werden dann mit Luftmaschenketten verbunden und abschließend noch mit einer Bordüre verziert.
Ich bezwinge das Tuch noch, ich will das Tuch, ich finde es immer noch einmalig schön.

Die Wahl der Seidenlace von The Natural Dye Studio war nicht die beste Wahl. Das Garn spleißt sich wie die Hölle und die paar Maschen am Anfang mittels Nadelspiel (und auch noch rutschig)  machen die Sache auch nicht besser. Aber 2017 wird es fertig! Als gutes Omen habe ich letztens den zweiten, noch ungewickelten, Strang des Seidengarns gefunden. Ganz zufällig beim *GlücklichinWolleherumwaten*. Eindeutig ein Indiz, es wird nicht geribbelt!

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Vernichtet habe ich vor einiger Zeit zwei UFO’s. Die FairIsle-Jacke aus einer Voque Knitting war eindeutig zu klein veranschlagt. Ich dachte wohl, ich nehme jetzt mal ganz geschwind ein paar Kilos ab. Ne, dazu esse ich viel zu gerne! Warum die so klein werden sollte, weiß ich jetzt auch nicht…war aber Absicht (da hat mich wohl der *Ich quetsch mich in eine Minijacke Teufel geritten*)

Zweites Problem waren die teilweise sehr dunklen Farben, wo die Musterfarben mit dem dunklen Grau beim stricken ineinander verschwammen. Kaum zu unterscheiden, untergraben diese kleine Farbteufel massiv das Strickvergnügen. Eine Stunde stricken bei Kunstlicht haben mir psychedelische Farbkreise beschert, die wie beim besten LSD-Trip, vor meine Augen herumschwirrten (also nicht, dass ich jetzt wüßte wie sich ein LSD-Trip anfühlt…nur mal so eingeworfen. Das mir hier niemand Böses denkt)
Dann sind mir auch noch die Motten in einen Teil der Isager Highlandwolle gekommen und da war Schluß mit lustig. Aus der geretteten Wolle (ein paar Tage in den Tiefkühler geben, das tötet diese Biester….Stricktip!) ist dann das Tuch von Stephen West entstanden.
Die Jacke find ich immer noch himmlisch und mit helleren Farben (und eine Nummer größer) steht sie immer noch ganz oben auf der Tapetenrolle.

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Zu guter letzt ein angefangenes Kleid, angeschlagen im Jahr 2011 (!) aus einer Verena. Ein Rückenteil schlummerte im Korb so vor sich hin. Ich hab den Vorderteil wirklich angeschlagen, ja echt und das war’s aber auch schon.
Das Muster hat mich genervt, eigentlich wußte ich nicht mehr mit welcher Nadelstärke ich gestrickt hatte und die Vorstellung ein Kleid mit so vielen Löchern im Schrank zu haben, fand ich plötzlich nicht mehr lustig. Sommerkleid, wo ich ein Unterkleid drunter ziehen muß? Doof! Da war es mir um das schöne Baumwoll-Seidengarn von Rowan echt zu schade. Da soll was Tragbares entstehen. Also geribbelt und dem Projekt einen Frosch verpasst.

Manchmal lohnt es sich Projekte auch nach Jahren zu beenden, wenn sie immer noch gefallen (und man sie unbedingt haben MUSS) Bei vielen fasst man sich einfach ein Herz und zieht brutal die Nadel aus dem Gestrick (ahja, ich hatte doch noch eine vierte 3,5er Nadel….).

Bin ja selbst gespannt, wann ich euch das fertige Lacetuch präsentieren kann! Wäre halt ein schönes Sommertuch über einen zarten Kleid 🙂

Gehabt euch wohl
Eure Bettina

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Weihnachten kann kommen

Und ich habe schon mal  ein passendes Tuch mit Sternen für die obligatorischen Weihnachtsmarktbesuche (um köstlichen Punsch zu schlürfen…..) Sonst fällt Weihnachten dieses Jahr irgendwie aus. Keiner hat recht Lust auf Glitzer, Beleuchtung und den anderen vorweihnachtlichen Getue und Gedöns. Naja, wenn wunderts….mit Schicksalsschlägen im Rücken fehlt der Antrieb für Besinnliches.
Aber nun zum Tuch, desen Muster ich gedanklich in die Tonne trete, es anzünde, vierteile und anschließenden in winzig kleine Stücke zerhacke. Es hat mich in den Wahnsinn getrieben!!!!

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Na, muß ja gestehen, es sieht umwerfend aus und es ist RIESIG!  3,20 x 0,6 m mißt das Miststück (räusper)

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Da mir am Original immer was gefehlt hat, habe ich noch eine Lacebordüre hinzugefügt. Das Tuch wirkt so vollständiger und die zweite Sternenborte kommt besser zur Geltung. Geborgt habe ich mir das Lacemuster vom Tuch „Simple Lines„,  das es kostenlos bei Ravelry gibt.

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Jetzt gefällt es mir so richtig gut und wird sicher ein Lieblingsstück in meiner Garderobe.

Anleitung: Bergweihnacht von Barbara Laumbacher
Wolle: Twisted Fifties von Dibadu in Mokka und Winterwelt
Verbrauch: 3 Stränge in Mokka und 2,5 Stränge in Winterwelt
Spaßfaktor : Nur stricken, wenn man gerne Wutanfälle bekommt…..

Jetzt werde ich mich wieder meinen Zopfpulli widmen, der schon brav ein Stückchen gewachsen ist.

Gehabt euch wohl
Eure Bettina

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Neues aus der Mottenkiste

Der Bestand in der UFO-Kiste wird langsam aber sicher kleiner. Ein paar Außerirdische haben sich noch versteckt und warten auf ihre Fertigstellung.

Bei mir werden ja Projekte schon mal zwei bis drei Jahre gelagert und gammeln dann so vor sich hin. Ab und dann wird das eine oder andere geribbelt, in dem sicheren Wissen, dass dieses Projekt nie fertig werden wird.

Das Tuch *Bergweihnacht* habe ich im November 2014 angeschlagen, ein weihnachtlicher Mystery-KAL in zwei Farben und einen weihnachtlichen Einstrickmuster. Lauter kleine, in sich verzahnte Sterne, die auch der Anlass waren, das Gestrick zwar mal in die Hand zu nehmen, aber dann zu denken „Neeeee, viel zu anstrengend!“

So lag es dann auch monatelang in der Kiste…..

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Das Muster ist wunderschön, aber einfach ein Horrorkabinett zum stricken.
Und das auch noch in Rückreihen, da hier nicht in Runden gestrickt wird. Das Muster ist sehr ungleichmäßig und eigentlich weiß man nie, was man da eigentlich so vor sich hin nadelt.

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Gut, ich hab’s wieder hervorgeholt und nach ein paar Reihen Gefluche und der anschließenden sehr glorreichen Idee, Marker zwischen den Rapporten zu setzen, ging’s gut vorran…
Marker zu setzen kann schon recht hilfreich sein, weil doch eine gute Orientierungshilfe. Mach ich sonst eher selten, aber hier dringend notwendig!

Und da es ein Weihnachtstuch ist, wird es auch noch vor den Feiertagen fertig! So! Wäre ja gelacht!
Dann schlummert nur noch eine halbe Socke mit Schwanenmotiv und ein Tuch, dass aus mehreren Quadraten und Dreiecken besteht, in der Kiste. Aber die werden auch noch vernichtet :mrgreen:

Gehabt euch wohl
Eure Bettina

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Mustergültig

Es war schon überfällig. Ein klassischer Aran-Pullover mit Rollkragen mußte auf meine Nadeln. Lange mußte ich bei der Auswahl des Modells nicht überlegen. Es gibt einige Anleitungen in meiner Strickbibliothek, die dem Profil des gewünschten Pullovers entsprechen.

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Aber genau dieser spuckt schon lange in meinen Kopf herum.
Die Musterkombination ist einfach zu schön. Zart verschlungen mit plastischen rechts verschränkten Maschen und nicht alltäglichen Zöpfen.

Das Modell „Svanhild“ aus der Twist Collective Fall 2013 und wird hier aus Wollmeise Merino DK in der Farbe Wolke gestrickt.
Aus diesen Grund heißt der Pulli bei mir auch „Svanhild on Cloud Nine“
Ich schwebe ebenfalls auf Wolke Sieben, den es ist einfach ein Wohlfühlstrick. Das Muster entspannt, die Wolle ist ein Traum und die 3,5er Nadeln sind Balsam für meine Hände.

Als Kontrast zum Schwingen der Zopfnadel versuche ich mich mal in Swingstricken, viele verkürzte Reihen und seeeeeehr viel zählen….

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Es gab ein paar anfängliche Schwierigkeiten, ein bissl Geribble, aber im Grunde ist es ganz einfach (wenn man auch brav mitzählt….)

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Ich verwende für das Tuch „Phoenix-Flügel“ FairAlpaka Fingering in Schwarz und von Lana Grossa Lace Seta Degradé mit einen langen Farbverlauf. Sprang mich so im Wollgeschäft an. Die wollte einfach mit!! Sehr anhänglich, solche Wolle-Welpen :mrgreen:
Baby-Alpaka und Seide verspricht ein Halsschmeichler zu werden.

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Mein Zwischendurch-Schal ist auch etwas gewachsen. Das ist mal ein Mitnahmeprojekt, oft wird daran gestrickt, wenn ich zu müde für Kompliziertes bin oder einfach zu faul zum  denken. So wird der Schal stetig ein bisschen länger.

Falls sich jetzt jemand fragt, was an Aran-Muster zur Hölle eigentlich entspannend sein soll….naja, ich finde alles Verzopfte einfach herrlich zum relaxen. Nicht fade wie glatt rechts, spannend zum stricken, aber kein Kopfzermürber. Jeder hat halt seinen Vogel, gell?

Gehabt euch wohl
Eure Bettina

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Mosaik-Muster

Einige werden schon Bekanntschaft mit dieser speziellen Art unter den Hebemaschenmustern gemacht haben, manche haben sich wohl bei meinen letzen Beitrag ratlos den Kopf gekratzt. Was hat es nun auf sich mit diesen Mosaikmustern? Eigentlich ganz einfach.

Sicher kennen fast alle Hebemaschen, wo man sehr leicht die Illusion von zweifarbigen Mustern erzeugen kann. In jeder Reihe wird nur mit einer Farbe gestrickt, die Maschen wo die zweite Farbe sich zeigen soll, wird einfach abgehoben. In der nächsten Hinreihe wird dann die abgehobene Masche einfach abgestrickt.
Meist ähneln diese Muster eher Strukturmustern und wirken sehr einfach in der Optik.

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Mit der gleichen Technik und entsprechenden Mustern können auch Motive gestrickt werden, ähnlich wie bei Fair Isle. Aber eben nur mit je einer Farbe pro Reihe. Mit kraus rechts oder linken Maschen lassen sich auch sehr interessante plastische Strukturen schaffen. Allgemein wirkt das Gestrick auch in glatt rechts viel erhabener, eben mit diesen leichten 3D-Effekt.

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Mir gefällt das sehr gut, weil es mal Abwechslung ins Stricken bringt und die Technik auch Spaß macht.
Wie ich schon erwähnt habe, ist es für mich kein Ersatz für Fair-Isle, aber eine schöne Ergänzung.
Für alle, die mit dem herkömmlichen Vielfarbenstricken nicht so gut zurechtkommen, Steeks als zu gruselig empfinden und doch gerne mal so schöne zweifarbige Muster haben möchten, ist es natürlich ideal. Außerdem ist das Gestrick elastischer, weil hinten die Querfaden fehlen.

Sehr schön sind diese Muster bei Tüchern anzusehen

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Die Designerin Lisa Hannes des Modells „Emiliana“ hat noch einige solcher Schönheiten in ihren Repertoir. Wer die Wahl, der hat die Qual….ich weiß immer noch nicht, welches Modell es auf meine Nadeln schaffen wird. Ich find sie einfach alle soooo schön.
Und Wollangebot gibt es im privaten Lager genug für so ein Tüchlein. (Eh klar, oder?)

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Aber auch Oberteile können gut mit dieser Technik gestrickt werden. Die Anleitung für die Jacke „Kiyomi“ ist bereits in meiner digitalen Bibliothek gespeichert und das passende Garn in Beere, Rosa und Grün harrt in einer Kiste aus, bis es seiner Bestimmung zugeführt wird. (Wann soll ich das nur alles stricken?)
Die Blendenlösung ist nicht ganz nach meinen Geschmack, hier kommen noch Änderungen zum Einsatz. Eher Chaneljacke? Oder doch Longjacke mit schmäleren Schalkragen und Gürtel? Man wird sehen…..

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Die Designerin Barbara Gregory, die diese Jacke für Twist Collective entworfen hat, hat noch einige sehr schöne Oberteile mit Mosaikmuster im Angebot. Mal vorbeischauen und sich inspirieren lassen.

Was mich ja immer wieder erstaunt, dass ich trotz langjährigen *an der Nadel* hängen, immer noch Neues entdecke. Sei es bei Mustern oder Konstruktionen. Stricken ist wirklich eines der besten Hobbies, die man sich aussuchen kann. Niemals langweilig und auch noch gut für das körperliche und seelische Wohlbefinden (wird ja sogar schon als Therapie eingesetzt!)

Gesundheit!
Eure Bettina

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Worte finden

So, jetzt schreib ich mal einen Beitrag, vielleicht kommt die Lust zum bloggen ja wieder. Hmmmm, irgendwie herrscht im Moment etwas Wortleere (habe ich da jetzt ein neues Wort kreiert?) in meinen Hirn.
Und nur Bilder posten, ist auch nicht gerade das, was ich euch vorsetzen will.

Endlich fertig ist dieser wunderschöner Schal von Jutta aka HintermStein.

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Ein Mystery-Kal der wirklich Spaß gemacht hat. Nicht kompliziert und doch abwechslungsreich. Bei dem gruseligen nass-kalten Wetter wurde das gute Stück natürlich schon um den Hals gewickelt.

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Die Fotos sind irgendwie nicht besonders, scheinbar habe ich auch ein Fotografier-Tief. Aber knipsen ist auch nicht so ganz meins und manchmal werden die Bilder toll und so wie ich sie mir vorstelle, dann wieder nicht. Aber man sieht wie das Tuch aussieht und das ist ja wichtig.

Gestrickt habe ich mit Camellana von Ruppert Garne. Reines Kamelhaar in Lace-Stärke. Rustikal in der Haptik und sehr „schafig“ (also eher „kamelig“….) Riecht auch wunderbar nach Natur (die Katzen hatten ständig ihre Nase im Knäuel 😆 ) Nach dem Waschen flauscht das Garn wunderbar auf und wird weich und ist überhaupt nicht kratzig (und ich bin bei rustikaler Wolle eher empfindlich)

Ruppertgarne bietet in ihren Onlineshop einige sehr schöne Garne an. Einiges ist mit dem Sortiment von Holstgarne identisch. Wie die Coast (Wolle mit Baumwolle) oder Noble, ein Garn aus Geelong und etwas Kaschmir. Beide Garne kann ich nur empfehlen, sehr weich und wunderbar zu verstricken.

Daneben gibt es zwei Sorten Camel, ein Tweedgarn und die Lacashmi. Mein persönlicher Favorit. Wunderbar weich und herrlich luxuriös! Auch nicht verwunderlich mit 30% Kaschmir-Anteil.

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Zugelegt habe ich mir eine Pullovermenge in einem wunderbaren Zuckerlrosa (Cupcake) für einen leichten Frühjahrs-Pullover. Mit 3er Nadeln verstrickt ergibt das ein feines Gestrick, das ebenfalls nach dem Waschen aufblüht und so etwas dichter wird.

Probieren möchte ich noch das Tweedgarn und die dickere Variante des Camelgarns, das ebenfalls eine leichte Tweedstruktur ausweist. (Eigentlich sollte ich ja nicht…..aber das ist ein alter Hut und hat schon einen Bart….soll der Stash doch das Haus völlig verbarrikadieren)

Auf den Nadeln ist immer noch die Chanel-Jacke, wo nur noch die Ärmeln fehlen. Bericht folgt noch, ich muß da jetzt eine Pause einlegen, die 8er Nadeln schaffen mich echt! Autsch und nochmals autsch!
Angeschlagen habe ich jetzt einen Loop, eigenes Design aus Mohair und mit viel glatt rechts, Streifen und einen Mosaikmuster. Erholung für die Hände, sag ich euch.
Einen angefangenen Schal gibt es auch noch, aber da bereiten mir die vielen ssk’s im Moment etwas Schwierigkeiten. Meine Arme fühlen sich an wie Blei…..extrem dicke Nadeln sind einfach unfreundlich zu Muskeln und Co!

Na schau, geht ja mit den vielen Worten 🙂

Gehabt euch wohl
Eure Bettina

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Kreuz und Quer

Kunterbunt geht es zu im heimischen Strickkorb. Mal wird hier gestrickt, dann wieder dort, wie es mich gerade freut.

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Die Jacke aus der Mottenkiste liegt schon in der Zielgeraden.

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Nur noch ein paar Reihen Passenmuster, dann die Blenden flott angestrickt und fertig ist ein gemütliches Herbstjackerl.

Das Muster ist einfach zu merken, zum Glück, den in den meisten Reihen wird mit drei Farben gestrickt und das ist mühsam und verlangsamt den Fortschritt um einiges.

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Neu angeschlagen eine dicke Jacke im Chanelstil. Diese Wolle habe ich tief aus meinen Vorrat ausgegraben. Gedifra gibt es schon lange nicht mehr, die Modelle in den Heften können sich aber durchaus noch sehen lassen. So steht diese zeitlose Jacke nach wie vor auf meiner Wunschliste. Das Garn müßte schon über 10 Jahre in meinen Stash schlummern (räusper….) Das Gestrick wellt sich etwas sehr am Rand, liegt am Hebemaschenmuster, da muß ich wohl etwas tricksen bei der schmalen Blende, aber wird schon werden….

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Sehr ungewohnt sind die Kochlöffeln in Stärke 8. Man sieht zwar schnell Ergebnisse, die dicken Nadeln gehen mir allerdings sehr auf die Hände. Meine Sehnenscheiden melden sich dann gehörig und unmissverständlich zu Wort. Daher hier mit Bedacht stricken!

Ganz neu im Stash ist die Camellana von Ruppert Garne. Reine Camel-Wolle in Creme, Caramel und Kirschrot. Extra bestellt für den Mystery-KAL von Hinterm Stein. Habe ich liebenswürdigerweise von ihr geschenkt bekommen und ich fand nix im Wolllager….naja, ich wollte wahrscheinlich gar nichts finden und mir einfach neue Wolle gönnen. Mir war so danach und die Camellana wollte ich schon längst ausprobieren.

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Hier schon mal der Anfang des Tuches, im ersten Clue wird noch wie für ein Dreieckstuch gestrickt und dann kommen Richtungswechsel um daraus einen breiten Schal zu zaubern. Bin ich ja schon gespannt!

Das wär’s mit der derzeitigen Bestandsaufnahme, das restlose Vernichten von Strickleichen steht immer noch am Programm. Wenn Mottenkiste-Jacke fertig ist, dann muß ein Tuch mit Norwegersternen daran glauben….das soll jetzt auch endlich mal fertig werden. :mrgreen:

Gehabt euch wohl
Eure Bettina

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Doodler for sis(ter)

Ich bin ja wirklich beruhigt, dass ich nicht die Einzige bin, die wild durch die Gegend strickt. Danke für eure lieben Kommentare und den Zuspruch 🙂

Aber es geschehen auch noch Wunder und ein Projekt ist fertig! Juhu! Ein kuscheliges Tüchlein fürs Schwesterlein.

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Eigentlich wollte ich den Doodler gar nicht stricken. Aber nach den ersten Fotos, die mir notgedrungen bei Ravelry um die Ohren flogen, wollte ich auch einen haben.

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Da die ausgesuchten Farben sehr schwesterlich sind, sie liebt solche warmen Töne, war für mich schnell klar, dass er ihren Hals zieren wird.
Mit der Anleitung habe ich mich etwas gequält. Anfangs ging es noch gut, das kleine Ding war auch als Mitnahmeprojekt super geeignet, aber beim vorletzten Teil habe ich geflucht!

1. Maschen aus einen schwarzen I-Cord aufnehmen ist Folter!
2. Ich habe gepfuscht, was das Zeug hielt. Bei jeder Zunahmereihe hat die Maschenanzahl zwischen den Maschenmarkern nie gestimmt (oder fast nie)
3. Warum ist eine Musterreihe in einer Rückreihe plaziert????
Ich habe nämlich dies übersehen und hier einen Farbwechsel von Grün auf Schwarz vorgenommen und jetzt habe ich den Salat und der Wechsel ist auf der Vorderseite sichtbar 😦

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Ist mir aber wurscht, ich wollte das nicht mehr korrigieren. No Sir, nicht bei ungefähr 600 Maschen. War Absicht und gehört jetzt so. Hat irgendwer was gegenteiliges gehört? (Mir wächst gerade eine lange Nase) Außerdem fällt es kaum auf! So!

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Bin vom Tuch begeistert, aber nicht von der Anleitung. Die ist teilweise einfach schlecht geschrieben und außerdem sind die angegebenen Garnmengen viel zu knapp bemessen.
Kann’s sich ja leisten, der Stephen bei über 3000 Projekten bei Ravelry…..wie die Lemminge….

Verwendet habe ich von Fair Alpaka Fingering in Schwarz und von Regia Angora Merino in Grün und Gelb. Was einen sehr kuscheligen und flaumigen Halswärmer ergibt.

Hat trotz einiger Quälereien Spaß gemacht und vielleicht stricke ich mir auch mal einen, diesmal mit den Noppen, die ich hier ausgelassen haben, weil sie aber so gar nicht zu meiner Schwester passen wollen….bin schon gespannt, was sie sagen wird!

Jetzt geht’s weiter mit meiner WIP-Abarbeitungsliste :mrgreen:

Gehabt euch wohl
Eure Bettina

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Nix wird fertig!

Es ist ein Jammertal, soviel auf den Nadeln und nichts Neues zum Anziehen.

Es liegt an akuten und extremen Zeitmangel und an der leichten Untstätigkeit im Kopf. Nun, das ist ja bei mir nichts Neues. Mit einen Popo auf vielen Festen, damit es auch nicht langweilig wird. Aber diesmal ist es besonders schlimm….

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An diesen vier Teilen arbeite ich abwechselnd, mal dies und dann wieder das. Von den einigen spontan angeschlagenen Projekten will ich erst gar nicht reden. Ein Zigzag-Schal aus Sockengarn-Resten und ein Häkeltuch haben das Anfangsstadium von 5 cm noch nicht überschritten (ich war wohl wirr im Kopf, als ich da los gelegt habe…..)
Dieses Weihnachtstuch und die FairIsle-Rundpasssenjacke vom vorigen Jahr haben sowieso Winterschlaf oder besser durchleben einen Dornröschenschlaf…..ach Leute, es steht schlimm mit mir!

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Dieses Tüchlein wird allerdings bald fertig, liegt in der Endphase und wird bald den Hals meiner Schwester zieren. Ja, richtig geraten, es ist das Doodler-Tuch von Stephen West.

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Der Fadenstille-Pulli ist doch tatsächlich in die Länge gegangen und das rosa Jacken-Ding ist jetzt auch als solches erkennbar. Etwas dreckig und schmuddelig, hatte ich es doch etliche Male in die Handtasche gestopft um unterwegs auch die Nadel schwingen zu können.

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Mußte unbedingt sein, Liebe auf den ersten Blick, völlig unvernünftig aber der Karopulli aus der neusten Verena ist einfach zuuuuuu schön.

Jetzt heißt es abarbeiten, ganz brav der Reihe nach oder auch nicht, vielleicht auch durcheinander, aber hin und wieder sollte mal was fertig werden. Mein Wunsch ans Christkind 🙄

Gehabt euch wohl

Eure Bettina

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